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Zoologischer Garten

Knut soll für Berliner Eisbär-Nachwuchs sorgen

Eisbär Knut soll der neue Zuchtbulle im Zoologischen Garten Berlin werden. Das hat der Zoo-Chef nun verraten. Die Kastrations-Debatte dürfte damit vom Tisch sein. Knut erwartet zudem in diesem Frühjahr einen besonderen Besucher.

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Eisbär Knut und seine Freundin Gianna im Berliner Zoo beim Schmusen.
Foto: Getty Images
Eisbär Knut und seine Freundin Gianna im Berliner Zoo beim Schmusen.

Drei Jahre nach seiner Weltpremiere als schneeweißer Baby-Bär wird es bald ernst im Leben von Eisbär Knut. "Er wird unser neuer Zuchtbulle", sagte Berlins Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz kurz vor dem dritten Jahrestag des ersten Auftritts von Knut am 23. März.

Es soll also Knut-Nachwuchs geben. Dabei hatte die Tierschutzorganisation Peta erst kürzlich noch dafür plädiert Knut zu kastrieren, um Inzucht zu vermeiden. Knut und seine gleichaltrige derzeitige Gefährtin Gianna hätten mit Eisbär Olaf denselben Großvater. Das berge die Gefahr die genetische Vielfalt unter den Eisbären zu reduzieren und sogenannte Inzuchtdepressionen bei Nachfahren auszulösen. Allerdings war bisher von Seiten des Zoos nie die Rede davon, das Knut und Gianna sich paaren sollten. Das Eisbärenmädchen lebt eigentlich im Münchner Zoo, war wegen Bauarbeiten an ihrem Gehege im vergangenen Jahr aber vorübergehend zu Knut nach Berlin ausquartiert worden.

Der Zoo erwartet auerßdem in diesem Frühling den zehnmillionsten Besucher am Eisbär-Gehege: "Wir zählen nicht mehr einzeln, aber es ist bald soweit", bestätigte Blaszkiewitz.

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