Panorama
Dienstag, 7. Juli 2009
Eisbär Knut bleibt offenbar in Berlin
Einigung zwischen Zoos Berlin und Neumünster laut Zeitungsbericht
Berlin - Der Berliner Eisbär Knut bleibt offenbar in Berlin. Wie die Berliner Zeitung „BZ“ berichtet, haben sich die Vorstände der Zoologischen Gärten von Berlin und Neumünster geeinigt. Demnach wurde vereinbart, dass Knut dauerhaft im Berliner Zoo bleiben darf. Als Gegenleistung bekomme der Zoo Neumünster 430.000 Euro ausgezahlt. Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz wollte sich zunächst nicht zu dem Bericht äußern und verwies auf eine Pressekonferenz am morgigen Mittwoch.
Die Zoos Berlin und Neumünster streiten seit Monaten erbittert um die Millionen-Einnahmen aus dem Geschäft mit Eisbär Knut. Vor dem Landgericht Berlin bot der Hauptstadt-Zoo Mitte Mai 350.000 Euro, damit der pelzige Star endgültig in Berlin bleibt. Neumünster forderte aber 700.000 Euro. Das Gericht setzte beiden Seiten eine Frist bis zum 13. Juli, um sich zu einigen.
Der Zoo Neumünster meldet Ansprüche auf die Einnahmen aus dem Geschäft mit dem Eisbären an, weil Knuts Vater Lars den Berlinern lediglich zu Zuchtzwecken bereitgestellt wurde. Als erstes Jungtier aus dieser Zucht gehört Knut laut Vertrag dem Tierpark Neumünster.
Eigentliches Streitthema war die Frage, ob der Berliner Zoo verpflichtet ist, Auskunft über Lizenzeinnahmen mit Knut zu geben. Während des Prozesses machte das Gericht dann aber beiden Seiten den Vorschlag, über einen Verkauf nachzudenken.
Zuletzt hatte sich Neumünster bereiterklärt, auf Knut zu verzichten, nun aber eine finanzielle Entschädigung verlangt. Berlin habe mit dem Eisbär-Star erhebliche Einnahmen erreicht, hieß es zur Begründung. Die Verhandlungen hatten sich monatelang hingezogen. (AP)
AP-Nachrichten/AP-Bilder - The Associated Press, alle Rechte vorbehalten. AP-Nachrichten und AP-Bilder dürfen ohne vorherige ausdrückliche Erlaubnis von Associated Press weder veröffentlicht, umgeschrieben oder weiter verbreitet werden, sei dies zu gewerblichen und anderen Zwecken.
Die Zoos Berlin und Neumünster streiten seit Monaten erbittert um die Millionen-Einnahmen aus dem Geschäft mit Eisbär Knut. Vor dem Landgericht Berlin bot der Hauptstadt-Zoo Mitte Mai 350.000 Euro, damit der pelzige Star endgültig in Berlin bleibt. Neumünster forderte aber 700.000 Euro. Das Gericht setzte beiden Seiten eine Frist bis zum 13. Juli, um sich zu einigen.
Der Zoo Neumünster meldet Ansprüche auf die Einnahmen aus dem Geschäft mit dem Eisbären an, weil Knuts Vater Lars den Berlinern lediglich zu Zuchtzwecken bereitgestellt wurde. Als erstes Jungtier aus dieser Zucht gehört Knut laut Vertrag dem Tierpark Neumünster.
Eigentliches Streitthema war die Frage, ob der Berliner Zoo verpflichtet ist, Auskunft über Lizenzeinnahmen mit Knut zu geben. Während des Prozesses machte das Gericht dann aber beiden Seiten den Vorschlag, über einen Verkauf nachzudenken.
Zuletzt hatte sich Neumünster bereiterklärt, auf Knut zu verzichten, nun aber eine finanzielle Entschädigung verlangt. Berlin habe mit dem Eisbär-Star erhebliche Einnahmen erreicht, hieß es zur Begründung. Die Verhandlungen hatten sich monatelang hingezogen. (AP)
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