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Thema: Eisbär Knut - So war sein Leben / The Knut Diary Bewertung:  |
@ Ursula_Spenke, SylviaMicky
Super, hihi! Ich dachte, ich schreib das mal eben, bevor ich die Aufwärmübungen nachmache und mich anschließend womöglich nicht mehr entknoten kann ... :-))
Allen einen schönen Abend,
Danielle
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Hallo, liebe Knut-Freunde!
Wenn Ihr diesen Bericht lest, werdet Ihr sicher denken, ich bin nicht mehr zu retten und habe schwerste Knutitis im Endstadium: Am Freitagabend habe ich mir den rechten Knöchel verknackst. Nicht wirklich schlimm, aber deutlich spürbar. Übermorgen muss ich wieder arbeiten. Und heute war ich im Zoo.
Aber was soll´s, zum einen war ich mit Bärbel verabredet und hatte mich schon sehr auf unseren gemeinsamen Zoo-Besuch gefreut. Zum anderen hatte ich einige Leckereien für Knut und auch für die Malaienbären gekauft, die ich noch loswerden wollte.
Bärbel und ich trafen uns kurz vor halb zehn und gingen gleich zu Knut. Vor seiner Anlage war es heute schön leer, so dass man Knut hätte prima sehen können. Allerdings planschte er im Graben und zwar in der Ecke zum Bärenhof, die man beim besten Willen nicht einsehen konnte. Man hörte es nur platschen und sah Ringe im Wasser.
Also gingen wir Kito und Ine besuchen. Dort bot sich uns ein reizendes Bild. Ine war zärtlich mit Kito. Wie ist ein Nashorn zärtlich? Sie streichelte ihren Sohn mit ihrem gewaltigen Horn am Hals. Ganz sacht. Kito gab vor Vergnügen süße Quietschlaute von sich.
Das Tor zu Adolphos „Wohnung“ stand weit offen. Wenn jetzt zufällig ein Pfleger käme, könnte man nicht mal fragen, ob…. ? Einige Augenblicke später stand tatsächlich Herr Messinger vor mir! Ich fragte vorsichtig, ob wir vielleicht noch einmal Adolpho sehen dürften? „Klar!“ meinte Herr Messinger freundlich. „Der schläft jetzt. Aber kommen Sie ruhig ´rein!“
Rein? In Adophos Privatgemächer? Ich dachte, ich träume. Aber tatsächlich, auf dem Hof hinter der Holztür hat Adolpho ein kleines Gehege aus stabilem Maschendraht. Darin lag er und schlief. Er war unglaublich süß anzusehen. Er hatte sich zusammengerollt und seinen buschigen Schwanz um sich herum drapiert.
Weil der schlafende Adolpho dicht von Wespen umschwirrt wurde, erkundigte ich mich, ob die Biester nicht für den Kleinen gefährlich sind. Glücklicherweise sind sie es nicht. Adolphos Vater hat sogar vor einigen Jahren auf seiner Anlage ein Wespennest zerstört, was ihm auch nicht geschadet hat.
Übrigens wird Adolpho nie zu seinen Eltern dürfen, die reagieren jetzt schon aggressiv, wenn sie ihn nur sehen.
Dann bedankten wir uns bei Herrn Messinger und gingen, noch ganz bewegt von diesem Erlebnis, zum Raubtierhaus.
Wir hatten auch dort Glück, die beiden Kleinen spielten in ihrem Käfig. Uns fiel auch heute wieder auf, dass das schwarze Junge wesentlich zarter und ruhiger ist als das helle. Zwar fing es eine kurze Balgerei mit dem hellen Geschwisterchen an, wurde aber heftig in den Allerwertesten gebissen und zog sich dann in die Höhle zurück.
Wir gingen anschließend zu den Seelöwen, in der Hoffnung, den kleinen Volker zu sehen.
Und tatsächlich war er mit seiner Mutter und den Tanten draußen. Allerdings hatte sich der Kleine in eine fatale Lage gebracht. Nah bei der Treppe, die zu den Käfigen führt, ist ein Felsvorsprung, der wie ein Treppengeländer aussieht. Dort war Volker hinaufgeklettert.
Nun wollte er aber gern wieder herunter! Der Weg nach vorn war versperrt, dort war eine steile Wand. Und nun? Rückwärts? Seitwärts? Volker war das alles nicht geheuer! Klagend rief er nach seiner Mutter.
Die eilte sofort schreiend herbei. Zuerst gab sie ihm ein Küsschen und schmuste mit ihm. Dann schwamm sie zur anderen Seite und schubste den Sohn einfach ins Wasser. Der tollte sichtlich erleichtert hinter seiner Mutter her.
Dann waren wir bei den Eisbären angekommen. Die Fütterung machte heute ein junger Pfleger, den ich noch nie gesehen hatte. Aber die Fütterung gefiel mir ausgesprochen gut.
Er baute sogar ein kleines Highlight für die Kinder ein: Er stellte sich unten vor die Scheibe und warf Brötchen und Nüsse darüber. Die Kleinen waren begeistert.
Leider arbeitet dieser Pfleger nur heute im Bärenrevier. Das erfuhr ich, als ich meine Tüte an ihn loswurde. Ebenso erfuhren wir, dass die Malaienbären in der Zwischenzeit schon gefüttert worden waren und zwar von Herrn Henkel, der ab heute wieder da ist.
Besuchen konnte man die Malaien ja trotzdem, auch ohne Fütterung sind sie sehenswert.
Ernst hatte heute seine Mutter vor, biss ihr in die Wange und balgte sich mit ihr. Als ihm das langweilig wurde, ging er zu seinem Vater und stieg ihm auf den Rücken. Dort blieb er eine ganze Weile stehen, bis Bhumipol ihn ´runter warf.
Dann ging´s wieder zu Knut. Der hatte sein Schwimmpensum absolviert, war aber immer noch schön sauber. Er lief auf seiner Anlage hin und her und betrachtete seine Besucher.
So viele neue Leute!
Dann machten wir eine Pause in der Waldschänke. Ich war inzwischen für einen Sitzplatz dankbar. Wirklich sehr dankbar. Leider war Bärbels Zeit knapp bemessen und wir verabschiedeten uns voneinander, mit dem Versprechen, bald wieder gemeinsam durch den Zoo zu bummeln.
Ich ging noch mal zu Knut zurück, setzte mich auf eine Bank in der Nähe seiner Anlage und sah ihm lange beim Herumlaufen und Spielen zu. Dann ging ich auch.
@ Bärbel
Es war ein wunderschöne Vormittag und ich freue mich schon darauf, wieder mal mit Dir durch den Zoo zu schlendern.
@ Gina und alle anderen Fotografen
Vielen Dank für Eure schönen Fotos! Die Bärengymnastik ist einfach Olympia-verdächtig.
@ Alle
Vielen Dank für Eure interessanten Beiträge der letzten Tage!
Liebe Grüße
Yeo
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Wieder ein paar Bilder zu Yeos Zoobericht (auch wenn die Bilder schon ein paar Wochen alt sind)
Hier hat Ernst seine Mutter zu sehr geärgert

und hier macht er es mit Bumiphol

dafür zieht ihm jetzt seine Mutter die Lippe lang

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Hallo Yeoman, ja Du da. Vielen Dank für Deinen anschaulichen Zoobericht und gute Besserung für Deinen Knöchel, damit Du mich bald wieder besuchen kannst.
Dein Knut

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Guten Abend,
zunächst auch von mir *Gute Besserung* für Yeoman und Dank für den Zoobericht.
Gefreut habe ich mich wieder über die vielen schönen Knut Fotoserien und die passenden Kommentare dazu. Auch dafür Dankeschöööön
Und zum Abschluss des Tages nun noch eine kleine Ration Knut...
Good evening,
first *get well soon* to Yeoman and thanks for the todays Zoo report.
Also thanks for all the funny Knut photoshots and the comments.
And here are the next little dose of Knut ...
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Practically, with built-in drily ventilating mini fan ... / Sehr praktisch, mit kleinem eingebauten Ventilator zum Trocknen ...

Nevertheless, there was still ... / Da war doch noch ...

...of course, a croissant ... / ...natürlich, ein Croissant ...

... and fish, you know ? ... / ... und Fisch, klar ...

... don`t throw again so fast the next fisch ... / ... nun werfe nicht wieder so schnell den nächsten Fisch ...

... yuuuhhh, it´s absolut funny ... / ... yuhuuu, es macht absolut Spaß...

... to play with my new red toy ... / ... mit meinem neuen roten Spielzeug zu spielen ...

... and with the branch ... / ... und mit dem Zweig ...




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Damit wünsche ich allen Knut Freunden in Fern und Nah einen guten Ausklang des Tages und einen gute Nacht.
Good evening and good night to you all Knut friends around the world.
Greetings from Bearlin
Hartmuth
UND : Die Unterschriftenaktion läuft immer noch weiter ...
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www.knut-forever-in-our-hearts.de
The Knut diary / Das Knut Tagebuch
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Spendenaufruf: Ein Denkmal für Knut / A Memorial for Knut !
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Sind im Moment etwas beschäftigt und blockiert , kommen nur sporadisch zum Mitlesen, heute bin ich auf Inselexkursion, für alle, die es interessiert, im Rodrigues Bloggibt es 2 Artikel zu einem Seehund, der sich bei uns letzte Woche in der Lagune aufgehalten hat...
Seid ganz lieb gegrüßt, mehr in den nächsten Tagen!
Birgit und Simba
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Guten Morgen, liebe Knutfreunde!
Ich möchte mich ganz herzlich für Eure netten Worte zu meinem Zoo-Bericht und auch für Eure Genesungswünsche bedanken.
Vielen Dank auch für die schönen Fotos, die gestern wieder eingestellt wurden. Das mit dem kleinen Propeller an Knuts Allerwertestem ist ja wirklich der Brüller.
@ SilviaMicky
Einen besonderen Gruß an Dich und vielen Dank für den Knuti-Gruß!
Ich wünsche Euch allen einen schönen Tag.
Liebe Grüße
Yeo
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Russischer Forscher erschießt Eisbär in Notwehr
Longyearbyen - Zum Schluss half nur noch ein tödlicher Schuss: Ein Geologe aus Russland musste auf der norwegischen Polarinsel Spitzbergen einen Eisbären erschießen.

Die Polar-Raubtiere sind vom Aussterben bedroht.
© dpa
Nur so konnte er sich selbst retten. Wie die norwegische Zeitung “Svalbardposten“ am Montag berichtete, war der Wissenschaftler am Wochenende allein in einem provisorischen Camp zurückgeblieben, als das knapp 150 Kilo schwere Jungtier angriff.
Zunächst hatte der Mann fünf Warn- sowie vier Signalschüsse abgefeuert. Als der Eisbär unbeeindruckt weiter in dem Zeltlager wütete und nur noch vier Patronen übrig waren, schoss der Geologe gezielt und tötete das Raubtier. “Mehrere Zelte waren total zerstört. Für den Russen war das ganze ein Alptraum“, berichtete der Chef der zur Hilfe herbeigeeilten Rettungsmannschaft, Erik Nygaard.
Wer sich außerhalb von Longyearbyen auf Spitzbergen bewegt, muss wegen der Gefahr von Eisbär-Attacken stets eine Schusswaffe bei sich tragen. Die Polar-Raubtiere sind vom Aussterben bedroht.
Quelle: DPA
Kommentare
vor 16 Stunden meint V.Hinterleitner (anonym)
Der letzte Absatz der Meldung spricht leider für sich: auf der einen Seite sind Eisbären vom Aussterben bedroht, auf der anderen Seite sollen sich die Forscher mit tödlichen Waffen vor ihnen schützen. Weshalb gehören zur Ausrüstung solcher Forscher eigentlich keine Betäubungsgewehre? So nimmt man in Kauf, am Aussterben dieser Tiere im Ernstfalle mitzuwirken - natürlich immer nur in "Notwehr".
vor 16 Stunden meint Barbara H. (anonym)
Man muss auch nicht überall zum Forschen anfangen.Diese gaze Forscherei ist zum Volkssport geworden.Jeder will wissen,warum es mit dem Klima auf der ganzen Welt so weit her ist,aber man lässt die Natur auch nicht Natur sein.Die Eisbären haben dort ihr Zuhause.Es ist bekannt,dass unser Klima schlecht ist.Lasst jetzt endlich mal die Ecken in Ruhe wo es am schlechtesten steht.Wo Tiere drunter leiden.Die können es halt auch nicht ab,wenn ständig irgndwer in ihrem Gebiet herrum läuft.Sie haben Hunger.Ja,hätten wir den nicht auch?Mal ganz blöd gefragt.
Notwehr,das rechtfertigt es nicht.Also enn ich in so einem Gebiet schon rum forschen muss,wo vorher auch schon ständig geforscht wurde,dann halte ich halt ganz eindeutig von dem Gebiet abstand,wo diese Tiere leben und mache meine Experimente an anderen Ecken.Ich gehöre icht zu den Mneschen die mit Absicht was herraus fordern,aber das hätte er auch mit vorheriger Überlegung anders lösen können.Es sind im Winter schon Eisbären gestorben.Genug.Ich möchte nicht sagen,dass der Mensch hätte sein Leben lassen müssen,aber ganz einfach mal nicht nur daran zu denken,was einem Persöhnlich so eine Forschung bringt sondern wirklich mal an die Tiere und die Natur zu denken.Ein Mensch richtet in so einer Ecke mehr Unheil an,als es ein Bär in seiner Heimat je könnte.Ich will auch nicht,dass plötzlich ein fremder in meiner Wohnung steht.
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vor 16 Stunden meint Dirri (anonym)
Sehe ich genauso! Der Mensch dringt immer weiter in alle Naturgebiete ein und lässt den Tieren keinerlei Rückzugsgebiete mehr zum ungestört leben (auch hierzulande: alleine die Mountainbiker und Nordic Walker in den Wäldern in Stadtnähen ruinieren jegliche RUHE die Wildtiere brauchen!) - Der Mensch wie immer das DÜMMSTE und egoistischte aller Lebewesen! Denn, WAS haben Forscher bitte "außerhalb von Longyearbyen auf Spitzbergen" zu suchen?!
vor 15 Stunden meint Schütze (anonym)
Sehr richtig.
Zu einem guten Forscher gehört Respekt vor der Natur.
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Der Meinung von Dirri kann ich mich leider nur anschließen: Der Mensch wie immer das DÜMMSTE und egoistischte aller Lebewesen!
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Ich kann mich auch Dirri nur anschließen. Was hat der Mensch in dem bißchen Lebensraum der Eisbären dort zu suchen???
Morgens 2 Minuten nach 9.00 an Knuts Gehege.
Wo bleiben die Besucher??



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Hi Honeys, ob das ein Telefon ist?


Wenn ich ganz fest hinein denke

kann Papi mich dann hören?



Soll ich von euch grüßen?


nöö mach ich nicht ...

Papi genießt seine Ruhe und

kommt bald wieder ...
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herrlich
Only Elephants Should wear Ivory!
http://picasaweb.google.com/Heike.Klabunde
LG Ellifan
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Zum Eisenbärenmord auf Spitzbergen: was alles muss noch passieren, dass die Menschen endlich beginnen zu denken? Ist es wirklich aussichtslos?
Zu den Zooberichten und zu den herrlichen Knut-Fotos:
dieser Bär hat mir den Kopf völlig verdreht ;-))
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Guten Abend,
zunächst wieder vielen Dank für all die vielen schönen Knut Fotos und die Beiträge hier im Forum am heutigen Tag
Zum Ausklang des Tages auch von mir noch eine kleine Dosis Knut Fotos.
Good evening, thanks for all the Knut photoshots and your entries here in Forum today.
At the end of the day here my little dose of Knut.
Enjoy our young polar bear kid.
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Hi fans, only I thought it is a phone. Nevertheless, however, it is not. Now I try to play a melody on it. ... / Hi Fans, erst dachte ich ja es ist ein Telefon. Aber ist es ja doch nicht. Jetzt versuche ich mal eine Melodie darauf zu spielen.

...tuuuut ...

...tuut...

... can you hear something ? ... / ..könnt Ihr etwas hören ? ...

I try it differently... / Ich versuche es mal anders ...

...tuuuut ...

... pffffff ....

... oh, there no tone really comes out... / ... ach, da kommt wirklich kein Ton raus ...

... tuuuuuut ...

... it´s also no flute ... / ... das ist auch keine Flöte ...

...I give up for today ! /... für heute gebe ich es auf !

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Ich wünsche allen Knut Freunden in Fern und Nah einen guten Abend und später eine gute Nacht.
Good evening and good night to you all international Knut friends.
Greetings from Bearlin
Hartmuth
www.knut-forever-in-our-hearts.de
The Knut diary / Das Knut Tagebuch
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Spendenaufruf: Ein Denkmal für Knut / A Memorial for Knut !
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