#### In Memoriam * Hartmuth Wiedenroth († 03.06.2011) * ####
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Thema: Eisbär Knut - So war sein Leben / The Knut Diary
Bewertung:


SylviaMicky:
... ob man die Bären nicht reizen könnte. Sie würden ja nichts machen. Wie krank ist denn das.


Vielleicht sollte man jemanden zu den Bären ins Wasser werfen ....

Conny



Conny, jetzt willst Du das mit den Naturmaterialien aber sehr wörtlich auslegen....

Hat schon jemand eine Antwort aus dem Zoo erhalten, was auf der Liste der erlaubten Naturmaterialien für die Eisbären steht?

Barbara



Die Entwicklung im Eisbärengehege des Zoos wird offensichtlich dramatischer. Und alles wegen eines Stück schwarzen Stoffes - meinetwegen auch T-Shirts! Einem Schmuse-oder auch Spielzeug.
Erst hatte Knut es und dann wollte Katjuscha damit spielen. So einfach stellt es sich für mich in diesem Video dar.
Schade!
Wie Hr. Klös in dem Zeitungsartikel schon erklärte,
Spielzeug ist zum jetzigen Zeitpunkt das letzte was Knut gebrauchen könnte. Das wäre lebensgefährlich.
Das hat dieses Video Allen gezeigt.
Bis zum Sommer war nicht nur Gianna in Berlin untergebracht, sondern auch der Yoghi im Tierpark. Kann an dessen Stelle dann Katjuscha nicht wenigstens umziehen? Ist ja nur eine Frage!



Nun ist das "Knut-Drama" auch in Japan angekommen.

Eine japanische Zeitung schreibt über den gemobbten Eisbären:

http://www.afpbb.com/article/life-culture/life/2767937/6345950?utm_source=afpbb&utm_medium=topics&utm_campaign=txt_topics

Conny



dpa-Journalisten waren im Berliner Zoo und schauten nach Knut. Ihre einhellige Meinung ist:

Hätte die Evolution Eisbären Sprachgewalt gegeben, rüttelte er vermutlich am Gitter seines Geheges und röhrte: "Ich will hier raus."


und

... der Zoo hat keinen Gleichstellungs-Beauftragten für Eisbären


http://www.br-online.de/bayern2/radiowelt/ende-der-welt-knut-gehts-nicht-gut-volk-rainer-ID1287638409361.xml

Conny



sogar
Knut hat es hier in den News hineingeschafft.

Deutsche Botschaft (Afrika)
Bamako
Lg Birgit B

warum ist er bei den Besuchern!!!




Da muß ich Herrn Klös aber widersprechen. Sein altes vertrautes Spielzeug würde Knut sehr helfen, und wenn die Großen auch Beschäftigung hätten, würde das die Situation im Gehege sehr entspannen.



Knut, Flußpferde und Co

Die Medien haben ganze Arbeit geleistet.
Als ich um 13 Uhr bei Knut ankam, bot sich mir ein komisches Bild, das war übrigens jetzt gerade auf Sat 1 zu sehen.
Knut hockte im Wasser, als ob er einschlafen würde, kurz vor seinem kleinen Felsen, die Mädels beachteten ihn gar nicht.
Nancy und Tosca lagen hoch oben auf dem Felsen, Katjuscha schlief in der Höhle.
Das machte er eine halbe Stunde so, insgesamt eine Stunde, dann begab er sich auf den Felsvorsprung und machte ein kleines Nickerchen.
Was durch die Medien so hochgeschaukelt wurde, machte sich am Gehege bemerkbar.
Es war ein ganz komische Stimmung, keiner lächelte, es wurde leise oder gar nicht gesprochen.
Allerdings, jeder der neu dazu kam, machte abfällige Bemerkungen über die Eisbärdamen, dass ich hier nicht aufschreiben möchte. Jeder bedauerte Knut, ob alt oder jung, ob Männer oder Frauen.
Zum Glück hörte ich von den ganz wenigen Bekannten, die ich heute sah, dass Knut schön und lange im Wasser gespielt hat.
Auch das wurde eben im Fernsehen gezeigt.
Ich bin nicht theatralisch veranlagt, doch ich muß zugeben, dass die ganze Haltung von Knut in dieser einen Stunde Mitleid erregt, zumal die vielen auswärtigen Besucher Knut ganz anders kennen gelernt haben.
Nun stehen immer Leute am Gehege, die gefragt oder auch nicht, gerne und stundenlang Auskunft über die Bären geben, allerdings aus ihrer Sicht.
Das ist mir so auf die Nerven gegangen, dass ich eine Zoorunde gedreht habe, wollte mich ablenken und aufwärmen, bloß nicht zu weit weg, da kommt das Vogelhaus gerade recht.
Da 14:15 für mich bis jetzt eine sehr ungünstige Zeit war, wer ging schon gerne von der Knutfütterung weg, nutzte ich es heute aus und sah mir die ganze Flußpferdfütterung an.
Schande über mich, sie noch nicht gesehen zu haben, sie war toll und hat mich wieder aufgeheitert.
Kurz vor 15 Uhr landete ich im Nashornhaus, gerade rechtzeitig um zu sehen, wie das Panzernashorn in die Badewanne stieg.
Als ich um 16 Uhr noch einmal dort vorbei schaute, war sie immer noch im Wasser, keine Chance für Maburi und Kigoma.
Diese beiden wurden dafür mit Leckereien von Herrn Jahr verwöhnt.
Herrlich, wie sie die Leute nass spritze, wieder eine tolle Situationkomik für mich.
Mit einem fröhlichen Liedchen auf den Lippen machte ich mich auf ins Raubtierhaus. Warum ich mir das immer wieder antue, kann ich gar nicht sagen.
Die Löwchen sah ich noch 5 Minuten spielen, dann schloß sich das Gitter an ihrer Wurfhöhle.
Aru ist ein ganz stattlicher Löwenmann geworden, aber wie immer tat er mir leid.
Er konnte nicht verstehen, warum er alleine im Gehege war und sah ständig durch das Gitter zu Aketi. Sie lief aufgeregt hin und her.
Die Erdmännchen spielten und kuschelten ganz süß miteinander. Es war lustig anzusehen, wie sich ganz viele von ihnen in der Höhle unter der Rotlichtlampe drängelten, wie die U- Bahn um 17 Uhr.
Jeder wollte den besten Platz am Eingang bekommen, dort ist die Sicht nach draußen so schön.
Punkt 15:30 war ich wieder bei den Eisbären, wollte doch endlich einmal sehen, wie sich Knut verhält, wenn die Damen drin sind.
Sie waren noch draußen, er hat aber sicher eine inneren Uhr und hob den Kopf ständig nach oben.
Einmal habe ich kurz weggeschaut und keine Bärinnen waren mehr zu sehen.
Sie waren schon Nüsse knackend auf der kleinen Anlage, sie müssen regelrecht gerannt sein.
Knut reckte sich, streckte sich, stand langsam auf und tapste über die Anlage. Sehr vorsichtig, aber zielstrebig auf den höchsten Felsen, die drei Höhlen immer im Auge.
Habe heute einige Kinder gehört, die so mitleidig mit Knut waren, dass ich mit den Tränen kämpfen musste. Ein Mädchen, ca 8 Jahre alt, war ganz süß, sie sagte: Schnuffelbärchen trau dich doch, sie sind weg.
Um 16 Uhr wurde es langsam ungemütlich kühl, obwohl sich die Sonne ganz kurz mal zeigte.
Ein letzter Blick auf die Elefanten und ich ging nach Hause.
Apropo Elefanten - ich habe mich schon mehrfach gewundert, wenn ich kurz vor 9 Uhr am Tor stand, wie unheimlich laut die Elefanten schrien.
Wenn man nicht wüßte, dass keine Löwen in der Nähe sind, hätte ich glatt darauf getippt.
Sie brüllten was das Zeug halt, und wenn ich um 9 Uhr vor ihnen stand, war alles vorbei, alles friedlich.
Einmal war es so schlimm, dass ich mit Sylvia Micky ins Elefantenhaus lief, wir die Elefanten gezählt haben, alle da, keiner krank, alles wieser ruhig.
Endlich habe ich heute eine Elefantenfreundin getroffen, die mir eine Erklärung dafür gab.
Drumbo, auch Mary genannt, ist die langjährige feste Freundin von Victor ( der mit C und nicht mit K, wie unser allseits geschätzer Zweibeiner).
Mit Mary hat Victor seine Freude, Nachwuchs bekommt sie nicht mehr.
Aber Pan Pa, und die musste eine Zeitlang durch die Tür gehen, die sonst nur Drumbo vorbehalten ist.
Was für ein Skandal, sie trompetete so laut, steckte die ganze Gruppe an, daher dieser Krach.
Iyoti und Karla schlichteten schnell, darum war bald wieder Ruhe in der Gruppe.
Nun weiß ich nicht, bekommt Ko Raja ein Geschwisterchen, jedenfalls ist Drumbo wieder bei ihrem Victor und die morgentliche Ruhe ist wieder hergestellt.

Bilder folgen später




Hallo, Ihr da draußen ! Ich wollte wirklich nicht rumstänkern oder Allles verharmlosen. Aber je mehr darüber in dieser Weise geschrieben wird befürchte ich, wenn noch mehr so Fernsehbeiträge kommen, Dr. B. in Zugzwang kommt und Knut tatsächlich von den Damen weg nimmt. Aber wohin dann ? Ich gehe dann davon aus, dass Knuti nicht in Berlin bleiben wird. Nach Wuppertal kann er auch nicht kommen aus Platzmangel.

Fühlt Euch nicht immer von mir angegriffen. Ich meine es nicht böse und mache mir auch meine Gedanken. Vielen Dank an Katharina für Ihren wirklich sachlichen Eintrag.

Euch Allen noch einen schönen Abend und wenn Ihr noch was nettes sehen möchtet schaut Euch die tollen Bilder von SilviaMicky an.

Viele Grüsse vom Rhein
Sammyline



Dieser kleine gruseliger Kerl wünscht euch allen eine gute Nacht



Marion





Hartmuth, da ging etwas schief, zwei Berichte brauchen wir nicht, kannst du einen bitte wieder rausnehmen?

Danke

Marion



UliG, im thread *Beschäftigungsprogramm für Tiere im Berliner Zoo* diskutieren wir uns die Köpfe heiss, wie wir helfen können, dass auch die Zootiere in Berlin ihr Recht auf Beschäftiungsmaterial bekommen.

Der Trick ist nicht nur ein Stück von irgendetwas im Gehege zu haben, sondern mehr als ein Bär in seine Höhle schleppen kann.- Ausserdem war Lars der Sammler. Unvergessen ist die Szene, bei der er einen Kürbis in eine Kiste packte, um mehr Beute auf "seinen" Felsen schleppen zu können. - Als die Eisbären einmal von einem menschlichen Besucher abgelenkt werden mussten, landete sehr viel Material im Gehege, mit dem die Bären sich vergnügten, nachdem der Mensch gerettet worden war. Vielleicht mögen unsere FotoreporterInnen ihre Alben noch mal öffnen und für uns ein paar Erinnerungsfotos posten?

Gab es damals Streit um ein bestimmtes Stück "Beute"?
Ich habe selbst erlebt wie am Eisbärengehe ein Futtereimer ins Wasser fiel. Der wurde zerlegt ohne dass Neidsituationen entstanden. Wenn man heute reichlich Beschäftigungsmaterial ins Gehege gibt und gleichzeitig auch Wälzstellen mit Häcksel auffüllt und ein paar verzweigte Bäume auf die Felsen hebt, dann haben die Vier viel zu entdecken. Ausserdem könnte man Knut jeweils ein paar Stunden allein auf dr kleinen Anlage gönnen bzw die Vergesellschaftung schrittweise von vorn beginnen.

Wenn Knut mehr Speck auf den Rippen braucht, damit er sich den Eisbärinnen stellen kann, dann sollte Herr Klös mal mehr als einen Blick auf die Futterrationen werfen.

Vielleicht mag Knut ja auch Mulgatol wie Oma Lisa?
Damit er wieder so ein Prachtkerl wird, der selbstbewusst auf seiner Anlage umherstreift.



Barbara
P.S. Sehr ausführliche Fütterungsempfehlungen (Englisch)
für Eisbären gibt es hier

























































Marion

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