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Thema: ZOO BERLIN / Auch: Kritik der Süddeutschen Zeitung Bewertung:  |
Hallo, liebe Tierfreunde, unabhängig von allen Differenzen, wünsche ich Dr. Blaszkiewitz Gute Besserung, da schließe ich mich Hartmut an. Unvergessen bleibt aber sein Angriff gegen Herrn Dörflein in der Presse u. Fernsehen wegen seines direkten Kontaktes mit Knut aufgrund des Bildberichtes in BZ u. Bildzeitung. Da hatte er sich als Chef disqualifiziert. Aufgrund dieses Vorfalls hat er seine Autorität als Direktor in Punkto Arbeitsschutz gänzlich verloren, d. h. in der vorgenannten Angelegenheit menschlich und in dieser fachlich. Und Pedro, er scheint ja seinem Direktor einiges nachzutragen, ja die Schimpansen sind uns am ähnlichsten.
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Lieber Hartmuth,
ich hoffe nicht, dass dies Folgen für Pedro hat. Aber vorstellen könnte ich es mir. Auch wenn ich heute in Brisant und in der Abendschau die Häme gewisser Leute gesehen habe. Sehr beliebt ist er ja nicht. Und ich kann mich Ruti nur anschliessen, mit den Sprüchen über TD hat er sich damals disqualifiziert. Und was die Gesundheit angeht, wünsche ich ihm auch alles Gute. Doch der Denkzettel war nicht ganz unverdient, meine Meinung.
LG Elke
Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es.
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Bei der gestrigen Abendführung staunten einige Tiere nicht schlecht über die späten Besucher:






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Mittwoch, 10. Juni 2009 04:00 - Taxi Kasupke
Kasupke sagt, wie es ist
Aua, det hat wehjetan! Da wird der Zoochef vom wilden Affen jebissen und schon is der Finger ab. Det war aba ooch leichtsinnich, den Affen durch de Jitterstäbe zu füttern. Det müsste der Zoochef doch am allerbesten wissen. Schließlich hatta ja ooch Tierpflejer Dörflein vaboten, Eisbär Knut weita zu knuddeln, als der jrößer wurde. Dabei hat der seinem Ziehvata nie een Haar jekrümmt. Der Übeltäter ausm Affenjehege soll sonst janz friedlich sein. Aba Affen ham ooch ma n'schlechten Tach. Hoffentlich hat sich der Zoodirektor nich noch ne Affenjrippe oda sonst ne scheußliche Krankheit einjefangen. Ick wünsche ihm jedenfalls jute Besserung - und detta künftich n'Bogen ums Affenhaus macht.
Kasupke im Internet
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Amputation nach Affenbiss
Chefarzt: Eine «rasante Zunahme der Rötung» ist Ausdruck einer Infektion
erstellt 09.06.09, 14:32h, aktualisiert 09.06.09, 19:19h
Ein Schimpanse hat dem Berliner Zoo- und Tierpark-Direktor Bernhard Blaszkiewitz einen Finger abgebissen.
BERLIN/DPA. Die Hoffnung auf einen Erhalt des von einem Schimpansen abgebissenen Zeigefingers des Berliner Zoodirektors hielt nur bis zum Abend. Dann siegte die Infektion über die Medikamente. Der zunächst wieder angenähte rechte Zeigefinger von Bernhard Blaszkiewitz werde amputiert, teilte das Unfallkrankenhaus Berlin am Dienstagabend mit. Eine «rasante Zunahme der Rötung» sei Ausdruck einer Infektion, teilte Andreas Eisenschenk, Chefarzt der Handchirurgie, mit. Die Entscheidung sei daher klar: «Die rasche Ausbreitung der Infektion stellt eine Bedrohung für den gesamten Organismus dar.»
Zunächst hatte es wie seltenes Glück im Unglück ausgesehen, dass der Berliner Schimpanse Pedro den abgebissenen Finger seines Zoodirektors nicht auffraß. «Das hätte passieren können, Schimpansen sind ja auch Fleischfresser», sagte Eisenschenk am Dienstag nach knapp achtstündiger Operation. Blaszkiewitz hatte den Affen durch die Gitterstäbe gefüttert und sich wohl unvorsichtig verhalten.
Zusammen mit einem Ärzteteam hatte Eisenschenk bis zum späten Montagabend den nur noch an einem Nerv hängenden Finger wieder angenäht und die Knochen gerichtet. Der Spezialist hatte auch den zerfetzten Arm der Berliner Schülerin Charlyn gerettet, die von einer Bombe in ihrem Briefkasten getroffen worden war. «Die technische Situation haben wir gemeistert», meinte er nach der Operation und wies gleichzeitig auf die ständig drohende Infektion durch aggressive Keime aus dem Affenspeichel hin, die nun die Amputation erzwang.
Selbst der erfahrene Spezialist Eisenschenk, der seit mehr als 30 Jahren Gliedmaßen flickt, sprach von einer seltenen Operation. «Hundebisse, bei denen eine Fingerkuppe abgetrennt wird, kommen häufiger vor.» Auch dass ein Betroffener so gefasst sei und sich nicht von Emotionen leiten lasse, sei eher selten. Über einen solchen Patienten sei er sehr zufrieden, sagte Eisenschenk. Der Zoodirektor sei nach dem Aufwachen überrascht gewesen, dass der Finger noch dran sei. Blaszkiewitz plane eine Reise, und wollte deshalb schnell Klarheit. Dem Vernehmen nach will er auf Afrika-Tour gehen.
«Der Zoodirektor ist wirklich hart im Nehmen», sagte Chefsekretärin Regine Damm. Sie habe mit Blaszkiewitz nach der Operation schon gesprochen. Er dramatisiere nichts. Auch ein Krankenbesuch sei schon im Gespräch. Der 55-jährige Blaszkiewitz gilt in der Öffentlichkeit und im Umgang mit Kollegen als ruppig.
Im Zoo hieß es, der Unfall werde wie jeder andere ausgewertet. Vor einem Jahr hatte der inzwischen gestorbene Ziehvater des weltweit bekannten Eisbären Knut, Thomas Dörflein, eine Abmahnung von Blaszkiewitz kassiert - wegen Körperkontakts zu dem heranwachsenden Eisbären.
Affenmännchen Pedro präsentierte sich am Dienstag stolz wie immer. «Es hat sich nichts geändert, der Affe hat ja nichts Böses getan», sagte ein Mitarbeiter. Das Mitgefühl mit dem verletzten Direktor scheint sich im Hauptstadtzoo in Grenzen zu halten. Blaszkiewitz sei nicht der einzige Zoochef, der von einem Affen gebissen wurde, war zu hören.
Interessant ist der vorletzte Satz.
Artkel ist aus der mitteldeutschen Zeitung.
Gruß
Anyess
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MP3 Sueddeutsche Zeitung zum Hören
Ein Bericht vom Schimpansen Petermann aus dem Zoo in Köln, da wo die "Pappnasen" herkommen ...

... außer Bananen, die bekommt er immer, liebt Pedro Pfirsiche
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Im Thread "Berichte aus anderen Zoos und Tiergärten" ist ein Bericht von Anneliese Klumbies über den Zoo Kopenhagen
Doris
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Pedro wundert sich über die vermehrten Besucher an seinem Gehege.

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