"Der Zoo Berlin ist der natürliche Favorit als Bleibe für Knut" - mit den Worten gibt Peter Drüwa den Verhandlungen um die Zukunft des prominenten Bären eine deutliche Richtung. "Knut ist in Berlin aufgewachsen, und die Herzen der Berliner sind mit ihm verknüpft."
Drüwa ist Direktor des Tiergartens Neumünster. Die Einrichtung in Schleswig-Holstein ist Eigentümer von Knut, weil von dort dessen Vater Lars zur Zucht nach Berlin ausgeliehen worden war. Die Verhandlungen über die Zukunft des Eisbären Knut sollen im Januar fortgesetzt werden, zunächst telefonisch. Nach der "Weihnachtspause" werde der Förderverein-Vorstand seines Tiergartens zusammenkommen und das Thema Knut erörtern.
Drüwa bestätigte, ein Schreiben des Berliner Zoo-Direktors Bernhard Blaszkiewitz erhalten zu haben. "Er hat darin seinen Willen bekundet, dass Berlin Knut haben will." Aus Drüwas Sicht steht dem nichts entgegen. Allerdings müssten Standort und Zucht mit dem Koordinator der Erhaltungszuchtprogramms im Zoo Artis in Amsterdam abgesprochen werden. Nach der Absichtserklärung aus Berlin dringt Drüwa zudem darauf, dass Blaszkiewitz ein Konzept zu Knuts Zukunft entwickelt. tal
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