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Thema: Eisbär Knut - So war sein Leben / The Knut Diary Bewertung:  |
Frans, danke für diese schönen Fotos
An einem kühlen Novembertag im Juni wartete Knut auf sein Futter. Gianna war schon drin, als ich in den Zoo ging.
Nach der Fütterung versuchte Knut alles, um Gianna ins Wasser zu locken. Er plantschte mit der Pfote aufs Wasser aber nichts half.
Nach einer Weile kam er raus und schwärzte sich wieder ein.
Heute gegen Mittag

Gulp


Schnell den Salat fressen, bevor sie kommt


Wo bleibt sie?

Sie sucht wieder nach den Resten

Währenddessen drehte Knut Runden im Graben


Knut wollte in die Höhle

Gianna auch

Gianna kann auch bedröppelt aussehen

Erst mal trocken schubbern


Dann schwärzen


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Dr. Blaszkiewitz betonte, dass die Tiere im Zoo die Geselligkeit brauchen, zum Spielen, zur Beschäftigung, weil die natürliche Hauptaufgabe des Wildtieres, das Jagen, weg fällt.
Das Gespräch von Adele Sansone mit Herrn Dr. Blaszkiewitz habe ich mit großem Interesse gelesen, der obige Satz hat mich aber doch sehr verblüfft. Der Zoo wird über das ganze Jahr verteilt von vielen Knut- bzw. Eisbärfans besucht. Sie besuchen natürlich auch die vielen anderen Tiere und haben sie inzwischen gut kennengelernt.
Es ist ein leichtes für diese Besucher herauszufinden, ob Herr Dr. B auch wirklich meint, was er sagt.
Vor meinem nächsten Berlinbesuch werde ich ihn fragen, ob ich einem Tier meiner Wahl ein Spielzeug – natürlich aus Naturmaterial – mitbringen darf.
Uli
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Ja, Ursula, über diesen Satz habe ich auch gestaunt. Ist man doch andere Aussagen gewohnt...
Guten Abend an alle Knut & Giovanna Freunde am Dienstag Abend. Habe mir gerade die wieder herrlichen Fotos von unseren beiden Bärenkids vom heutigen Tag angeschaut. Danke den Fotografinnen
Ich wünsche einen guten Ausklang des Tages, eine gute Nacht und morgen einen guten und stressfreien Mittwoch.
I like all the brandnew Knut & Giovanna pictures from today. Hope you like the pictures too. Good evening, good night to you all Knut & Giovanna friends around the world. Have a good time. Wish you a good start into the new day, into Wednesday.
Greetings from Bearlin
Hartmuth
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www.knut-forever-in-our-hearts.de
The Knut diary / Das Knut Tagebuch
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Spendenaufruf: Ein Denkmal für Knut / A Memorial for Knut !
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Ursula_Spenke: ...Der Zoo wird über das ganze Jahr verteilt von vielen Knut- bzw. Eisbärfans besucht....Es ist ein leichtes für diese Besucher herauszufinden, ob Herr Dr. B auch wirklich meint, was er sagt.
Uli
Uli,
nachdem mir die links zu dem Interview geschickt worden sind, schaue ich hier herein, um zu sehen, wie es bei Euch ankommt.
Ich muss Dir widersprechen, dass Zoobesucher erkennen werden, ob Dr. Blaszkiewitz meint was er sagt. In seinen Kopf hineinschauen kann der "gemeine Zoobesucher" nicht und sieht deshalb nicht, ob die Antworten einer Änderung der Überzeugung oder einem Training für Pressekontakte geschuldet sind.
Was hat Dr. Blaszkiewitz gesagt: Tiere im Zoo brauchen die Geselligkeit. Das war's. Der Satz, den wir gerne hören und noch lieber in die Tat umgesetzt sehen wollen lautet: wir geben den Tieren in unserem Zoo was sie brauchen.
Möglicherweise ist Herr Dr. Blaszkiewitz davon überzeugt, dass es geschieht, wenn er es ausspricht. Ich würde so einen Satz in einer Abteilungsleiter-besprechung formulieren und mir berichten lassen, was die Abteilungen zur Beschäftigung der Tiere tun und was sie ausserdem noch planen. Und dann würde ich meine Presseabteilung in Zusammenarbeit mit den Reviertierpflegern einen Aufruf an die Bevölkerung formulieren lassen, an welchen Tagen im Jahr Naturmaterialien für die Beschäftigung der Tiere angenommen werden. Aber wer bin ich? Nicht die Zoodirektorin.
Das Thema Zuchterfolge wurde in dem Interview auch angesprochen. Ich würde denken, dass ein Zoo, der Zuchterfokge anstrebt, seinen Tieren das gibt, was sie brauchen. Damit sie die Umgebung, in der sie leben als geeignet für Nachwuchs "erkennen". Die Regulations-mechanismen dafür sind ja von Natur aus sehr fein und empfindlich angelegt. Zu den Faktoren, die die Fortpflanzung anregen, gehört nicht nur eine anregende Umgebung, sondern auch eine Ernährung, die das in optimaler Zusammensetzung enthält, was _die Tiere_ brauchen. Und zwar nicht wie es in einer Tabelle steht, also nach den "nackten" Analysendaten, sondern in der natürlich vorkommenden Zusammensetzung. Und das kann bedeuten - Sensible bitte weghören - dass Eisbären frisch geschlachtete eigens dafür gezüchtete Futtertiere gegeben werden. Ebenso wie im Ursprungsland gesammelte Moose und Flechten.
D.h. ein Zoo, der über viele Jahre keine Nachzuchten will, müsste nicht zur "Pille" zu greifen, sondern er müsste seine Tiere in einer gleichförmigen, reizarmen Umgebung halten und sie überwiegend mit nährstoffarmem, abgelagertem Futter füttern.
Ob die Zoos, die bei Eisbären öfter Jungtiere vorweisen können, sich in die Karten gucken lassen auf den Zoodirektorentreffen, was sie dafür alles tun?
viele Grüsse mit Dank an die (Foto)"Reporter"
Barbara
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Heute morgen, während Knut schlief, bummerte Gianna immer wieder an die Höhlentür. Sie wollte unbedingt hinein.
Ansonsten war am Vormittag Ruhe angesagt. Knut schlief und Gianna lief ihre Runden. Als Gianna sich dann hinlegte, fing Knut an zu laufen. Als ich mittags ging haben beide Bären geschlafen.
von Knut sah man nicht sehr viel

und Gianna wollte hinein



Sie schaute nach Knut, ließ ihn aber schlafen.












Knut geht ein wenig gärtnern







Gianna



Knut - platt wie eine Flunder





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Nachdem ich jetzt alle drei Teile des Interviews mit Dr.B.gelesen habe, kommen ich zu dem Schluß, dass das ganze Gespräch sehr weichgespült war. Wer Dr.B. kennt, weiß, dass er eigentlich ganz anders redet.
Nur die typischen Bermerkungen, dass die Tiere ausgestellt werden und für die Menschen da sein müssen, waren sein üblicher Stil.
Deshalb glaube ich auch nicht, dass er alles so meint, wie er es gesagt hat.
Hier ist noch ein Interview aus dem Jahr 2008
http://www.planet-interview.de/bernhard-blaszkiewitz-12092008.html
Das ist eher sein Stil!
Das kostbarste Vermächtnis eines Lebewesens ist die Spur, die seine Liebe in unseren Herzen zurückgelassen hat.
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Dr. Blaszkiewitz hat einst für seine Doktorarbeit intensiv über die Haltung und Fortpflanzung im Zoo geforscht, und sehr wohl fest gestellt, dass ehemalige Handaufzuchten weniger problematisch sind, als kolportiert wird. Da kann man ihm, dem langjährigen Zoofachmann schon ruhig vertrauen, die Kompetenz dafür wird ihm hoffentlich niemand absprechen.
Der Titel der Dissertation von Dr. Blaszkiewitz lautet:
Untersuchungen zur Entwicklung des Säugetierbestandes (Chordata, Vertebrates, Mammalia) im Berliner Zoo für den Zeitraum vom 31. 5. 1945 bis zum 31. 12. 1979 unter besonderer Berücksichtigung der Artenvielfalt und -repräsentanz in Zoologischen Gärten
Quelle: Deutsche Nationalbibliothek
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Danke Barbara, genau danach habe ich gesucht.
Das kostbarste Vermächtnis eines Lebewesens ist die Spur, die seine Liebe in unseren Herzen zurückgelassen hat.
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Barbara und Gisela
Soll mir das was sagen?
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Guten Morgen nach Berlin!
Hallo Frans
Dein "Riesenportrait" von Knut ist super!
Danke auch wieder an alle Berichterstatter über Knut & Gianna!
Uli
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Herr Blaszkiewitz und die Tiere Zu Teil drei des Berichtes:
Bei einem Gespräch über Beschäftigungsmöglichkeiten für Affen wurde mir von ihm die Frage gestellt: "Haben Sie einen Affen zuhause? Nein???" Dann erübrigt es sich doch, überhaupt eine Meinung äussern zu wollen. Ob ich dagegen vielleicht über anderweitige Erfahrungen verfüge, die den seinen bei dieser Tierart entsprechen könnten, war ihm keine Nachfrage wert.
Leider wusste ich damals noch nicht, "dass der Junggeselle sich kein Haustier halten kann".
Über besagte Doktorarbeit waren stets einige Gerüchte im Umlauf, die ich weder bestätigen, noch bestreiten könnte.
Daher frage ich mich schon, wo die Autorin, die ja in beträchtlicher Entfernung lebt, die Gewissheit hernimmt, dass er intensiv geforscht hat, und man ihm schon ruhig vertrauen könne.
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Chella
Über besagte Doktorarbeit waren stets einige Gerüchte im Umlauf, die ich weder bestätigen, noch bestreiten könnte.
Die würde mich sehr interessieren. Soweit mir bekannt ist, ist diese Arbeit nicht sehr spektakulär!
Daher frage ich mich schon, wo die Autorin, die ja in beträchtlicher Entfernung lebt, die Gewissheit hernimmt, dass er intensiv geforscht hat, und man ihm schon ruhig vertrauen könne .
Ich weiß auch nicht, ob sie das Gespräch per Telefon geführt hat. Das alles, was sie so geschrieben hat, klingt ziemlich naiv! Oder es wurde alles sehr geschönt!
Das kostbarste Vermächtnis eines Lebewesens ist die Spur, die seine Liebe in unseren Herzen zurückgelassen hat.
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Ich habe das Interview durchgelesen und habe keine neue Informationen gefunden. Außerdem ist das kein richtiges Interview in meinen Augen. Die Antworten wurden durch die Autorin nicht wörtlich wieder gegeben. Sie eher interpretiert und kommentiert seine Antworten.
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