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Thema: Eisbär Knut - So war sein Leben / The Knut Diary Bewertung:  |
Gute Abend an alle Knut-Fans
nach einem schönen Geburtstag mit Knut überschlagen sich plötzlich die Nachrichten über seinen Verbleib in Berlin:
Nachdem kurz vor seinem Geburtstag bekanntgeworden war, dass Knut womöglich die Hauptstadt verlassen muss, wurden die Proteste immer stärker. Eine Initiative hat bereits rund 21.000 Unterschriften gesammelt, damit Knut in Berlin bleibt. Berlins Regierender Bürgermeister gratulierte zum Geburtstag und wünschte sich, dass der Bär ein Berliner bleibt.
Laut der "B.Z." gingen in ihrer Redaktion Hunderte empörte E-Mails, Briefe und Anrufe ein
Der ganze Artikel:
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/Knut;art1117,2678060
ZOO-GESPRÄCHE
Eine Eisbombe zum zweiten Geburtstag
http://tinyurl.com/6o53hw
Dörfleins Mutter fleht
"Lasst Knut bitte in Berlin !"
Der Besuch an Knuts Gehege zaubert ein Lächeln auf ihr trauriges Gesicht
Berlin - Sie hat ihr Liebstes verloren: ihren Sohn Thomas, der unseren Knut so liebevoll aufzog. Doch jetzt soll Knut weg, in einen anderen Zoo. Erika Dörflein kann das nicht verstehen. Sie flehte gestern an Knuts 2. Geburtstag: „Knut muss in Berlin bleiben! Er ist das Vermächtnis meines Sohnes. Thomas würde sich wünschen, dass er bleibt!“
Ich habe keine Zweifel an den Worten seiner Mutter!
http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/berlin/244581.html
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@Blass
Diese Umfrage ist vom April 2008 und sicher nicht mehr gültig. Aber es soll eine neue Umfrage über Knut kommen
Und nun kommt diese Meldung:
Wowereit macht Knut zur Chefsache
Der Regierende Bürgermeister will sich mit Zoo-Chef Blaszkiewitz treffen und erreichen, dass der Berlin-Liebling in der Hauptstadt bleibt
http://tinyurl.com/6b2jf2
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Hi Leafpure,
thank you for these beautiful pics and that song today, thank you so much.
Hello Joan, Kepi, and Gudi, who doesn't write here anymore, Birgit aus Rodrigues, Sonja and all,
Big Hugs,
Lily
Hallo Gisela
Danke für die guten Nachrichten!!!
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Guten Abend an alle Knut Freunde in Fern und Nah. Was für ein Tag ? An dessen Ende nun eine Wende in Sachen Knut und Berlin steht ? Viel wurde schon gesagt, glauben mag man es erst, wenn es wirklich ernste Entscheidungen gibt.
Unsere Aktion *Knut - Forever in Berlin* geht weiter !
Wie ich sehe, ist mein zweiter Live-Bericht aus dem Zoo leider nicht im Forum angekommen. Daher nun eine kurze Zusammenfassung von dem, was ab 13.30 h geschah.
Knut musste für kurze Zeit seine Anlage verlassen, da Frau Weckert und Herr Röbke die Geschenke für Knut auf die Anlage brachten: Eine Eistorte mit viel Leckereien, Tannenzweige, einen Jutesack mit Quietscheball und einen Lachs. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich schon einige hundert Knutfreunde aus aller Welt an der Anlage eingefunden.
Just zu diesem Moment kam die Sonne hervor. Noch vor einigen Tagen hatte ich geschrieben: "Ich bin mir sicher, das Knuts *Ziehpapa* Thomas Dörflein an Knuts Geburtstag einen besonderen Sonnenstrahl schicken wird."
Und so geschah es auch.
Viele Medienvertreter und Fotografen waren heute anwesend. Pausenlos wurden Besucher nach ihren Empfindungen gefragt.
Nachfolgend nun einige Fotos vom heutigen langen Tag im Zoo, den Knut gut überstanden hat. Er war wohl heute über all das, was so vor seinen Augen geschah, sehr angetan und schaute voller Spannung dem regen Treiben zu. Er vergaß sogar seinen täglichen *Hungermarsch*
Good evening to you all Knut friends worldwide. What a day in Berlin Zoo. Hundreds of Knut friends from all over the world visited Knut for the second birthday celebration. Knut got some gifts, so a ice cake, a new squeak jute bag, a big fish and more. Here are the pictures from today.
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Hey Knut, its your birthday ... / Hey Knut, es ist Dein Geburtstag ...

Look, so many fans are here for your birthday celebration ... / Schau, so viele Knut Freunde sind gekommen ...

Aaaaaaa ...

Oh ...

Your gifts ... / Deine Geschenke ...


Knut and his friends ... / Knut und seine Freunde ...

Knut and his new jute bag ... / Knut und sein neuer Jutesack ...



Knut and his ice cake ... / Knut und seine Eistorte ...


Thanks ... / Danke ...

First birthday without him ... / Erster Geburtstag ohne ihn ...

From a belgian Knut fan
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Ich wünsche Allen eine gute Nacht.
Good evening, good night to you all.
Greetings from Bearlin
Hartmuth
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PS. Viele Grüße von einigen Knut Freunden an alle hier im Forum. So zum Beispiel Regenbogen, Ursula Spenke, Elke Frank, Mervi ...
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www.knut-forever-in-our-hearts.de
The Knut diary / Das Knut Tagebuch
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Spendenaufruf: Ein Denkmal für Knut / A Memorial for Knut !
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Ein schöner Geburtstag, der mit einer dicken Überraschung endete










Gefüllte Juteüberraschung von Rosi


Heute werde ich sehr gut schlafen und Ihr alle hoffentlich auch
Doris
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Guten Morgen
Danke für die Bilder und Infos zu Knuts Geburtstag.
Jetzt scheint sich ja wirklich etwas zu bewegen, dass er in Berlin bleiben kann.
Gestern war in den Nachrichten von NTV oder N 24 auch die Aussage zu hören, dass er in Berlin bleibt und ein neues Gehege bekäme.
Viele Grüße
Uli
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Was ist denn da los??

Von hier sieht Bär besser

Ach, ich sitze lieber. Ist mir zu anstrengend in den Bäumen zu hängen.

So viele Menschen setzen sich für mich ein

DANKE


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Heute sind auch wieder viele Menschen bei mir

auch mit Blatt behalte ich meine Besucher im Auge

schaut mal, mein Weihnachtszweig

von hier oben sieht man besser

ich glaube mein Bauch ist seit gestern dicker geworden

und nach einem Sprung ins Wasser bin ich wieder fast weiß


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Guten Abend an alle Knutfreunde.
Ich habe ja schon mal geschrieben, daß ich es sehr schade finden würde wenn die kleinen Geschichten und Erlebnisse die jeder von uns am Gehege von Knut gehört haben verloren gehen. Ich richte daher einen neuen Thread ein mit dem Titel: an und um Knuts Gehege herum.
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Guten Abend, allerseits!
Nachdem ich mich gestern Abend noch vor meinem Zoo-Bericht drücken konnte, will ich heute mein Versprechen wahr machen und Euch meine Eindrücke von gestern und heute schildern.
Gestern kam ich kurz vor halb zehn im Zoo an und ging natürlich sofort zu Knut. Das heißt, ich ging zu seinem Gehege. Von Knut selbst konnte ich schon nicht mehr so sehr viel sehen, denn er hatte bereits jede Menge Besuch. Sehr lieben Besuch – ich sah all die Knut-Freunde, die ich bereits am Vortag getroffen hatte und noch einige mehr. Denn inzwischen waren auch Mervi und ihr Mann Vesa und Teddybärenmutti und der dazugehörende „Teddybärenvati“ hinzugekommen sowie Familie Frank. Aber auch sehr viele andere Leute waren da, Touristen aus dem In- und Ausland. Und es kamen unaufhörlich neue hinzu.
Knut war gut drauf. Er wanderte auf seiner Anlage herum, posierte auf den Hinterbeinen und betrachtete interessiert die vielen Menschen da vorm Zaun.
Das war übrigens für etliche Stunden das letzte Mal, dass ich Knut sehen konnte.
Die Fütterung von Lars war auch sehr gut besucht, aber im Gegensatz zu den Massen, die sich bei Knut drängelten, war es leer. Die Fütterung machte Herr Röbke. Er wurde nach der Fütterung von Zoo-Besuchern belagert und beantwortete freundlich und geduldig deren Fragen. Viele nette Leute hatten Geschenke für Knut dabei, die sie Herrn Röbke übergaben. Er hatte jedenfalls ordentlich zu tragen, als er wieder zurück zum Bärenhof ging.
Als wir zu Knut zurückkamen, konnte man vom Bären nichts mehr sehen. Vor der Anlage standen Leute über Leute. Und Kameraleute. Also machte ich das Beste daraus. Ich sah mich vor der Anlage um, begrüßte neu angekommene befreundete Knut-Fans, und machte mich mit vielen bisher Unbekannten bekannt. In der Menge entdeckte ich Herrn Klös, den Bärenkurator, der immer wieder von Kamerateams interviewt wurde.
Überhaupt wurde sehr viel interviewt. Besonders unsere Schals schienen für die Presseleute magische Anziehungskraft zu haben. Kaum standen drei von uns zusammen, schob sich schon ein Mikrofon dazwischen und jemand stellte uns Fragen. Zum Beispiel, wie es Knut geht.
Als ob sie das nicht selbst sehen.
Ich wurde auch zweimal interviewt.
Immer wieder wurden Knut Ständchen gebracht. Ein um das andere Mal wurden die Besucher animiert „Happy Birthday“ zu singen. Zweimal sang ich mit, dann tat der Bär mir leid.
Am Gitter vor Knuts Gehege hing ein breites Band. Darauf stand „Happy Birthday Knut“. Das war eine nette Idee von Knuti-Judi. Neben Knuts Anlage hatten auswärtige Besucher schöne Blumensträuße, Kerzen und große, laminierte Fotos zur Erinnerung an Herrn Dörflein abgelegt. Daneben lagen auch schon einige Geschenke für Knut.
Herr Klös hatte uns informiert, dass um 11.30 Uhr ein Auto käme und alle Geschenke für Knut einsammeln würde. Das hatte sich wie ein Lauffeuer herumgesprochen. Als dann ein Kleintransporter kam und neben Knuts Anlage hielt, kamen die Besucher herbei und stellten ihre Geschenke auf die Ladefläche. Es gab sehr schönes Obst, aber auch Gemüse, z.B. Maiskolben und Möhren. Aber auch solche Dinge wie Salami. Und jede Menge Spielzeug. Auch die eine oder andere Überraschung für die Pfleger wurde auf diesem Wege übergeben.
Weil wir von Knut nichts sehen konnten, beschlossen SpreewaldMarion und ich, uns die Tiere anzusehen, die wir sehen konnten. Außerdem wollten wir Angela aus München etwas vom Zoo zeigen. Zunächst gingen wir ins Schweinehaus. Neo hatte gerade sein Mittagessen bekommen. Wenn man sagt, er sei ein Ferkel, stimmte das in jeder Beziehung. Neo stand mit den Beinen in der Futterschüssel. Mama Pinselohrschwein lag friedlich neben ihrer Tochter. Die Kleine war zur Hälfte mit Stroh bedeckt.
Dann besuchten wir das Raubtierhaus. Die Löwen machten ihren Mittagsschlaf. Paule machte beim Schlafen ein süßes Knautschgesicht.
...gleich gehts weiter!
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Nach einer Mittagspause gingen wir zu den Seelöwen. Dort gab es wieder das übliche Szenario: Lucy und Volker lagen nebeneinander auf der Insel, als eine andere Seelöwendame kam und sich dazulegen wollte. Sie wurde durch laute Schreie vertrieben. Neu ist, dass Volker jetzt mit schreit.
Dann gingen wir zu Knut, denn der sollte kurz nach Mittag seine „Eistorte“ erhalten. Wegen der Menschenmassen waren sämtliche Parkbänke von Fotografen zu „Hochständen“ umfunktioniert worden. Auch die Spielgeräte auf dem Spielplatz wurden von Fotoschaffenden zweckentfremdet. Man sah überall Teleobjektive.
SpreewaldMarion und ich entdeckten eine kleine, erhöhte Nische zwischen der Anlage von Knut und der der Lippenbären. Man konnte von dort auch nicht wirklich gut sehen, aber ich sah gelegentlich Knuts Rücken. Auch als wenig später Frau Weckert und Herr Röbke auf die Anlage kamen, sah ich nur ihre Köpfe. Aber all das war besser als nichts.
Die Eisbombe hatte es in sich, wie ich später von Herrn Röbke erfuhr. Sie wurde in einem 50-Liter-Einer eingefroren, war also ziemlich groß. Obenauf lag eine große Forelle. Außerdem waren mehrere Fleischstücke darinnen sowie auch verschiedenes Obst und Gemüse. Die Eistorte war mit zwei Lauchstangen verziert, die oben ihre Pinsel herausstreckten.
Diese Eisbombe wurde zusammen mit einem neuen Jutesack (der mit dem verdrehten „N“), zwei Croissants und einem großen Tannenzweig liebevoll auf Knuts Anlage arrangiert.
Dann gingen die beiden Pfleger wieder und Knut wurde herausgelassen. Wie er die Geschenke in Besitz nahm, wurde bereits geschildert.
Natürlich blieb ich auch gestern meinen geliebten Nasenbären treu. Die Fütterung machte wieder Frau Weckert. Weil es bei Knut so voll war, war es bei den Nasenbären ziemlich leer.
Das war gut, denn so konnten Ursi und ich wenigstens etwas sehen.
Die Braunbären bekamen gestern jeder nur einen Fisch. Herr Röbke erklärte, dass die Braunbären im Winter nicht viel essen würden. Sie bekämen aber am Abend noch etwas und würden damit in ihre Höhlen gelockt werden. Würden sie vorher zu viel bekommen, dann wären sie satt und würden sich dann nicht mehr hineinlocken lassen.
Das ist natürlich interessant.
Sicher habt Ihr gehört, dass Frau Dörflein gestern im Zoo war. Sie wurde von einigen Damen begleitet, die fast täglich im Zoo sind. Als sie bei Knuts Anlage angekommen waren, stellte sich Frau Dörflein auf die Zehenspitzen (sie ist nicht sehr groß) und meinte, sie könne nichts sehen. Da rief eine der Damen, die sie begleitete: „Hier ist die Mutti von Thomas Dörflein. Machen Sie bitte Platz und lassen Sie sie nach vorn!“ Sofort bildete sich eine Gasse und Frau Dörflein konnte ganz nach vorn ans Gitter.
Die Zeit verging wie im Flug. Inzwischen waren auch Alex und Danielle hinzugekommen. Sie wurden begeistert begrüßt und wir hatten einander viel zu erzählen.
Gestern war es hier in Berlin zwar kalt, aber trocken. Am Nachmittag kam sogar die Sonne heraus. So, als hätte jemand Bestimmter Knut und seinen Fans einige Sonnenstrahlen geschickt…
Nach einer Weile entschlossen sich die, die schon lange im Zoo waren, noch mal zu einer „Aufwärmpause“ im Zoo-Restaurant. Wir waren bald eine nette Runde, plauderten und tauschten Adressen aus. Als wir wieder bei Knut ankamen, war es bereits dämmerig geworden. Die Presseleute hatten ihre Kameras eingepackt und verließen den Zoo.
Auch viele andere Besucher waren bereits gegangen. Man konnte endlich wieder Knut sehen, der auf seiner Anlage herumwanderte und gelegentlich an seiner Eistorte knabberte.
Alles hätte so schön sein können. Aber dann kam eine Besucherin auf die Idee, Knut Kartoffeln und Croissants auf die Anlage zu werfen. Eine andere Besucherin sah es und alarmierte Herrn Röbke, der auch sofort kam. Als die Kartoffelwerferin Herrn Röbke sah, hörte sie damit auf. Später erfuhren wir, dass sie noch andere Leute zum Werfen animieren wollte. Für manche Leute wäre Zooverbot keine schlechte Idee. Oder Zwangsjacken.
Inzwischen war es kurz vor 17.00 Uhr und wir verließen den Zoo, um den Abend mit einem gemütlichen Beisammensein bei „Joeys“ ausklingen zu lassen.
Liebe Grüße
Yeo
PS. In Kürze kommt noch der Zoo-Bericht von heute, aber lest erstmal den.
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