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AKTUALISIERT
14:06
In Geheim-Verhandlungen über Knuts Zukunft soll eine Lösung näher rücken: Der prominente Berliner Eisbär soll in Berlin bleiben, berichtet die Berliner Morgenpost. Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz und seine Vorstandskollegin Gabriele Thöne sollen mit dem Chef des Tierparks Neumünster eine fünf- bis sechsstelligen Summe ausgehandelt haben, mit der Knuts Verbleib in Berlin abgegolten werden könnte.
Der Tierpark Neumünster ist Eigentümer Knuts, er hat Knuts Vater Lars zur Zucht nach Berlin ausgeliehen. Der Berliner Zoo hatte im Jahr 2007 dank des Promi-Bären Einnahmen in Millionenhöhe verbucht. Der Bilanzgewinn betrug 6,8 Millionen Euro.
Der Tierpark Neumünster hat Auskunftsklage beim Berliner Landgericht eingereicht, um an den Knut-Gewinnen beteiligt zu werden. Am 19.Mai dieses Jahres soll darüber verhandelt werden. „Der Termin steht nach wie vor“, sagte jetzt Gerichtssprecherin Katrin-Elena Schönberg. Üblich sei, dass die Parteien einen außergerichtlichen Vergleich unter sich abschließend regeln und erst danach dem Gericht mitteilen, ob sie die Klage zurücknehmen oder die Sache als erledigt betrachten.