das Wappentier der USA – wurden bereits am 7. und 14. April geboren, teilt der Tiergarten mit. «Obwohl unüblich, hat vermutlich der Ältere den Jüngeren aus dem Nest befördert», heißt es in einer Mitteilung. Die Folge: Nur ein Jungvogel wächst in diesem Jahr heran.
Fische und Seevögel als Nahrung
Wie der Name bereits sagt, ist der Greifvogel am Kopf und Hals ebenso weiß wie an Schwanz, Unter- und Oberschwanzdecken. Körper und Flügel sind dunkelbraun. Die flüggen Jungvögel allerdings sind noch braun. Weißkopfseeadler ernähren sich bevorzugt von Fischen und Wasservögeln.
Seit 1982 züchtet der Tiergarten nach eigenen Angaben «sehr erfolgreich» diese größte Greifvogelart Nordamerikas. Der Vater (Terzel) des jungen Adlers war 2001 im Wildpark Lüneburger Heide geschlüpft und kam 2003 nach Nürnberg. Er wurde zum zweiten Mal Vater. Für das Weibchen, 1990 aus Dortmund in den Tiergarten gekommen, ist es bereits der 30. Sprössling.
Lange Zeit war der Weißkopfseeadler vom Aussterben bedroht. In Nordamerika sank die Population von einst 250.000 Raubvögeln auf 1000 durch Jagd und Spritzmittel. Mittlerweile leben dort wieder 70 000 Exemplare.

