Freundschaft mit Bären

Jun 4th, 2010 | By | Category: Lead articles

4.6.2010 – Von Teddybärenmutti and Mervi, Source: The Predator Center in Kuusamo - mit 4 Videos!

Als ich Carens Artikel ueber Gnadenhof fuer Bären las, erinnerte ich, dass es etwas ähnliches auch in Finnland ist. Es ist Raubtierheim Kuusamo. Ort Kuusamo liegt in Nord-Ost Finnland, ganz in der nähe von der russische Grenze. Raubtierheim Kuusamo ist ein privates Betrieb. Tiepfleger Sulo Karjalainen eignet dieses Betrieb mit seinem Bruder Jalo Karjalainen- Dort arbeiten auch Jalo Karjalainen´s Sohn und Frau. Zwischen Sommerzeit arbeiten dort noch 7 Arbeiter, während Winterzeit 2 Arbeiter.

Raubtierheim ist gleichzeitig auch Bauernhof und Familie Karjalainen´s Heim.

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Raubtierheim Kuusamo ist fuer Elternlose Raubtiere gegrunedet. Eigentlich war es ein Zufall, dass Raubtierheim gegruendet wurde. Ein Wildieb hatte Mama Bärin erschossen. Polizisten fanden drei Baby Bären. Die Polizisten wussten, dass Sulo Karjalainen liebt Tieren und, dass er besondereVerhältnisse mit Tieren hat. So kamen die erste Bären zum ” Bärenvati”, wie Sulo Karjalainen sich selbst nennt.

Zwei von diesen ersten Bären gangen nach Ähtäri Zoo. Die eine Bärin , namens Niisku blieb in Kuusamo. Nächstes Jahr kam der zweite Bär, eine Junge , der Vyöti Bär. Auch Vyöti´s Mama wurde von einem Wildieb erschossen.

Heute leben dort 6 Bären und Bärinnen. Die Hälfte sind als Mutterlos gefunden, die Hälfte sind dort geboren. Einige dort geborene Bären leben in Zoos, in Finnland, in Estland usw.

Sie machen Zusammenarbeit mit Land-und Waldwirstahftministerium und Oulu Universität. Dort macht man Untersuchungen von Bärens Verhalten. Z.B, wie oft die Bären sich während Winterschlaf wenden. Die Biologen haben bemerkt, dass die Bären ihre Gefuehle mit Ohren zeigen. Sie haben auch bemerkt, dass jeder Bär sehr individuell seine Winterhöhle einrichten will. Die Bären in Raubtierheim schlafen Winterschlaf in kleine Huetten.

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Bärenvati Sulo Karjalainen hat, wie Thomas Dörflein, die Elternlose Bären mit Flasche und Teelöffel gefuettert. Mit Baby Bären geschlafen. Er hat stundenlang auf dem Schaukel gesitzen und weinenden Bär beruhigt. Ein besonderes Verhältniss hat er mit Vyöti-Bär, weil Vyöti so lange nach der gestorbene Mama weinte. Jetzt sind der Vyöti und Bärenvati beste Freunden. Das Wort Vyöti bedeutet die blonde Haaren, welche oft Baby Braunbärem herum Hals haben.

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Die Bären wohnen in grossen Gehege. Bärenvati fuettert und putzt dort drinnen zusammen mit Bären. Jeder Morgen und jeden Abend gruesst er seine Bären. Die Bären warteten, dass er die Bären streicheln und umarmen. Als Dankeschön kuessen die Bären den Vati.

Wenn Fam. Karjalainen´s Familienmitglieder nur sich selbst sind (keine Touristen, keine Biologen, fremde Leute), dann können sie die Tuere von Gehegen auf machen. Die Bären haben Möglichkeit bärliche Arbeit auf dem Hof machen. Die weibliche Bärinnen kommen nicht gern aus der Gehege. Nach Sulo Karjalainen, die Bärinnen sind mehr Hausfrau-Typen. Aber die zwei männliche Bären, Vyöti und Juuso machen gerne allerlei Arbeit. Sie lieben Holz hacken. Einmal hatte Sulo Karjalainen Sand bestellt. Sandhauf war auf dem Hof. Blitzschnell brachten Vyöti und Juuso alles Sand auf andere Stelle.

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Bärenvati Karjalainen hat auch ein Sondererlaubnis von Polizeiamt mit dem Bär Ausfluege ins Wald machen. Aber dann soll nur ein Bär mit sein. Die Bären pflocken gern Beeren. Als er erstenmal mit Bär Vyöti im Wald um Beeren zu pflocken war, wartete Vyöti, dassVatis Eimer voll von Blaubeeren war. Dann frass er alle Beeren von Eimer. Bärenvati sollte dem Vyöti lernen, wie er sich bei Beerenpflocken benehmen soll.. Er nahm ein Blaubeerbusche: ein Beer ins Vatis Mund, ein Beer in Vyötis Maul. Vyöti lernte. Jetzt verstehen die Bären, dass die Bärenvatis Beeren gehen ins Eimer, Bären essen direkt aus Buschen.

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Er fischt auch mit Bären. Dann soll ein grösseres Boot nehmen. Zuerst sitzt der Bär in aller Ruhe im Boot. Bären wissen ganz genau welche Fische an Bären gehört, welche an Vati´s Familie.Während Fischfang springt der Bär natuerlich ins Wasser um zu schwimmen. Wenn ein 400 kilo wiegender Bär zurueck ins Boot kommt, schaukelt er das Boot ganz viel. Darum ein grösseres Boot.

Besonderes Verhältniss hat Sulo Karjalainen mit Vyöti-Bär. Das Wort Vyöti bedeutet die blonde Haaren, die oft mit Baby Braunbären herum Hals haben. Vyöti weinte sehr lange nach seiner gestorbenen Mama. Bärenvati hat stundenlang auf Schaukel gesitzt, gestreichelt, ruhig gesprochen und beruhigt. Sie sind auch zusammen geschlafen. Jetzt sind sie beste Freunden.

Ab und zu besuchen die Bären auch fam. Karjalainen´s Heim. Dann rollen sie gerne die Teppichen.

Sulo Karjalainen erzählt, dass mit Bären soll man mit sehr leise Stimme, ruhig und langsam sprechen. Nie laut oder agressiv.

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In Raubtierheim Kuusamo leben auch andere Raubtiere. Alle sind Mutterlos gefunden. Ein ist Luchs Elvis. Elvis wurde in Stadt Turku gefunden. Luch ist sehr selten und es war merkwuerdig, dass er in der Stadt war. Elvis war dann noch ein kleines Baby. Elvis wohnte als “Hauskatze” bei der amtliche Tiepflegerin von stadt Turku. Als Teenage siedelte er inach Kuusamo Heim.

Ich wuensche an Fam. Karjalainen, Bären und alle Tieren dort alles Gutes, bärisch Glueck.

Ich finde wunderbär, dass es solche Menschen sind.

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Im Raubtierheim Kuusamo können Sie alle in Finnland vorkommende Grossraubtiere kennen lernen. Im Heim leben z. Z. mehrere Bären, der Älteste unter ihnen kam 1992 zur Welt, der Populärste dürfte “Meister Vyötti” sein.
Neben Bären treffen Sie hier auch Füchse, Luchse, sowie den geheimsnisvollsten Fleischfresser unserer Wälder, den Vielfrass.

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Besucher des Raubtierheims werden von einem Führer begleitet.

Bitte beachten! Öffnungszeiten (Frühjahr, Sommer, Herbst) : jeden Tag von 10 Uhr bis 17 Uhr. Eintritt: Erwachsene 8€, Kinder (4 -16) 4

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Friendship between man and bears

When I read Caren’s article of Gnadenhof I remembered there’s something very similar in Finland – the Predator Center in Kuusamo situated in northeast in Finland quite near the Russian border. The Predator Center is a private establishment owned by two brothers, Sulo and Jalo Karjalainen. Also Jalo’s wife and son work there. Besides the family there are 2 workers in Winter season and 7 in the Summer. The Center is a combined bear farm and the home of the Karjalainen family.

It was a coninsidence that the center for orphan predators was established. A poacher had shot a bear mama and the police found three small cubs. Since the police knew Sulo Karjalainen loves animals and have a very special relationship with them the first bears were brought to the Bear Papa as Sulo calls himself.

Two of the first bears were later moved to the Ähtäri Zoo. One female bear called Niisku stayed in Kuusamo. Next year another orphan bear, Vyöti, was brought to Sulo. Even his mother had been shot by a poacher.

Today there are 6 bears at the Center. Half of them are orphan bears found in the forest, half of them are born at the Center. Some of the cubs born here are now living in different zoos in Finland and Estonia.

The Center has works in close co-operation not only with the Ministry of Agriculture and Forestry but also with the University of Oulu where they study the bears’ behaviour, for instance how often a bear turns during the hibernation! The biologists have noticed that the bears express their feelings with their ears. They have also stated that the the bears have very individual taste in ‘decorating’ their winter cave. The bears in the Predator Center hibernate in little ‘cottages’.

Just like Thomas Dörflein the Bear Papa Sulo has fed the small cubs with a bottle and a tea spoon. He has also spent nights with the baby bears and spent hours by their cradles comforting the crying babies. He has a very special relationship with Vyöti bear who mourned his mother for a long time. Today Sulo and Vyöti are the best friends. Vyöti means ‘blond fur’ that brown bear cubs often have on their neck.

The bears live in big enclosures where the Bear Papa feeds them and keeps everything clean and tidy together with bears. Every morning Sulo goes to them to say ‘good morning’ and the evening ‘good night’. The bears always look forward to being cuddled and hugged. The show their gratitude by kissing their Papa!

When the Karjalainen family are alone without any visitors they can open the gates to the enclosures. The bears have now a possibility to ‘work’ in the farm. The female bears are not so eager to come out of the enclosures. According to Sulo Karjalainen they are more of the housewife type. The two male bears, Vyöti and Juuso love to ‘work’ – they especially love to chop wood. Once Sulo had ordered sand and the sandheap was lying on the yard. Faster than two lightnings Vyöti and Juuso moved the heap to another place!

The Bear Papa Sulo has a special permission from the police to make excursions in the forest but only with one bear at the same time.

The bears like to pick berries. When Sulo and Vyöti went to the forest to pick berries for the first time Vyöti waited until Papa’s basket was filled with blueberres and then he ate them all from the basket. Sulo had to teach him how a bear is supposed to do. He picked up two berries, placed one in his mouth and one in Vyöti’s nose. After a while Vyöti had learnt to eat berries like a bear. All the bears know now that Papa’s berries land in the basket and the bears eat directly from the bushes.

Sulo also goes fishing with his bears – then of course, a big boat is needed. The bears usually sit very calmly in the boat. They know which fish is for them and which fish is for Papa’s human family. Naturally they want to go swimming, too. You can imagine how the boat is rocking when a bear of 400 kilos jumps from the boat and climbs back again – a big boat is indeed necessary.

Every now and then the bears also visit the house of the Karjalainen family and they love to roll the carpets and the rugs.

Sulo Karjalainen tells us that one must speak to the bears slowly with a soft, calm voice – never loud or aggressive.

At the Predator Center n Kuusamo live also other animals – all orphans. One of them is Elvis the Lynx who was found in the city of Turku. Lynx is very seldom seen in Finland and the strange thing was to find him in the city! Elvis was then just a little cub who first resided as a ‘pet’ with a zoo keeper in Turku. As a teenager he was moved to Kuusamo.

I wish the Karjalainen Family, the bears and all the other animals a beary good life!

Isn’t it wonderful there are people like Sulo and his family!

At the Predator Center in Kuusamo, one can get acquainted with some of the large predators that are found in Finland. At the moment, there are several bears at the Center, the oldest of which was born in 1992. Vyoti is probably the best known of all the bears. Foxes and lynx also reside at the Center, as well as an elusive wolverine, the mysterious beast of our woods.

Visits to the Predator Center are conducted with a guide.

Please note: The Center is open during Spring, Summer, and Fall, Monday through Sunday from 10:00 to 17:00 (10 A.M. to 5 P.M.). Tickets: Adults 8 E, children (4 to 16 years old) 4 E

A Dinner for Royalties – The main rule: there has to be ENOUGH food!

 

 An early morning with the lynx

Carrots are yammy!

Introduction to the Predator Center

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14 comments
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  1. Liebe Teddybärenmutti und liebe Mervi,
    vielen herzlichen Dank für diesen wunderschönen Artikel über das Raubtierheim in Kuusamo. Ihr könnt Euch sicherlich gut vortellen, dass ich diesen Bericht mit den schönen Bildern und Videos mit besonders großem Interesse gelesen habe.
    Es tut so gut zu wissen, dass es solche Einrichtungen gibt, wo man sich so liebevoll um die verwaisten Raubtiere kümmert.
    Vielen Dank auch der Familie Karjalainen für ihre unermüdliche Arbeit auf dem Hof mit und für die Bären und den Tieren.
    Wer Bären liebt, kann nicht wirklich unglücklich sein!
    In diesem Sinne grüße ich Euch ganz herzlich
    Hugs, caren&bernd

  2. Liebe Teddybärenmutti und Mervi!
    Danke für die schöne Geschichte aus dem Leben. Schön, dass solche Leute gibt, die sich für die Tiere im Not kümmern.
    Herzliche Grüsse

  3. Oh, TBM & Mervi!
    This is a wonderful story and what a wonderful man who loves his bears!
    Thank you so much for bringing this to us! xo k-j

  4. Dear TBM and Mervi, this is one of the most wonderful stories I ever read in my life. This man is really blessed with a special talent and the bears are blessed for knowing and having met this man. And my God, what a difference in size between man and bear (and the man is for sure not a small one). As one can see in the videos, it is soo funny that all parties are acting so relaxed and peaceful with each other.
    Such centers for orphaned animals (whether bears or others) are extremely needed. In my eyes, it is by far a much better solution than bringing them into a zoo.

  5. Liebe TBM

    Das ist ein ganz rührender Bericht von dem Bärenheim in Kuusamo und Hernn Karjaleinen mit seinen zahmen Bären! Eine sehr schöne Einrichtung. Und schön erzählt mit tollen Fotos!
    Danke fürs Zeigen.

    Herzliche Grüsse
    crissi

  6. Ach Mervi und Teddybärenmutti,
    ist das schön.
    Es ist wunderbar, dass es in jedem Land und in jeder Sprache, ob mit vielen uu und ö und i, oder mit weniger schwierigen Lauten, Menschen gibt, die mit den Tieren sprechen können, weil sie die Tiere lieben.
    Danke an Familie Karjalainen und Kuusomo

    agi

  7. Hallo Teddybärenmutti, hallo Mervi,

    Danke für die vielen interessanten Informationen über diese engagierte Familie, die sich mit soviel Engagement um die Bären und die anderen Raubtiere ihrer Heimat kümmert.

    Ulli

  8. Bären und Menschen sind in ihrer Ruhe und Gelassenheit hier gleich faszinierend und liebenswert. Da kann ich mich den VorrednerInnen nur anschließen: schön, dass es solche Menschen und Einrichtungen gibt und wie underbar, dass sich der vergleichsweise “schwache” Mensch diesen wunderschönen Riesentieren ungeschützt nicht nur nähern sondern sogar richtig mit ihnen umgehen kann. Gibt es ein schöneres Dankeschön für all’ die Mühen!? Vielen Dank, liebe TEDDYBÄRENMUTTI und MERVI. Früher hatte ich schon einmal einen Film darüber gesehen; ich gucke gerne noch zehn weitere an!!

  9. Liebe Teddybärenmutti und liebe Mervi,

    Vielen Dank für diesen faszinierenden Bericht mit den schönen Fotos und unglaublichen Videos!
    Was für ein fantastischer Platz für diese wunderbaren Raubtiere!
    Es ist so beruhigend zu wissen, dass es Menschen wie Herrn Karjaleinen und seine Familie gibt.

    Viele Grüße
    Charlotte

  10. TBM and Mervi,
    thank you putting this beautiful story together. It seems that, like TD, Sulo and his fellow bearkeepers are the “salt of the earth” type of people. Animals love them for their calm demeanor and they are the perfect people to take on such responsibility. How I wish I could see him fishing and berry picking with his bear friends!

    I also wish for them a beary happy life.

    Thank you again
    BH
    Betsy

  11. Dear TBM and Mervi,

    Thank you so much for reporting on this wonderful family and their bears. Here is another delightful example of people who truly care about animals and are doing something positive about it.

    Hugs from Sarsam

  12. Liebe Teddybärenmutti, dear Mervi,

    ich sende in den “hohen Norden” ein von ganzem Herzen kommendes Dankeschön für die wunderbaren Bilder und diese zutiefst berührende Geschichte!
    Es ist so beruhigend, in dieser Zeit der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko, auch einmal zu sehen und zu lesen, dass es Menschen gibt, die unseren geliebten Tieren und unserer Natur Gutes tun!

    Thank you so much from the depth of my heart!
    BH
    Heidi aus Erlangen

  13. Liebe Teddybärenmutti
    Danke für diese herzerwärmende Geschichte. Es ist immer wieder schön zu lesen,daß es Menschen gibt,die sich so liebevll um verlassene Tiere kümmert. Die Liebe,die sie von diesen Tieren zurück bekommen, ist wunderbar.

    LG
    Bea

  14. Liebe Mervi und Teddybärenmutti,
    möchte mich für diese tolle Bärengeschichte und den Videos bedanken. Es ist so rührend zu sehen, wie Mensch und Tier eine Einheit sind. Gut das es solche Einrichtungen gibt und Menschen die sich dafür einsetzen.
    Liebe Grüße
    Gudrun