Manchmal ist ein Teich mit einem fast undurchdringlichen grünen Teppich bedeckt. Das ist meistens die Kleine Wasserlinse. Sie wächst auf stehenden, allenfalls sehr langsam fließenden Gewässern und verträgt weder Wind noch Wellen, deswegen ist sie auf kleinere Gewässer oder ruhige Buchten beschränkt. Die Kleine Wasserlinse, die bei uns nur selten blüht, hat eine auf wenige Millimeter reduzierte Blattscheibe, an der ein Wurzelfaden hängt. Andere Arten werden maximal 1 cm groß. Eventuell haben sie keine oder mehrere Fadenwurzeln. Die Wasserlinsen reichem im Herbst Reservestoffe an und manche Arten lassen sich auf den Boden sinken, um im Frühjahr wieder aufzutauchen. Das machen die Wasserlinsen vor allem in kälteren Klimazonen.
Die Wasserlinsen sind die kleinsten Blütenpflanzen überhaupt. In der Nähe von Intensivlandwirtschaft und in abwassergefährdeten Gewässern sollte sie nicht gesammelt werden. Wasserlinsen sind hinsichtlich des Eiweißgehalts als auch der Aminosäuren-Zusammensetzung mit der Sojabohne durchaus vergleichbar. Dazu haben sie einen hohen Gehalt an vielen Spurenelementen.
Wasserlinsen können für Salate verwendet werden. Aber wegen einer gewissen Zähigkeit bietet sich die Verarbeitung zu spinatartigen Gerichten eher an. Man kann die Wasserlinsen auch trocknen und mahlen. Das ist dann ein echtes Kraft-Konzentrat.
Rezepte:
Wasserlinsenpüree


