#### In Memoriam * Hartmuth Wiedenroth († 03.06.2011) * ####
Ein großer Tier- und Menschenfreund
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Thema: Eisbär Knut - So war sein Leben / The Knut Diary
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Heute war ich am Nachmittag im Zoo. Knut schlief tief und fest. Wie mir erzählt wurde, schlief er schon kurz nach der Fütterung ein. Es befanden ich auch noch einige Rüben auf der Anlage und einige Äpfel im Wasser.
Besucher erzählten mir, daß Knut den ganzen Vormittag mit der lebenden!!! Schildkröte gespielt hat und sie dann auf der Anlage eingegraben hat. Sehr leicht hätte man sie von dort heraus holen können.
Was passierte? Nichts.
Als Knut so gegen halb fünf erwachte grub er die Schildkröte wieder raus. Sie lebte.
Er rollte sie in den kleinen Teich. Ich bin dann vom Gehege weggegangen. Als Knut gestern anfing mit der Schildkröte zu spielen bin ich auch gegangen. Ich kann so was nicht sehen. Daher gibt es von Knut mit der Schildkröte von den letzten zwei Tagen keine Bilder.
Man sagte am Löwentor Bescheid, doch bitte den Bärenpflegern zu sagen, daß man die Schildkröte sehr leicht aus dem Teich holen könnte. Auch wurde noch an anderer Stelle gebeten, die Schildkröte aus dem Teich zu holen.
Was passierte? Nichts
Ich bin dann eine Runde durch den Zoo gegangen, als ich zum Abschluss kurz vor sieben bei Knut vorbei ging, erzählten mir Besucher, daß Knut wieder im Wasser spielte. Mit der Schildkröte. Sie lebt!!!
Seit zwei Tagen weiß der Zoo Berlin Bescheid, daß sich in Knuts Gehege eine lebende Schildkröte befindet.
Es passiert nichts.
Mir tut diese Schildkröte sehr leid. Es ist auch ein Tier.
Natürlich waren auch heute Nachmittag wieder Besucher am Gehege, die dies alles sehr lustig fanden. Für diese Besucher fehlt mir absolut das Verständnis




Charly und Naseweis

Es ist schon erstaunlich, dass Ihr Euch immer zusammen hier zu Worte meldet. Konstruktive Beiträge habe ich von Euch hier noch nicht gelesen!



Gisela, dafür bist du und eine handvoll Leute doch zuständig. Wieso kommt auf meine Frage keine konkrete Antwort?
Charly



Hallo Knuti,
ich freue so für dich das bald deine Freundin einziehen wird.2:0 für Knuti
Aber du kennst ja die Italener die sind feurig also lasse dir nichts gefallen du bist der Mann im Haus!!!
Ich freue mich dich am Donnerstag wieder zu sehen.
Auch unsere Freude...
Habt Ihr es noch so heiß?
Danke Euch wieder für die lieben Fotos....
Lg Eure Birgit und Quinti



Doris das war leider abzusehen.
Mir tut es auch leid um die Schildkröte.
Man hätte sie gleich rausholen sollen.
Ich dachte mir gleich wenn Knuti sie entdeckt....So ist es halt mit der Natur...Es war halt Spielzeug für ihn!!
Lg Birgit B




Guten Abend an alle Knut Freunde weltweit.

Ich kam erst jetzt dazu die heutigen Beiträge zu lesen und bin ziemlich verärgert, das man die Schildkröte bisher nicht von der Anlage geholt hat. Ich weiß, das bei zuständigen Personen mehrmals (!) auf die Schildkröte, die irgend ein oder eine Schwachsinnige/Schwachsinniger in den Graben geworfen haben muss, auf die Anwesenheit des Tieres hingewiesen wurde. Das Ergebnis ist bekannt

Das sich Besucher über dieses grausame Spiel amüsieren wundert mich kaum. Teile der Gesellschaft sind heute leider so.
Das erinnert mich wieder an Knuts erster riesiger Panik, als er bei einem schweren Gewitter bei Blitz und Donner wie ein wilder über die Anlage raste, da er nicht wusste wohin, seine Höhle war ja geschlossen. Also saß er dann zitternd im Wasser. Ein Video, das von diesen Momenten irgendwo ins Internet gestellt wurde, wurde auch von einigen Betrachtern als lustig empfunden...
Dieser Moment damals hat Knut geprägt, daher seine Angst vor Donner und Blitz.

Wie ich lese, hätte es mehrere Möglichkeiten gegeben, die Schildkröte von der Anlage zu entfernen...

Eine Schildkröte verstehe ich nicht als *Spielzeug aus Naturmaterial*.

Und morgen, Samstag, werden wieder viele Familien mit Kindern im Zoo sein, die dann weitere Erlebnisse mit Knut und der Schildkröte erleben werden und leider auch unfreiwillig erleben müssen ... Unglaublich

In Sachen Knut und Gianna las ich vor einigen Minuten in einer Meldung dies:

„Im Moment ist geplant, dass Gianna im September nach Berlin umzieht", sagt die Kuratorin des Münchner Tierparks Hellabrunn, Beatrix Köhler. „Wenn das neue Eisbären-Gehege fertig ist, wollen wir sie aber wieder zurückhaben.“

Zum Abschluss nun noch die weiteren Knut Fotos, die Ina vor zwei Tagen von unserem Bären aufgenommen hat.

Good evening to you all Knut friends around the world at Friday evening in Knut City. Hope you have a good day. Here are the next Knut pictures, done by Ina two days ago. Enjoy our polar bear kid.













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Ich wünsche Allen einen ruhigen Ausklang des Abends und später eine gute Nacht.

Good evening, good night to you all. Wish you a good time.

Greetings from Bearlin

Hartmuth

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www.knut-forever-in-our-hearts.de
The Knut diary / Das Knut Tagebuch
-
Spendenaufruf: Ein Denkmal für Knut / A Memorial for Knut !


@Birgit Born

Das hat leider nichts mit der Natur zu tun, sondern mit dem Unverständnis von Verantwortlichen und Pflegern. So sehr sie auch ihren Job machen müssen, dafür hätte es Zeit gegeben.

@Hartmuth
@Doris Webb
SylviaMicky
@Gisela
Gaby_M
und weitere die derselbben Meinung sind:

Ich finde es furchtbar, das jetzt lesen zu müssen. Gestern nach dem Sport war ich so groggi, dass ich kräftemässig nicht mehr zum Lesen in der Lage war. Die Geschichte mit der Schildkröte stimmt nachdenklich und traurig. So eine Tierquälerei ist im Zoo eigentlich nicht möglich, davon ging ich immer aus. Leider muss ich dieses revidieren.

Ich hoffe, die Verantwortlichen werden durch den Tierschutz zur Verantwortung gezogen!!! Denn eine Schildkröte ist auch ein Lebewesen und kein Spielzeug für Knut. Für mich wirkt das widerlich und abstossend. Und ein Video und Fotos einzustellen, ist ja wohl das letzte und abstossende, was es gibt. Diejenige ist für mich kein Tierfreund mehr!!! Derjenige, der die Schildkröte ausgesetzt hat, solte eine Anzeige bekommen. Vielleicht lässt sich der/-diejenige ja feststellen!!!!

Traurige Grüsse

Elke


Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es.


Elke das weiß leider Knut nicht!!! Er kann es nicht unterscheiden..Für ihn war es ein Spielzeug.Wie sein Ball oder sein Huhn::.
Die Schildkröte ist ja nicht seid gestern drin...
Und wenn sich kein Pfleger darum kümmert !!
Sie hätte man ja mit einem Netz oder Käscher rausholen können!!
Es war ja voraussehbar wenn Knuti sie hat...
Er ist ein Raubtier... Er wollte spielen mir ihr
Gruss Birgit



Liebe Birgit,

die Vorwürfe gehen auch nicht an Knut, sondern an die Verantwortlichen. Knuti hat nur seinem Instinkt freien Lauf gelassen. Das ist klar. Doch eines kann ich nicht verstehen: Dass niemand sich zuständig gefühlt hat, obwohl man es wusste. Das macht mich traurig. Knut hat sie als Spielzeug angesehen, er war erstaunt. Das ist doch vollkommen klar. Doch soweit hätte es nicht kommen dürfen. Irgendwer hätte sie herausholen können. Wie Du liest, hätte man genug Zeit gehabt. Wenn man gewollt hätte. Das war das Furchtbare für mich.

Knut hat keine Schuld, die haben die Pfleger und die anderen Verantwortlichen.

LG Elke

Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es.


Hallo Ihr lieben,

ich wollte mich heute noch einmal melden, bevor ich das WE weg fahre.

Es war sehr schön euch am Mittwoch 5.8. wieder gesehen zu haben. Leider war die Zeit wieder viel zu kurz.

Aber im September bin ich wieder da.

LG Summer

PS: ich habe gesehen, dass einige hier immer schöne Gedichte schreiben (besonders YEO). Ich würde mich freuen wenn ihr mal schreibt, denn ich möchte etwas für September vorbereiten.

DANKE DANKE



Liebe Summer,

ich werde versuchen, etwas für Knuti zu schreiben. Schicke mir doch bitte mal Deine Mail-Addy. Dann schicke ich es Dir als Dokument rüber.

LG Elke

Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es.



Jetzt amtlich
Gianna kommt zu Knut für Amore

07. August 2009 21.58 Uhr
Eisbär Knut bekommt seine Gianna. Insgesamt kommen 3 Eisbären von München nach Berlin.

Knut lebt als Junggeselle auf 600 Quadratmeter Bärenfelsen. Anfang September bekommt er seine erste Freundin: die Münchner Eisbärendame Gianna (2, geboren in Italien, B.Z berichtete).

Freitag bestätigten Berliner Zoo und Tierpark Hellabrunn: Auch Knuts Oma Lisa (32) und Männchen Yoghi (8) kommen nach Berlin. Grund: Umbauarbeiten in München. Die beiden ziehen nach Friedrichsfelde, Gianna darf zu Knut in den Zoo. Späterer Umzug in ein neues Liebesnest im Tierpark nicht ausgeschlossen.

Bis zum ersten Flirt (die Bären werden durch ein Gitter getrennt sein), vergnügt sich Knut mit einer Wasserschildkröte. Und es sieht aus, als würde er sie mit einem Handy verwechseln. Zoo-Tierarzt Dr. André Schüle: „Ein Besucher muss ihm die Schildkröte ins Wasser geworfen haben.“ Knut behandelt sie wie ein Spielzeug, fast zärtlich, fressen will er sie nicht. Dr. Schüle: „Leider können wir die Schildkröte im Moment nicht retten, man kann nicht so einfach auf den Bärenfelsen.“ Übrigens, Knut, Giannas Telefonnummer im Tierpark Hellabrunn lautet: 089-625080

Quelle

So, jetzt wisst Ihr's: "man kann nicht so einfach auf den Bärenfelsen", sagt ein Dr. Schüle. Aaah, ja!

Barbara
P.S.: Uli, meinen Tee nehme ich ohne alles und ja Doris, Du kannst auch Kaffee in amerikanischer Stärke trinken, schonend entkoffeiniert.



Aha, nun wissen wir es genau. Gianna kommt und die Schildkröte kann nicht gerettet werden ...
Danke für die Info, Barbara

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Dagmar, es ist wirklich schade, das Du alle Deine Fotos aus den Themen gelöscht hast.
Es ging doch nur um die Fotos mit der Schildkröte. Ich persönlich habe sie überhaupt nicht gesehen, da ich erst spät am Abend online war...

Gute Nacht

Hartmuth

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Liebe Knutfreunde,

wieder einmal hat das Geschehen um ein Tier unsere Gemüter erhitzt. Die kleine Schildkröte, die tapfer und frech zugleich um ihr Leben kämpft. Denkende und fühlende Zuschauer sehen dieses kleine Tier gebannt an. Manchmal ist sie schnell, sie versteckt sich (ungünstigerweise) an den Rändern, im Gestrüpp und im Wasser. Teilweise ist sie schnell wie ein Torpedo und alle atmen auf. Dann, nach langer Verfolgungsjagd, nach gefangen werden, gegen die Wand gedrückt sein, hin und her geworfen werden, verlangsamt sie. Schon ist sie dann aufs Neue gefangen und die Tortur beginnt von vorn. Unvermittelt zwickt sie Knut in die Nase und er lässt sie fallen. So geht es dann wieder los. Die Zuschauer (und ich meine Zuschauer, die wirklich sehen und fühlen) hoffen einerseits, dass sie es überleben wird und andererseits auf menschliche Hilfe. Dann wiederum hofft man, dass sie schnell sterben möge. Gerade zu diesem Zeitpunkt rafft sie sich wieder auf und alles beginnt von vorn. Es ist ein konstantes Wechselbad der Gefühle.

Und Knut? Knut ist zauberhaft anzusehen. Er gleitet durch das Wasser, taucht, läuft über das Gehege, immer schauend wo sie sein könnte. Wenn er sie endlich hat, spielt er auf seine Weise, die fast alle von uns so sehr lieben: mal wild und dann unvermittelt wieder sehr sanft. Er hält das Tier zart an seine Wange, er versucht es zum Quietschen zu bringen, er schaut verdutzt, interessiert und manchmal erschrocken drein. Sein Gesicht zeugt von einer Determination, die er auch umsetzt. Nicht sie zu töten, sondern sie zu jagen und zu bespielen. Was für ein Spielzeug! Er muss es nicht werfen, sie läuft, wenn sie kann, von selbst fort. Er kann sie jagen - und wieder fangen. Das Spielzeug zwickt in die Nase und wehrt sich. Aber dann, wenn das kleine Tier müde wird, es nichts mehr tut, dann wird es für kurze Zeit uninteressant. In dieser Zeit regeneriert sich die Schildkröte und wird wieder auf 's Neue interessant. Und unser schöner sanfter, mit allen natürlichen Instinkten ausgestatteter Eisbär wirkt bei einzelnen Aktionen wieder total hinreißend.

Es wäre ein wunderschönes Erlebnis wenn - ja wenn - es sich denn um ein Spielzeug in unseren Augen handeln würde.

Aber, ein lebendes Wirbeltier ist und bleibt in unseren Augen eben kein Spielzeug, nicht einmal in den Augen des laschen Tierschutzgesetzes. Knut weiß es nicht - wir sehr wohl. Deshalb der Ruf nach Hilfe für ein mit verzweifelter und erstaunlicher Kraft um das Überleben kämpfende Tier. Unsere Bilder zeigen, dass alle Beinchen und selbst der Stummelschwanz noch vorhanden sind. Wie lange aber noch wenn es gegen die Wand gedrückt, den Wasserfall hinuntergeworfen oder in die "Vorratskammer" in der Felsspalte gedrückt wird?

Knut ist sanft, er hat es mit Sonnenbrille, mit Flaschen, einem winzigen Plastikpferdchen und selbst einer Münze bewiesen. Die Gesichter und Verrenkungen, die er beim Spielen machen kann, sind einige der Gründe, weshalb ihn so viele Menschen lieben. Knut ist aus einem kleinen Kuscheltier zu einer liebenswerten Persönlichkeit geworden und wir alle durften es miterleben.

Also was ist los? Weshalb der Aufschrei? Gönnen wir ihm sein "Spielzeug" nicht? Diese Frage stellen einige wenige, immer konträre Gestalten. Aber nur sie. Knut wird fast jede Freude gegönnt solange sie nicht eine Gefahr für ihn oder ein anderes Lebewesen darstellt. In diesem Falle ist der Mensch gefragt und dieses ist so ein Fall!


Das Gefasel von sich entwickelnden Instinkten wirkt langsam fad! Genauso fad wie Eltern, die lebendige Küken an kleine Kinder verschenken und sich freuen, wie gut sich die Kinder entwickelt haben wenn die Tiere in den Taschen der sich entwickelnden Kindern erstickt oder zerdrückt werden.

Knut ist unser Zauberbär. Aber auch er kann nicht wirklich eine unverwüstliche Schildkröte zaubern. Könnte ich es, ich gäbe ihm alles, das ihm diese Interaktion mit einem Spielzeug oder -kameraden ermöglichen würde.

Unsere vor langer Zeit geforderte Spielkameradin (die Forderung ging oft im Gedöns anderer unter oder wurde schlicht ignoriert) hätte ihm vielleicht ein kleines bisschen von dieser so nötigen Interaktion mit anderen Lebewesen, insbesondere nach dem Tod seines Ziehvaters, geben können.

Schönes Wochenende
Doris





Naseweis und Charly,

haben auch Sie es nun verstanden? Wenn nicht, dann tut es mir leid. Ich habe weder Zeit noch Lust auf Ihre ungezogenen Fragen bzw. Kommentare näher einzugehen. Dafür bitte ich um Nachsicht!

Allerdings können Sie mich gern jederzeit im Zoo ansprechen und mir erklären, weshalb Sie stets einen so fordernden und harschen (einer Kommunikation nicht förderlichen) Ton an den Tag legen. Auf ehrlich gemeinte Fragen garantiere ich offene Antworten.

Doris Webb


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