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Berlin

Knuts Hollywood-Karriere geplatzt?

09. September 2008 00.00 Uhr, Konstantin Marrach

Knuts Hollywood-Karriere geplatzt?

Es sollte Knuts Durchbruch in Hollywood werden. Anfang des Jahres haben US-Produzenten dem Zoo eine Millionen-Gage für einen Knut-Film geboten. Doch nun, neun Monate später, sind die Verträge immer noch nicht unterschrieben. Ist Knuts Hollywood-Karriere jetzt geplatzt?

Es schien alles unter Dach und Fach zu sein. Produzent Ash R. Shah aus Los Angeles hatte der B.Z. gesagt: „Im Mittelpunkt des Filmes sehe ich die herzerwärmende Beziehung zwischen Knut und seinem Pfleger.“

Fünf Millionen Dollar wollte er dem Zoo für die Filmrechte an dem animierten Streifen im Stile von „Findet Nemo“ überweisen. Zusätzlich eine Sofortzahlung von 100.000 Dollar.

Eine Vertragsunterzeichnung sollte bis Ende Januar stattfinden.

Das aber ist bis heute nicht geschehen, wie die B.Z. jetzt erfuhr. Wieso? „Es gibt mehr als einen Filmanbieter“, sagt Zoo-Sprecher Heiner Klös. „Zu mehr kann ich mich nicht äußern.“ Klingt, als wolle man den Preis für den Knut-Film in die Höhe treiben. B.Z. hakte beim Zoo-Chef nach. „Wir haben uns noch nicht entschieden“, so die knappe Antwort von Bernhard Blaszkiewitz. Genau so unklar ist, ob Knut überhaupt in Berlin bleibt. Von Shah kein Kommentar dazu.

Fakt ist: Seine Firma hat bereits mit der Produktion eines anderen Filmes („S. Darko“) begonnen.

Würde der Deal tatsächlich platzen, gingen dem Zoo umgerechnet 3,5 Millionen Euro durch die Lappen. Und viel Promotion um Knut.

Denn Berlinale-Chef Dieter Kosslick hatte angedeutet, er werde den Knutiwood-Film für die Eröffnung der Berlinale 2009 im Auge behalten. Doch bis dahin dürfte der Streifen nun kaum fertigzustellen sein.


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