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Eisbär-Umzug

Knuts Gehege ist bald nicht mehr sicher

18. März 2010 20.26 Uhr, Uwe Steinschek

Weil Knut über die Scheibe hechten könnte, soll der Eisbär im Zoo in eine größere Anlage umziehen.

Sicherheitsbedenken im Zoo. Knut soll in das große Gehege auf der Rückseite des Eisbärengeländes umgesiedelt werden – denn die Glaswand der kleinen Anlage könnte er als ausgewachsener Bär leicht überwinden.

Knut wiegt aktuell etwa 350 Kilo. Wenn er sich aufrichtet, dann zu stattlichen zwei Metern Größe. „Aber bald wird er zu mächtig für sein Gehege“, sagt Bärenkurator Heiner Klös. Bald – das heißt in etwa anderthalb Jahren. Knut hätte dann 500 Kilo auf den Rippen und brächte es auf 2,40 Meter.

Es wäre eine leichte Übung für den Koloss, durch den Graben des kleinen Geheges zu schwimmen und die Scheibe zur Besucherzone einzudrücken. Der Zoo will natürlich nicht so lange warten. Knut wird das Gehege auf jeden Fall wechseln“, kündigt Bärenkurator Heiner Klös an.

Vielleicht sogar unmittelbar nachdem Giovanna wieder nach München gegangen ist. Knuts Umzug hätte noch einen weiteren Vorteil: „Wenn die Geldmittel reichen, können wir das Gelände umgestalten und mehr Platz für die benachbarten Schwarz- und Lippenbären schaffen“, sagt Klös. Knut würde danach mit den Eisbären-Damen Nancy und Katjuscha zusammen im großen Gehege leben.


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