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Für zwei Jahre über seine Pensionierung hinaus im Amt als Vorsitzender der Tierparkvereinigung bestätigt: Tierparkchef Dr. Peter D...
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Foto: König
Neumünster - Die Pinguinanlage wächst, der Tierpark Neumünster und der Berliner Zoo sind in Gesprächen über die Zukunft von Eisbär Knut und seinen Werbeeinnahmen, Dr. Peter Drüwa ist für zwei Jahre in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt, Nadine Westphal tritt zum zweiten Mal ihre Stelle als Zooassistentin an: Diese Neuerungen wurden anlässlich der Jahresversammlung des Tierparkvereins bekannt.
Gegen 44 Bewerber setzte sich die Tierärztin in einer bundesweiten Ausschreibung durch. Nadine Westphal hatte nach zwei Jahren vor gut einem Jahr den Tierpark verlassen, um in der freien Wirtschaft zu arbeiten. „Sie bringt die Qualifikation mit,“ sagte Drüwa. Man habe in Gesprächen die Vergangenheit bewältigt. Am 1. April fängt Nadine Westphal an. Drüwa will auch nach seiner Pensionierung 2010 im Amt bleiben: „Das zweite Jahr mache ich voll ehrenamtlich“, kündigte der 64-Jährige an, der ohne Gegenstimme gewählt wurde.
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„Es gibt Signale aus Berlin,“ sagte Drüwa: Der Zoo will Knut, den Sohn des Neumünsteraner Eisbären Lars, behalten, an einer Unterbringung werde gearbeitet. Über einen Anteil an den Werbeeinnahmen, die der prominente Eisbär einbrachte, sei man ins Gespräch gekommen.
Ein Plus von 138.000 Euro findet sich auf dem Konto des Vereins. Zu 72 Prozent stammen die Einnahmen aus Eintrittsgeldern, zehn Prozent aus den Mitgliederbeiträgen, dazu kommen Spenden. 450.000 Euro Personalkosten kommen 2009 auf den Verein zu, von den 385.000 Euro für die Pinguinanlage wurden bereits 278.000 verbaut. Auf Nachfrage des ehemaligen Vorsitzenden Gerd Kühl gab Drüwa den Liquiditätsstatus bekannt: Am 1. Januar 2008 hatte der Verein mehr als eine Million Euro auf dem Konto, am 31. Dezember 963.000 Euro.
Kühl hinterfragte die rückläufige Einnahmesituation im Vergleich zu 2007 - „In Eekholt und bei anderen Freizeitangeboten gehen die Einnahmen nach oben, bei uns sind sie rückläufig. Das passt nicht zusammen.“ Drüwa erinnerte: Indoor-Angebote sind mit einem Zoo nicht vergleichbar. „Wir finanzieren uns über 90 Prozent selbst, kein anderer Zoo finanziert sich in diesem Ausmaß.“
www.tierparknms.de
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