Doppelter Nachwuchs im Tiergarten
Ein Langhals und ein Kurzrüssel
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09.04.09
Nürnberg
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Frühlingszeit – da erblickt im Tiergarten ein Tierbaby nach dem anderen das Licht der Welt. Bei den Netzgiraffen gibt es regelmäßig Nachwuchs am Schmausenbuck. Mit dem am vergangenen Freitag geborenen Giraffenmädchen Lubaya wächst schon das 25. Exemplar dieser Art im Tiergarten heran. Die Geburt verlief zunächst etwas schleppend, «aber dann war die Kleine plötzlich da», erzählt Helmut Mägdefrau, stellvertretender Zoodirektor. Mutter Lilly hat bereits mehrere Jungtiere erfolgreich aufgezogen, und auch Charly ist ein erfahrener Giraffen-Papa. Die kleine Schönheit spaziert mit der Herde und zwei Straußenhennen über die Freianlage – die Besucher können sie gut beobachten.
Mutterglück bei den Netzgiraffen: Lilly und ihre Tochter Lubaya.
Foto: Tiergarten Nürnberg
Etwas mehr Glück braucht man, wenn man den ebenfalls am 3. April geborenen Schabrackentapir zu Gesicht bekommen möchte. Denn es ist nicht sicher, ob das Tropenhaus, in dem Indah und ihr Baby wohnen, immer geöffnet ist: Dort lebt ja auch die kleine Seekuh, die jetzt zwar über den Berg zu sein scheint. Sollten erneut Komplikationen mit diesem Tierkind auftreten, «müssten wir das Haus zeitweise zusperren», sagt Mägdefrau.
Die Löwen und Tiger, die während des Raubtierhaus-Umbaus in andere Zoos ausgelagert waren, streifen nun wieder durch ihre Außenanlagen. Das in neuem Glanz erstrahlende Haus ist auch offen.