Berlin (ddp-lbg). Die Berliner und Brandenburger erleben am Donnerstag den bisher wärmsten Tag des Sommers. Mit 35 Grad Celsius in Elbnähe und 33 Grad in Berlin wird es am Nachmittag voraussichtlich noch heißer als am Sonntag (16. August) mit 32,2 Grad, wie Meteorologe Ronny Büttner vom privaten Wetterdienst MeteoGroup Deutschland am Donnerstag prophezeite. Definitiv könne die höchste Temperatur erst zwischen 15.00 und 17.00 Uhr gemessen werden.
In den Berliner Tiergärten Zoo und Tierpark steigt unterdessen der Wasserverbrauch. Es seien zahlreiche Sprenger aufgestellt worden, sagte Zoo-Kurator Heiner Klös. Mehr als die Tiere leide die Vegetation. Selbst die Eisbären würden in der Sonne «braten», fügte er hinzu. Dass sie Sonne nicht mögen, sei ein Klischee. Dennoch habe Berlins beliebtester Eisbär Knut am Morgen eine 20-Liter-Gemüse-Eisbombe zur Erfrischung bekommen. Regelrecht genossen werde die Hitze von den Wüstenantilopen und Flamingos.
Auch am Freitag ist dem Meteorologen zufolge noch mit hochsommerlichen Temperaturen bis zu 27 Grad zu rechnen. Tief «Eberhard», der das sonnige Hoch «Lina» ablösen wird, komme langsamer voran als erst angenommen.
Den Wärmerekord in der 100-jährigen Wetteraufzeichnung hält mit 36 Grad nach Angaben Büttners der 20. August 1947. Der wärmste Sommertag in den vergangenen 100 Jahren war der 11. Juli 1959 mit 37,8 Grad. Der kälteste Sommertag sei übrigens am 6. Juni 1986 mit 9,9 Grad registriert worden.
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