Hals-Attacke von Bären-Dame: Knuts Leben in Gefahr?
BERLIN - Viele Besucher des Berliner Zoos und besonders die Fans des Eisbären haben Angst um ihn. Sie mussten zusehen wie Knut völlig verängstigt einen Zufluchtsort suchte.
Aktualisiert um 00:04 | 20.10.2010
Alle wollten sie ihren Liebling Knut besuchen und ihm beim Spielen und Planschen zusehen. Doch stattdessen sehen sie einen verängstigten und zurückgezogenen Knut. Er sitzt auf dem letzten Zipfel eines Felsvorsprungs.
Die Zoo-Besucher müssen beobachten wie Bärendame Katjuscha auf ihn zuspringt. Sie sagen, sie habe ihn in den Hals beissen wollen und Knut sei rückwärts ins Wasser gefallen. Die Fans haben Angst um ihren Liebling. Sie sorgen sich um die weitere Entwicklung des jungen Bären, berichtet der «Tagesspiegel».
Heiner Klös, Bären-Kurator des Berliner Zoos sagt gegenüber Blick.ch: «Es sind Gerüchte.» Er erklärt, die Videoaufzeichnung über drei bis vier Minuten des Eisbären-Lebens sei nicht repräsentativ.
Zu der beschriebenen Situation sagt er: «Knut hat sich nur erschreckt und ist rückwärts ins Wasser geplumpst.» Knut müsse lernen sich gegen die drei «grossen, hinterhältigen Weibchen» in seinem Gehege durchzusetzen. Doch er beobachte eine durchaus «positive Entwicklung».
Klös meint, Knut werde zunehmends stabiler. In einem Jahr habe er dann auch noch 70 – 80 Kilogramm mehr auf den Rippen und werde der «Teufelsbande» zeigen, wo der Hammer hängt.
Erst seit vier bis fünf Wochen sind die Bären in dieser Konstellation zusammen in einem Gehege. Der Kurator erklärt, den drei Frauen passe es eben nicht, dass Knut noch immer der Kameraliebling ist.
Klös appelliert an die «Knutianer» und versichert, dass der Eisbär keineswegs in Gefahr ist. Er bittet sie, den Mitarbeitern des Zoos zu vertrauen. (gtq)
Die Zoo-Besucher müssen beobachten wie Bärendame Katjuscha auf ihn zuspringt. Sie sagen, sie habe ihn in den Hals beissen wollen und Knut sei rückwärts ins Wasser gefallen. Die Fans haben Angst um ihren Liebling. Sie sorgen sich um die weitere Entwicklung des jungen Bären, berichtet der «Tagesspiegel».
Alles nur Gerüchte?
Heiner Klös, Bären-Kurator des Berliner Zoos sagt gegenüber Blick.ch: «Es sind Gerüchte.» Er erklärt, die Videoaufzeichnung über drei bis vier Minuten des Eisbären-Lebens sei nicht repräsentativ.
Zu der beschriebenen Situation sagt er: «Knut hat sich nur erschreckt und ist rückwärts ins Wasser geplumpst.» Knut müsse lernen sich gegen die drei «grossen, hinterhältigen Weibchen» in seinem Gehege durchzusetzen. Doch er beobachte eine durchaus «positive Entwicklung».
Klös meint, Knut werde zunehmends stabiler. In einem Jahr habe er dann auch noch 70 – 80 Kilogramm mehr auf den Rippen und werde der «Teufelsbande» zeigen, wo der Hammer hängt.
Neidische Bärendamen
Erst seit vier bis fünf Wochen sind die Bären in dieser Konstellation zusammen in einem Gehege. Der Kurator erklärt, den drei Frauen passe es eben nicht, dass Knut noch immer der Kameraliebling ist.
Klös appelliert an die «Knutianer» und versichert, dass der Eisbär keineswegs in Gefahr ist. Er bittet sie, den Mitarbeitern des Zoos zu vertrauen. (gtq)
Umfrage
Muss sich Knut das gefallen lassen?
Das sagen Blick.ch-Leser
Abbas Schumacher, Glaibasel - 12:55 | 20.10.2010
» Knut passt nicht in diese Art Verwandtschaft-Gruppe. Die Mutter verhält sich normal, sie zeigt ihm an, er sei alt genug und soll verduften. Aber wohin? Er kann ja nicht, wie in der Natur, sein eigenes Revier suchen. Er sollte in eine neue fremde Weibchengruppe integriert werden. Eisbären sind Einzelgänger, die Super-Tier-Psychologen in Berlin die jetzt alles nach unter spielen, scheinen da einiges ausser Acht zu lassen.
Meier Daniel, Regensdorf - 11:26 | 20.10.2010
» schon geil: irgendwelche unbekannten Zoobesucher analysieren das Verhalten von Eisbären (die zudem in Gefangeschaft leben). Wenn sie sich ernsthaft Gedanken um die Eisbären machen dann sollten sie nie mehr in den Zoo gehen. Ohne Besucher würden Tiere auch nie so gehalten. Aber mit dem Finger auf andere Zeigen ist wohl einfacher als nachdenken.
Mäus Schmid, Bad Zurzach - 09:49 | 20.10.2010
» Ich finde es eine Schande, dass Knut mit 3 Weibern zusammen sein muss. Man sieht doch wie er Angst hat. Was würde woh sein Ziehvater sagen??? Der Zoo hat soviel Geld mit ihm verdient und jetzt wird er gebissen und gequält!!!
Ivan Huber, Hombrechtikon - 09:36 | 20.10.2010
» Ach komm schon Knut ich werde einmal pro Woche von meiner Freundin in den Hals gebissen und ziehe mich dann in eine Ecke zurück. Wir sind Männer und müssen uns das halt gefallen lassen!!!
Reinhard Horn, Wängi - 06:49 | 20.10.2010
» Ist wie im richtigen Leben! Ab und zu bekommt der Mann eins auf die Mütze. Er ist ja ein Kerl und wird sich schon zu wehren wissen. Hallo Knut, beiss zurück!
franzl Schlecknbaur, München - 05:52 | 20.10.2010
» Das war doch nur ein KNUTscher... :)
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