#### In Memoriam * Hartmuth Wiedenroth († 03.06.2011) * ####
Ein großer Tier- und Menschenfreund
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Thema: Eisbär Knut - So war sein Leben / The Knut Diary
Bewertung:


Guten Morgen,

@ Hartmuth, Natty, Doris, Ursula_Spenke, SylviaMicky, Jessie

Vielen Dank für Eure tollen Fotos von gestern, die uns Gott sei Dank wieder einen fröhlichen und perfekt geschminkten Knut zeigten!

Danke für Eure Berichterstattung und das Ausharren im Regen.

@ Doris

Hoffentlich geht es dem Jaguarmädchen bald wieder besser und Du kannst uns Positives erzählen. Die arme Kleine!

@ Alle

Ein schönes Wochenende.

Gruß Danielle



@ Viktor

Hey, Viktor, das ist aber schön, Dich auch mal hier zu lesen! ;-)) Herzlich willkommen von mir und einen schönen Tag!

Gruß Danielle



Hallo Viktor !




EIN SPRUNG FÜR DIE LIEBE

Wie ein Eisbär doch noch schwimmen lernte von Dorothee Teves



Eisbären sind hervorragende Schwimmer. Es ist erwiesen, dass sie 300 Kilometer im Wasser zurücklegen können. Und vereinzelt wurden sogar schon Eisbären gesichtet, die zwei Tage am Stück durch die arktischen Meere paddelten. Tja, und damit wären wir bei Ernest - dem einzigen Eisbären der Welt, der gar nicht schwimmen kann...
"Als ich ihn zum ersten Mal sah", sagt der Biologe David Eddson, "saß er ganz alleine am Rande des Eises - ich dachte, er wäre verloren gegangen. Aber in Wirklichkeit wartete er nur auf seine Mutter. Sie war im Meer jagen - und Ernest saß da und weigerte sich, auch nur eine Pfote ins Wasser zu setzen." "Überleben von Eisbär Ernest gefährdet, wenn er nicht schwimmt", notierte Eddson. Was der Wissenschaftler allerdings nicht wusste, war, dass er mit dieser Einschätzung falsch lag: Denn Ernest meint es Ernst mit seiner Abneigung gegen Wasser. Und so begann er, eine ausgefeilte Sprungtechnik zu entwickeln, die ihn von Eisscholle zu Eisscholle führte. "Es war unglaublich - während alle anderen Eisbären schwammen, hüpfte Ernest ihnen einfach hinterher", so Eddson. "Ich habe etliche Seiben-Meter-Sprünge nachgemessen..."
So führte Ernest allen Naturgesetzen zum Trotz ein unbekümmertes Dasein. Unter den Touristen erlangte er gar eine gewisse Berühmtheit - bis zu jenem Tag, an dem er Sheila begegnete. Einer Eisbärin, wie sie im Buche steht. "Ich weiß, dass man Tiere nicht vermenschlichen soll", sagt David Eddson. "Aber ich kann mir nicht helfen: Für Ernest war es Liebe auf den ersten Blick." Eine Liebe, die ihn beinahe ins Verderben stürzte - denn Sheila schwamm ihm einfach davon. "Ernest versuchte, sie auf seinen Eisschollen zu verfolgen", sagt Eddson, "doch irgendwann kam er nicht weiter. Und so ist er einfach gesprungen..."
Was genau in diesem Augenblick geschah, weiß kein Mensch. Fest steht jedoch, dass Ernest viele Wochen brauchte, um sich von dem Schrecken zu erholen - und das sein todesmutiger Sprung für die Liebe Sheila maßlos beeindruckte. Seitdem sind die beiden unzertrennlich - und mit Sheilas Hilfe lernt Ernest nun richtig schwimmen. Wie weit sein Können inzwischen reicht, ist ungewiss. Beobachtungen zufolge wurde gerade erst ein Eisbär-Pärchen gesichtet, dass 200 Kilometer vor der Küste schwamm. Am Rande des Eises wartete das Junge der beiden auf ihre Rückkehr. Es saß dort ganz alleine - und weigerte sich, auch nur eine Pfote ins Wasser zu setzen...


aus der Serie
"Ein Foto und seine Geschichte"
erschienen in der TV Hören und Sehen
weitere Geschichten unter
www.tvhus.de

gefunden bei Simba :







Hallo Viktor,

herzlich willkommen in unserem Forum!

Gruß, Gisela



@ Viktor

Herzlich Willkommen im Forum! Ich freue mich, Deinen Namen hier zu lesen.

@ Ursula Spenke

Danke für die süße Geschichte über den Nichtschwimmer Ernest. Sie ist wirklich ganz bezaubernd. Ich habe sie meinem Mann vorgelesen, der war auch berührt davon.
Danke auch für Deine Bildunterschriften. Knut Lagerfeld..
Vielleicht räufelt Knut etwas auf, um etwas neues zu stricken? Einen Pulli für seinen Ziehpapa als Überraschung, wenn er aus dem Urlaub zurückkommt?
Oder ein wärmendes Cape für einen treuen Fan?

Vielen Dank auch an Hartmuth und alle anderen fleißigen Fotogräfinnen und -grafen, die uns immer mit Fotos versorgen.

Ich wünsche Euch einen schönen Samstag-Nachmittag!

Liebe Grüße

Yeo



Yeo, das kann natürlich gut sein, dass er seine Ruhepause nutzt und ein Geschenk für Papi strickt. Da wäre ja auch noch Weihnachten, bis da hat er etwas mehr Zeit.




Hallo liebe Knutfreunde,

heute morgen schlief Knut sich aus. Kurz vor 10.00 wachte er auf und ging sofort ins Wasser. Er spielte ausgiebig mit seinem Fender, den er letztendlich auseinandernahm. Er besteht nun aus zwei Teilen, lediglich durch eine Schnur verbunden. Schön wäre es, wenn das Ding, mit dem Knut soviel Spaß hat, endlich hinausgenommen werden könnte. Er frißt nämlich Teile davon auf und Sisal ist nicht das Gesündeste für ihn.

Knut allerdings hatte richtig Spaß. Er warf das Teil ins Wasser, hechtete hinterher, schleuderte es herum und dann ging es von vorn los. Fender ins Wasser, Knut hinterher .........

Dann kam er heraus, raste über die Anlage. Ein lautes platsch und er war auf der Rückseite ins Wasser gesprungen. Wir suchten den Wassergraben ab nach ihm aber der Schlingel kam wieder hinten hinauf. Wieder flitzte er von einer Seite zur anderen und stürzte sich vorn in die grüne Flut. Er fühlte sich so offensichtlich wohl, dass es eine Freude war. Aber dann, es war kurz vor 10.30, sichtete er den Pfleger auf dem Weg zu den Großen und damit war alles vorbei. Der Hunger plagte ihn mächtig und er nahm seinen "Futtergang" ein. Hin und her und her und hin. Er war nicht mehr davon abzubringen. Als wir kurz nach 12.00 den Zoo verließen, tigerte er noch immer auf und ab. Hoffentlich konnten sie heute seine Diät einstellen und er bekommt genug zu fressen. Wir werden es nachher sehen.

Dem kleinen Jaguar geht es noch nicht besser. Auch die Röntgenbilder brachten noch keinen Aufschluss. Der Käfig wurde jetzt zugestellt. Somit sind Mutter und Junge vor den Menschenmassen geschützt. Ich hoffe inständig, dass es noch eine Zukunft für das kleine Tier gibt.

Viktor, schön Dich hier auch mal zu sehen.

Es wird immer dunkler und sicherlich werden sich die Schleusen bald wieder öffnen. Da müssen wir allerdings durch. Knut und Co. warten.

Liebe Grüße
Doris




Hallo Uli,

herzlichen Dank für die reizende Geschichte von Ernest.

Liebe Grüße
Doris



@Liebe Doris,
herzlichen Dank für Deine guten, aber auch traurigen Nachrichten aus dem Zoo.Wirklich ich bin so froh, dass es Knuti wieder gut geht, ich hatte große Sorgen um ihn.
Jedoch das Schicksal des kleinen Jaguarkindes berührt mich auch zutiefst und ich hoffe so sehr, dass sich alles für das Kleine zum Guten wendet. Danke, dass Du uns auf dem Laufenden hältst.

@Knuti`s Haus-und Hoffotografen,
wieder tausend Dank an Euch alle für Eure schönen Bilder.

@Hallo Viktor,
freut mich auch,hier von Dir zu lesen,vom "Vorbeigehen" kenne ich dich ja schon.

Ganz liebe Grüsse an Euch alle hier, ein schönes Wochenende und alle die Knuti besuchen viel Freude und laßt Euch von dem Bärchen wieder verzaubern....

Gudi





In allen Zoos das gleiche Chaos!!


In der Zoo - Presse fand ich heute die Hinweise, dass die Brünner Eisbärbabies Bill und Tom von ihrer Mutter Cora getrennt werden sollen, bevor sie 1 Jahr alt werden!!

Näheres im Thread Eisbären im Zoo Brünn letzter Eintag





Guten Abend an alle Knutfreunde
Danke Uli für diese zu Herzen gehende Geschichte.
Hallo Viktor, auch einen Willkommensgruß von mir.

Hallo Nachbarn, seht Ihr wie gut es mir wieder geht?






Unserem Knuti geht es wieder gut, das ist das Beste vom Tage! Danke für die gute Nachricht, Sylvia.


spielt mit einem alten Ochsenschwanz Foto Tina Schati




Guten Abend,

zunächst Dank an Viktor für seinen Eintrag hier im Forum. Willkommen ! Danke auch an Alle für die weiteren Beiträge am heutigen Tag, besonders wieder für die rührende Geschichte vom Nichtschwimmer Eisbär.

Nun zu Knut. Ich war um ca. 13:30 h im Zoo. Knut lief immernoch auf und ab, endlich kam dann das Futter durch Ronny Henkel. Es gab einiges zu fressen. Fisch, Fleisch, ein Brot, rote Weintrauben, Karotten usw. Als Highlight wieder einen Ochsenschwanz.
Und Knut geht es weiterhin besser, die Wurmkur zeigt ihre (sichtbare) Wirkung.

Leider keine weiteren Neuigkeiten von dem kleinen schwarzen Jaguar Kind. Man will erstmal noch abwarten.

Good evening, back from Zoo. Knut was good in mood, he got some more food today. Here are some pictures from afternoon today.

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Up and down ... waiting for his food ... / Auf und ab ... warten auf Futter



Finally, a whole bread ... / Endlich ein ganzes Brot ...



Hey neighbors ... / Hey Nachbarn ...



I can see you ... / Ich kann euch sehen ...



You have an interesting program ... / Ihr habt ein interessantes Programm ...



Now, nevertheless, I am tired ... good night ! / Trotzdem bin ich müde ... gute Nacht !



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Auch ich bin müde und wünsche allen Knut Freunden in Fern und Nah einen angenehmen Ausklang des Tages und eine gute Nacht.

I´m tired too. Wish you all Knut friends around the world good evening and a good saturday night.

Greetings from Bearlin

Hartmuth

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www.knut-forever-in-our-hearts.de
The Knut diary / Das Knut Tagebuch
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Spendenaufruf: Ein Denkmal für Knut / A Memorial for Knut !


Guten Abend liebe Knutfreunde,

unser Bär fühlt sich in der Tat viel besser. Allerdings haben wir auch gesehen weshalb.

Irgendwo habe ich gelesen Knut hätte sich Würmchen eingefangen. Nein, Würmchen waren es definitiv nicht. Es waren ausgewachsene Spulwürmer, die zwischen 17 und 40 cm lang werden.

Den Beweis dafür sahen wir heute. Knut schied ungefähr 3 bis 4 Pfund davon aus. Erst glaubten wir er hätte unverdaut Spaghetti ausgeschieden bis wir die Kameras zu Hilfe nahmen und sahen was es war.

Wenn man sich diese Menge vorstellt, dann ist es klar, weshalb sich der Kleine soviel besser fühlt. Den Rest werden nun die Veterinäre übernehmen müssen.

Ansonsten spielte er fröhlich, wie schon am Morgen. Nachdem er (er hatte überpünktlich vor seiner Höhle gesessen und auf Einlass gewartet) von seinem Abendmahl zurückkehrte, spielte er wieder fröhlich im Wasser. Danach interessierte er sich dafür was die benachbarten Warzenschweine taten.

Sie forderten lautstark Einlass und bummerten gegen die Tür auf ihrem Gehege. Knut fand das Geräusch äußerst spannend, konnte aber nicht sehen woher es kam. Also richtete er sich zu voller Größe auf (Sylvia's Bild zeigt es sehr schön) und schaute so über die Anlagen hinweg.

Es ist auf jeden Fall so beruhigend und schön anzusehen, wieviel lebendiger und lebensfroher das Tier wieder ist. Die Menge der Ausscheidungen betrachtend, kann man sicherlich davon ausgehen, dass die Behandlung noch nicht ganz vorbei sein wird. Im Gegensatz zu Hunden und Katzen bei denen meist eine Medikamentengabe genügt um die Parasiten ins Jenseits zu befördern.

Vom Jaguarbaby gibt es nichts Neues, das ich in Erfahrung bringen konnte.

Die Schweine bummerten vergeblich an die Tür, sie wurden nicht hineingelassen. Kein Wunder, die Pfleger waren schon im wohlverdienten Feierabend.

Es nieselte wieder und so versuchten wir Knut zu überzeugen, dass es für am Besten sei wieder hineinzugehen. Schließlich tat er uns den Gefallen und wir waren erleichtert - der Abschied von ihm fiel dann nicht so schwer wie sonst.

Gute Nacht
Doris



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