| Autor |
Thema: Eisbär Knut - So war sein Leben / The Knut Diary Bewertung:  |
Kepi,
I have made a link to your poems, I hope the way I did it is OK with you.Danke noch einmal!
|
|
Hallo,
wie alle anderen auch kann ich es irgendwie nicht fassen. wobei es für mich am unverständlichsten ist, warum gerade solche leute immer zu früh gehen müssen. er hat sein herz am rechten fleck gehabt und wer gestern noch mal die sendung im fernsehen gesegen hat, der konnte sehen, wie seine augen strahlten wenn er mit knut zusammen war.
eine kleine bitte hätte ich, hier sind ja einige, die öfter bei knut vorbei schauen, würdet ihr uns auf dem laufenden halten wie es dem eisbären so ergeht? das kommt in den medien zu kurz finde ich. täte mich jedenfalls arg interessieren wie es knut die nächste zeit geht.
|
|
hallo,
die bitte möchte ich auch äussern und auch - wie es am zoo aussieht - wie sich der zoo verhält - die verantwortlichen - was es neues gibt in sachen thomas dörflein - wie man ihn von seiten des zoo s in erinnerung behalten will - und und und ...
immernoch geschockte und sehr traurige - mit tränen in den augen - grüsse
susanne.
|
|
Guten Abend, liebe Knutianer!
Zurzeit ist es wirklich nicht leicht, einen Zoo-Bericht zu schreiben. Aber ich versuche es trotzdem.
Normalerweise gehe ich am Wochenende selten in den Zoo. Aber weil das Wetter so herrlich und ich allein zu Hause war, entschloss ich mich, in den Zoo zu gehen. Es ist zurzeit vom Äußeren her wunderschön dort. Das Laub färbt sich langsam in den prächtigsten Farben. Es könnte so wunderbar sein… Doch an den unzähligen Blumen und Kerzen vor dem Eingang sieht man, dass es nicht mehr schön ist und nie mehr so werden wird, wie es war…
Ich kam kurz vor zehn bei Knuti an. Vor seiner Anlage standen viele brennende Grablichter und lagen zahllose Blumensträuße und Gestecke. Dazwischen immer wieder Fotos von Herrn Dörflein mit rührenden, persönlichen Worten. Und viele bewegende Kinderzeichnungen.
Knut selber war heute gut drauf. Er badete viel und hatte eine Menge Spielzeug um sich herum gesammelt. Er spielte mit einem platten Fußball und kuschelte mit einem großen Baumstamm, das sah ganz rührend aus.
Vor dem Gehege standen bereits viele Menschen, kein Wunder, es war ja auch Samstag.
Anschließend ging ich zu den Malaienbären. Zum einen, um die Bären zu sehen. Die lagen auf den Steinen und sonnten sich. Zum anderen, um noch ein paar Blumen am Bärentor abzulegen. Ernst und Maika wurden munter, als sie mich vorm Bärentor sahen. Sie dachten sicher, sie bekommen jetzt etwas Schönes. Als ich meinte, ich hätte nichts für sie, begann Ernst energisch auf dem Ast zu wippen.
Es stimmt übrigens nicht, was erzählt wird, dass die Blumen immer abgeräumt werden. Ich fand noch meinen Strauß vom Mittwoch, nur war er nicht mehr so wahnsinnig hübsch. Allerdings ist mein kleines Bärchen verschwunden. Ich hoffe, dass es ein kleines Kind war, das ihn dringend brauchte…
Die Eisbärenfütterung machte heute wieder Herr Röbke. Man sah es ihm an, dass es ihm nicht gut geht. Er ist sehr blass und sehr still. Ich fragte ihn nach der Eisbärenfütterung, ob er auch heute die Malaienbären füttert. Schließlich ist das in Anbetracht der Umstände nicht selbstverständlich. Herr Röbke bejahte und ich ging hin.
Die Malaienbärenfütterung war so gut wie immer, dieses Mal bekamen die Malaienbären noch zwei Gläser Honig obendrauf spendiert.
Nach der Malaienbärenfütterung ging ich wieder zu Knut. Der war wieder am Wandern. Ich sah ihm lange zu, in traurigen Gedanken versunken.
Dann machte ich mich auf den Weg zu den Seelöwen. Das hat sich gelohnt. Der kleine Volker thronte auf dem Stein, auf dem sein Vater oft sitzt und seinen Damen was vorsingt. Volker hat schon die gleichen beeindruckenden Posen drauf wie Enzo. Wenn er so weiter macht, wird er ein echter Seelöwen-Frauenschwarm.
Adolpho habe ich heute leider nicht gesehen. Aber Ine und Kito waren wieder sehr hübsch.
Während Kito sich an Mutters Milchbar bediente, fixierte Ine uns mit Blicken und brummte uns etwas vor. Wir waren ihr wohl nicht geheuer.
Dann ging ich wieder zum Bärenrevier zurück, wo ich mich heute überhaupt vorwiegend aufhielt. Schon bei der Eisbärenfütterung fiel uns auf, dass Tosca nicht mehr so viel schaukelt wie noch vor einiger Zeit. Nur gelegentlich, besonders wenn sie auf Futter wartet, schwenkt sie ihren Kopf noch hin und her. Man kann sehen, dass der Zoo eine deutliche Verbesserung ihrer Lebenssituation darstellt gegenüber dem Zirkusleben, das sie vorher hatte.
Die Nasenbären fütterte heute ein Pfleger, den ich noch nicht kannte. Ich glaube, die Nasenbären spürten genau, dass etwas in ihrem Revier absolut nicht mehr stimmt. Während sie Herrn Dörflein geradezu überfielen und auch Herrn Röbke immer schon anspringen, eher er sich überhaupt hingesetzt hat, verhielten sie sich heute abwartend. Einige Besucher meinten, die Nasenbären hätten keinen Hunger. Aber sie kamen dann doch zögerlich herbei und nahmen sich die weißen Mäuse.
Herr Röbke fütterte heute wieder die Braunbären. Viel konnte ich aufgrund der Menschenmenge nicht erkennen. Nur, dass die Bären heute jede Menge Walnüsse bekamen.
Anschließend fütterte Herr Röbke Knut. Ich hatte vorher einen neugierigen Blick in den Futtereimer geworfen. Er war wieder bergvoll. Knut bekam u.a. sehr schöne, große Weintrauben. Mehr kann ich zu Knuts Fütterung nicht sagen, weil ich die Fütterung als solche nicht sah.
Dann wollte ich nach Hause gehen, aber vorher noch einen Abschiedsblick auf die Malaienbären werfen. Ich blieb bei den Flusspferden hängen, denn Herr Fritzmann machte gerade die Fütterung und servierte Heu und Brot, aber auf den Köpfen der Flusspferde.
Anschließend fragte er die Besucher, ob noch jemand eine Frage zu den „kleinen Dicken“ hätte. Weil es auch dort rappelvoll war, verstand ich weder die Frage noch die Antwort.
Aber ich weiß jetzt, dass um halb drei die Fütterung ist. An einem Wochentag, wenn hoffentlich weniger los ist, werde ich mir das ganze ausführlich ansehen.
Wenn man den Zoo verlässt, kommen einem viele Menschen mit Blumen in den Händen entgegen. Sie alle haben Thomas Dörflein geschätzt und geliebt und wollen ihm noch eine Ehre erweisen. Und das Blumen- und Lichtermeer vor dem Löwentor wächst und wächst…
LG
Yeo
|
|
@ Gudi
Ich freue mich, dass ich Dich heute getroffen habe und hoffe, dass Du noch etwas Freude im Zoo und bei Knuti hattest.
@ Alle
Vielen Dank für Eure schönen Fotos und interessanten Berichte und Links der letzten Tage.
Ich wünsche Euch allen einen ruhigen, friedlichen Samstag-Abend!
Liebe Grüße
Yeo
|
|
Ich möchte mich an dieser Stelle einmal ganz herzlich bei euch allen für die einfühlsamen Fotos und Berichterstattungen in den letzten traurigen Tagen bedanken.
So konnten auch wir Nicht-Berliner die Stimmung miterleben - und mittrauern.
Der Schock über den Tod von Herrn Dörflein sitzt auch bei mir tief, und ich kann eigentlich noch immer nicht glauben, was geschehen ist.
Es ist tröstlich, dass ihr über einen recht munteren Knut berichten könnt. Wollen wir hoffen, dass Herr Henkel und Herr Röbke es trotz ihrer eigenen Trauer schaffen, Knut über den großen Verlust hinwegzuhelfen.
Nochmals ein Dankeschön an euch für eure Mühe!
Ganz liebe Grüße,
Kika
|
|
Liebe Yeo,
du bist ganz tapfer in den Zoo zu gehen und uns Berichte zu schreiben. Sie bedeuten uns viel, die weit entfernt sind. Heute habe ich einige Sonnenblumen gekauft, um sie neben eine kleine Statue von heiligem Franz in meinem Garten zur Erinnerung an Thomas Dörflein zu stellen.
Gabi aus OK, Gisela, und Birgit aus Insel,
Danke für eure netten Wörter über die Gedichte. Letztes Jahr um diese Zeit habe ich die ersten Gedichte über die Beziehung zwischen Knut und Thomas Dörflein geschrieben; wer hätte gedacht, daß ich solche Gedichte jetzt schreiben muß. Doch habe ich noch nicht geschrieben, was ich mich fühle.
Birgit, thank you also for putting the link to the poems on your beautiful webpage. Your presentation of Yeoman's wonderful poem is so nice, with the pictures from both sad and happy times. It seems so important now to remember also those happy times, and not only to lament that they are past, but to remember how happy they seemed to have made Thomas Dörflein.
Gabi aus OK, thanks for the link to the article; I had not seen it before. I'm glad you liked "Die Kerzen"; I admit I do not always feel so optimistic, and the tears start all over again. But Hartmuth is so right, we as human beings should express our feelings about the passing of such a remarkable human being. Surely that is part of Thomas Dörflein's legacy: to feel deeply and to share those feelings openly.
Liebe Grüße aus Texas,
Kepi
|
|
@ Kepi
Vielen Dank für Deine lieben Worte. Deine Gedichte sind wirklich wunderschön. Ich habe mir heute alle, die ich noch nicht kannte, durchgelesen. Die Trauer-Gedichte sind besonders bewegend.
Übrigens ist Dein Deutsch hervorragend.
Liebe Grüße
Yeo
|
|
Lieber Hartmuth und liebe Knutfreunde ,
...nach dem für uns alle
unfaßbaren und plötzlichen Tod
von Thomas Dörflein
einem der Hauptakteure des Forum's
sind verständlicherweise die Aktivitäten der meißten User von diesem Schock sehr beinträchtigt und gelähmt
...und ein unsichtbarer Mantel
von Trauer und Ohnmächtigkeit
über diese schmerzhafte Tatsache hat sich momentan
breit gemacht...
...als "Lebewesen" können wir aber nicht so sehr lange mit dem Schicksal hadern...
sondern müssen uns auf unsere
"Aufgaben und Ziele"konzentrieren,
welche uns wichtig erscheinen...
denn irgendwann ereilt "uns Lebende "
alle das "körperliche Ende unseres Aggregatzustandes"
...als täglich "relativ bewußt durch die Umwelt Reisender"
begegnen mir leider ständig leblose Tierkörper auf den Straßen ...
und auch immer wieder neue Unglücksstellen von meist
jugendlichen Verkehrsteilnehmern drängen sich mir auf... und man fragt sich oft , warum konnte das an so einer unscheinbaren,ganz normalen Stelle geschehen ?...
...ich persönlich glaube fest an ein Schicksal,
welches je nach Charackter und Wesen jedem Menschen
vorbestimmt ist...
und vielleicht war und ist Thomas Dörflein eine
Art "Märtyrer",der uns zurückgebliebene wieder etwas Demuth und Achtung vor der Natur ,dem Leben allgemein und den besonders bedrohten Arten auf diesem Planeten gelehrt hat... ?!
ich verneige mich vor Ihm als unbeugsamen Menschen und versuche Ihm in seiner überzeugten Haltung gegenüber Dilletantismus und Ignoranz nachzueifern...
In stillem Gedenken an Thomas Dörflein
Uwe C.
|
|
Nach technischen Problemen mit PC bin ich nun nach Mitternacht wieder online.
Vielen Dank zunächst für die vielen Beiträge am heutigen Tag.
Ein herzliches Willkommen auch an alle neuen Forums-Mitglieder.
Ein Extra-Gruß an ker_chen.
Wir werden natürlich weiter und auch sehr intensiv über Knut berichten. Ich werde gleich noch einige wenige aktuelle Fotos vom Samstagabend einstellen. Dem Bären geht es gut. Man tut weiterhin alles Erdenkliche für ihn. Da auch leider Ronny Henkel krank ist, liegt die Last bei Markus Röbke.
Viel hilft dem Bären auch die Kommunikation mit seinen Besuchern, die ihm ein Gefühl der Normalität geben. Wir alle hoffen, das es so bleiben wird. Es werden immer mehr Blumen, Kerzen und viele Gedichte, Bilder usw. Das gibt allen Knut Freunden das Gefühl mit der Trauer nicht allein zu sein.
-
Kondolenzbuch für Knut-Ziehvater Dörflein im Zoo ausgelegt (In der Verwaltung !)
Berlin (dpa/bb) - Der Berliner Zoo hat jetzt auch in seinem Verwaltungsgebäude ein Kondolenzbuch für Eisbär Knut-Ziehvater Thomas Dörflein ausgelegt. Seit Freitag nutzten bereits mehr als 120 Trauernde die Möglichkeit, dort ihr Beileid zum Tod des am vergangenen Montag plötzlich gestorbenen Tierpflegers (44) zu bekunden. Bisher hatte es nur ein Kondolenzbuch auf der Internetseite des Zoos gegeben, wo bis Freitagabend mehr als 7000 Emails eingegangen waren. Auf die Frage, warum der Zoo erst so spät ein solches Kondolenzbuch eingerichtet habe, sagte Bären-Kurator Heiner Klös, die Mitarbeiter hätten zunächst den Schock überwinden müssen.
© Die Welt
erschienen am 27.09.2008 um 17:24 Uhr
-
Good evening from Berlin. Late back from the Zoo. Knut feels good, but you can feel and see the sadness by his visitors. I will post some pictures from saturday evening later tonight.
Greetings from Berlin
Hartmuth
-
www.knut-forever-in-our-hearts.de
The Knut diary / Das Knut Tagebuch
-
Spendenaufruf: Ein Denkmal für Knut / A Memorial for Knut !
|
|
Knuts Anlage gestern am frühen Abend:



Fotos Jessie
|
|
Ja, gestern Abend hat der *Bärenvater* für seinen *Knut* ein ganz besonderes Licht leuchten lassen ...
Danke für diese wunderbaren Fotos die diese eigenartige Stimmung eingefangen haben. ....
-
The last farewell ... / Der letzter Gruß ...

Knut looks... what happens there ...but he can´t understand ... / Knut schaut, was denn da alles passiert ... aber er kann es nicht verstehen ...


Autumn ... / Herbst ...


Sad eyes ... / Traurige Augen ...

Light in the Darkness ... / Licht in der Dunkelheit ...

-
Ein spezieller Dank an Mervi für ihr sehr sentimentales Gedicht, das wir alle an Knut Anlage lesen können. Es treibt vielen Menschen Tränen in die Augen ...
And special thanks to Mervi and Kepi for her wonderful poem everybody can read at Knuts enclusore. We had tears in our eyes ...
-
Auch in dieser Nacht wird der *Bärenvater* seine schützende Hand über Knut halten.
Ich wünsche allen Knut Freunden in Fern und Nah eine friedliche Nacht.
I´m sure Thomas hold his protecting hand over Knut again tonight...
Good night to you all Knut friends around the world.
Greetings from Berlin
Hartmuth
www.knut-forever-in-our-hearts.de
The Knut diary / Das Knut Tagebuch
-
Spendenaufruf: Ein Denkmal für Knut / A Memorial for Knut !
|
|
|
|
Vielen Dank für Eure Berichte. Und die tollen Fotos.
Hartmuth, Danke für den Willkommensgruß.
Es freut mich, dass es Knut allem Anschein nach gut geht.
Muss ja für Herrn Röbke sehr schwer sein, die ganze Arbeit und dann die Trauer dazu.
Hut ab, wirklich. Ich hoffe er wird nicht auch noch krank.
Freue mich über jede neue Nachricht über Knut.
Es ist immer noch kaum zu glauben. Habe eben auf der Homepage der Bild die neuen Artikel gelesen. Ist ja alles ganz schön, aber ich hatte deswegen die Bitte hier geäußert, da weder dort noch in der hiesigen Tagespresse irgendwas über Knuts aktuellen Zustand geschrieben wird. Leider.
Naja, Lüneburg ist auch etwas weiter weg von Berlin, daher steht in unserer Zeitung nur das Nötigste.
|
|
|
|
|