#### In Memoriam * Hartmuth Wiedenroth († 03.06.2011) * ####
Ein großer Tier- und Menschenfreund
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Thema: Eisbär Knut - So war sein Leben / The Knut Diary
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Guten Abend, liebe Knut-Freunde!

Als ich heute Vormittag in den Zoo kam, fragten mich zwei Besucherinnen, ob ich denn schon bei den Elefanten gewesen sei? Die hätten nämlich neue Sandhaufen bekommen und spielten darin so schön! Ich dankte für den Tipp, speicherte ihn für später und ging dann zu Knut und Gianna.

Die beiden machten heute Morgen nicht viel. Vielmehr schlichen sie um den Blechbaum und auch umeinander herum wie Falschgeld. Deshalb ging ich weiter zu den großen Eisbären. Heute war der Zoo vormittags schon ziemlich voll und auch beim Eisbärengehege drängelten sich die Besucher wie zu alten Zeiten. Natürlich wollten wieder viele Leute wissen, wer von den drei Eisbären denn Knut ist. Ich wollte schon um eine Anstellung im Zoo bitten, sozusagen als wandelnde Auskunft.

Die Fütterung machte heute Herr Röbke. Nancy und Katjuscha beanspruchten Lars´ ehemalige Insel für sich. Katjuscha blieb am Ufer stehen. Sie stellte sich oft auf die Hinterbeine, um das Fleisch zu fangen. Die knuffelige Katjuscha auf den Hinterbeinen ist ein süßer Anblick. Sie erinnert an einen übergroßen Schmuseteddy.

Heute war ich mit einer Bekannten verabredet, die nicht so häufig im Zoo ist.
Zunächst gingen wir zu Knut und Gianna. Knut hatte sich in seine Sandkuhle gekuschelt und schlief. Gianna wanderte oben auf der Anlage herum. Nun, dann konnten wir auch eine Zoo-Runde drehen.

Eine Dame fragte, ob wir nun schon bei den Elefanten gewesen seien. Nein, natürlich nicht! Wir gingen also zu den Elefanten. Dort bot sich ein sehenswerter Anblick. Die Dickhäuter hatten mehrere Haufen schönen, hellen Sand bekommen und freuten sich darüber wie Bolle. Sie gruben mit dem Rüssel Löcher in den Sand, probierten, wie er schmeckt und puderten sich ausgiebig damit. Den größten Spaß hatten natürlich die beiden Kinder, besonders Ko Raya. Die hatte sich so im Sand gewälzt, dass sie wie ein gezuckerter Pfannkuchen aussah. Dann versuchte sie, ihrer Schwester Shaina Pali auf den Rücken zu klettern. Die ließ sich die Kletterversuche der frechen Göre großmütig gefallen.

Wir sahen der munteren Truppe eine ganze Weile beim Spielen zu. Dann gingen wir weiter in Richtung Raubtierhaus. Das Affenhaus ignorierten wir heute; bei diesem angenehmen Frühlingstag wollten wir so viel wie möglich draußen sein. Überhaupt ist der Zoo jetzt gerade wunderschön. Überall sieht man blühende Sträucher und Bäume.

Als wir bei BaoBao ankamen, hatte der seine Mahlzeit schon zur Hälfte aufgefuttert. Aber er hatte noch etliche Möhren vor sich und obendrein jede Menge Bambus. Das konnte dauern.
Heute waren alle vier Löwen drinnen. Aru und Aketi waren getrennt voneinander untergebracht.
In dem Moment kam ein junger Pfleger mit einem Karren voller Fleisch angefahren. Sofort war alles andere uninteressant geworden. Der junge Pfleger, vielmehr der Inhalt seines Karrens, war nun Mittelpunkt des Interesses aller Raubtiere. Aber Pustekuchen! Es gab nichts! Vielmehr wurde der Karren in einer kleinen Kammer abgestellt. Der Tiger, der vor dem Panoramafenster stand, machte große Augen. Sonst war im Raubtierhaus Revierreinigen angesagt; alle Gehege wurden geputzt.

Als wir das Raubtierhaus verließen, klagte uns der Tiger draußen sein Leid. Sein Ruf war tief und kehlig und klang wie „Awoum! Awoum!“ Wieder fiel mir heute auf, wie schön dieser Tiger ist, was für ein herrliches Fell er hat.

Wir waren gespannt, ob wir Kito noch vorfinden. Aber nichts da. Mutter Ine war allein auf ihrer Anlage und zeigte uns ihre imposanten Hörner. Also gingen wir weiter, zu den Seelöwen. Die hatten heute irgendwie einen Clown gefrühstückt. Eine Seelöwin ließ sich auf der Seite liegend, mit geschlossenen Augen, im Wasser treiben. Ab und zu hob sie eine Flosse zum Gruß. Zwei andere standen im Wasser Kopf und wackelten mit den Hinterflossen. Lediglich Enzo zeigte uns gelegentlich sein markantes Haupt, ehe er wieder abtauchte.

Obwohl es noch reichlich Zeit bis zur Fütterung war, lief Knut schon wieder hin und her. Das war eine gute Gelegenheit, den neuen Star des Zoos zu präsentieren – Nashörnchen Kigoma. Allerdings sahen wir weder ihn noch Mutter Maburi, weder drinnen noch draußen. Aber das kleine Dromedar-Mädchen ist auch sehr sehenswert. Nachdem wir die kleine Schönheit ausgiebig bestaunt hatten, gingen wir weiter, zum Streichelzoo.

Dort gibt es jetzt bezaubernden Nachwuchs, vor allem kleine Ziegenlämmchen. Sie bekommen schon winzige Hörnchen und erinnern somit an kleine Teufelchen. Wir streichelten gerade die Lämmchen, als ein kleines Mädchen rief: „Mama guck mal! Da hauen sich zwei Schwäne!“
Zuerst musste ich grinsen, aber dann sah ich, dass die Kleine Recht hatte. Die Schwäne hatten sich einander in die Hälse verbissen und droschen mit den Flügeln aufeinander los. Das Wasser spritzte und die Federn flogen. Dann stürzte sich noch ein dritter Schwan in den Kampf und plötzlich war´s nur noch ein flatterndes, schreiendes und tobendes Knäuel.
Aber wenn zwei (oder in dem Fall drei) sich streiten, freut sich der Dritte. Das war in dem Fall ein kleiner Sperling, der sorgfältig die Federn der Schwäne zum Nestbau sammelte.


Heute zeigte sich, dass auch alte Zoo-Hasen immer noch etwas Neues entdecken können. Vom Streichelzoo aus führte ein Weg in eine unbekannte Richtung. Diesen Pfad wollten wir natürlich beschreiten. Mehr als zum Teufel jagen konnte man uns nicht. Der unbekannte Weg endete in der Voliere für Mövenvögel. Von dort aus kamen wir zu den Flamingos und gingen weiter auf dem Weg, der am Landwehrkanal vorbei führt und gegenüber vom Eisbärengehege endet.
Dann gingen wir zu Knut. Gianna war schon in der Höhle. Nach kurzer Zeit kam Herr Röbke mit dem Futter. Knut bekam heute ein große Portion Futter; ich dachte schon, der Eimer wird überhaupt nicht mehr leer. Vor allem gab es mehrere schöne, große Fische. Herr Röbke machte Knut wieder Bewegung, indem er die wirklich interessanten Dinge wie Fische und Fleisch ins Wasser warf. Knut ließ sich ins Wasser krachen. Er bekam das Futter und wir eine Dusche.

Weniger schön fand ich, dass wieder Kinder oben auf dem Felsen neben Knuts Gehege standen. Die Erwachsenen sagten nichts dazu. Im Gegenteil, sie reichten den Kindern noch Kameras hoch, damit sie tolle Bilder von den im Wasser spielenden Eisbären machen sollten.

Fortsetzung folgt


Seitdem ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere. (Arthur Schopenhauer)


... hier!

Nach Knut waren die Braunbären dran. Siddy und Petzi sicherten sich sofort die Fische und verspeisten sie. Das für die Wölfe uninteressante Zeug wie Möhren, Salat und Äpfel ließen sie erst einmal links liegen.

Als alle Bären gespeist hatten, ging Herr Röbke zu den Nasenbären. Bei der Fütterung hatte er Unterstützung von einem netten, kleinen, blonden Jungen. Der Kleine hielt tapfer die Futterkiste fest und freute sich wie Bolle, als die Nasenbären hineinsprangen und in der Kiste herumfuhrwerkten. Der Junge hatte überhaupt keine Scheu vor den Tieren.

Dann waren die Wildhunde dran. Es sind zurzeit nur drei. Das Weibchen ist im Moment in Frankreich, um mit ihr zu züchten.

Nach all dem wollten wir nochmal versuchen, ob wir Kigoma zu Gesicht bekommen. Aber klappte wieder nichts. Maburi und Kigoma waren weder drinnen noch draußen! Nanu? Nashörner sind doch keine Stecknadeln, dass man sie übersehen könnte!
In dem Moment kam Herr Jahr bei den Tapiren vorbei und ich fragte ihn, wo die Vermissten denn sind. Herr Jahr klärte uns auf: Neben Maburis und Kigomas Box ist ein kleines Kämmerchen, in das die Beiden sich zurück ziehen können, wenn ihnen der Krach und die Besucher zu viel werden. Man könne es von außen nicht einsehen, was auch Sinn der Sache sei.
Na, das ist doch ein Wort! Für Privatsphäre hat man immer Verständnis. Wir bedankten uns bei Herrn Jahr und gingen.

Schließlich wurde es auch für mich Zeit zu gehen. Wir gingen noch zusammen zum Löwentor, wo wir uns voneinander verabschiedeten. Ein wunderschöner Zoo-Tag war wieder zu Ende gegangen.

Vielen Dank an alle Fotografen für die Fotos vom heutigen Tag!

Ich wünsche Euch allen ein wunderschönes, ruhiges Wochenende!

Liebe Grüße

Yeo


Seitdem ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere. (Arthur Schopenhauer)


Der Zoo war heute gut besucht aber nicht annähernd so voll wie in den letzten Tagen. Das lag sicherlich an dem Wetter. Wo Yeo (danke für den launigen Bericht)heute einen angenehmen Frühlingstag erlebt hat, weiß ich nicht. Für mich (und nicht nur für mich) war es heute gefühlter Winter. Das Einzige, das mich daran erinnerte, dass es in der Tat Frühling ist, waren Anblicke wie diese:









Knut verbrachte am Nachmittag viel Zeit in der hintersten Ecke des Wassergrabens. Er spielte mit kleinen Dingen und war offensichtlich zufrieden mit sich und der Welt. Gianna musste immer wieder nachschauen, was er denn dort tun könnte. Sie kletterte waghalsig den Felsen hinunter und wieder hoch, es kam zu Kontakten zwischen Beiden, die sie aber oft im toten Winkel hatten. Knut beäugte sie danach sehr misstrauisch.













Gianna schaut wieder nach Knut


Womit hält sich diese Kletterkünstlerin eigentlich fest?




























Gute Nacht


Allen ein schönes Wochenende
Doris





Guten Morgen an alle Knut & Giovanna Freunde am frühen Samstag Morgen. Das Wochenende ist erreicht.

Ich habe mir gerade wieder die gestrigen aktuellen Bilder von unseren beiden Bärenkindern angeschaut. Sie sind das Highlight eines jeden Abends Danke an alle FotografInnen für die wie immer geleistete Arbeit.

Auch den ausführlichen Zoobericht habe ich wieder verschlungen. Wann gibt es das alles in Buchform ?

Ich wünsche Allen eine gute Nacht und gleichzeitig einen guten Start in die neue Woche.

Good evening, good night, good morning to you all Knut & Giovanna friends around the world one hour after midnight at Saturday morning here. Our highlights are the brand new Knut & Giovanna pictures. Enjoy the two polar bear kids.

Wish you all a good end of Friday, good night and a good start into weekend.

Greetings from Bearlin

Hartmuth

-

www.knut-forever-in-our-hearts.de
The Knut diary / Das Knut Tagebuch
-
Spendenaufruf: Ein Denkmal für Knut / A Memorial for Knut !


Yeoman, danke für den Zoobericht und das du die Kinder auf dem Stein erwähnst. Für mich ist es nur eine Frage der Zeit bis Kinder in die Dornenbüsche oder in die Braunbärenanlage fallen.

Auch heute war es kalt in Berlin. Ich bin deshalb gegen Mittag gegangen. Außerdem ist es mir im Moment zur Fütterung zu voll.
Den Vormittag kann man so beschreiben: Knut schlief und Gianna lief. Gegen Mittag war es dann umgekehrt.
Wie leicht könnte man die Bären ablenken.





Es gab eine Führung des Fördervereins. Das war Knut mal wert den Kopf zu heben, bei so vielen Besuchern.











Frühjahrsmüde


Dann begann Knut zu laufen


Kurze Begegnung








Gianna legte sich hin und


Döste


Was für schöne große Seifenblasen. Ideal zum ablenken










Guten Abend, allerseits!

@ Doris Webb

Vormittags war´s im Zoo wirklich sehr schön. Wir konnten sogar mittags draußen vor der Waldschänke sitzen. Nachmittags wurde es dann in der Tat ungemütlich. Auf dem Heimweg bin ich sogar in eine "Husche" gekommen.

@ Alle

Vielen Dank für Eure freundlichen Worte.

Abschließend möchte ich noch allen polnischen Lesern dieses Forums mein Mitgefühl zu der Flugzeugkatastrophe und dem Tod des polnischen Präsidenten ausdrücken.

Mit freundlichem Gruß

Yeo



Seitdem ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere. (Arthur Schopenhauer)


Wunderschöner Frühlingstag - wahrscheinlich auf Mallorca! In Berlin echtes Aprilwetter.

Die Bären hatten trotzdem Spaß und die meisten Besucher auch. Nachdem sich Knut einfärbte, hörte man wieder die üblichen Bemerkungen wie z.B. "der ist ja nur noch dreckig", "wird der je wieder weiß?" oder aber "der pennt ja nur noch". So etwas nachdem sich Knut gerade hingelegt hatte.

Hier einige Bilder von zwei Zauberbären

















Lachs ist immer gut
























Knut spielt mit dem Baumstamm














Natürlich taucht sie auf und


schwupp schon hat sie den Baumstamm










Doris





Liebe Doris!
Wir sagen dagegen: Knut hat sich wieder schön geschminkt und er schläft, wie ein Kind.
Danke für die Bilder.
LG



@SylviaMicky
@Doris Webb

Danke für die schönen Fotos von gestern und heute. Knuti ist auch schlafend schön. Er ist ein bezauberndes Bärenkind, dass langsam erwachsen wird.

Doris, ist in dem Wasser von Knut schon wieder grüne Grütze drin? Sieht auf Deinen gestrigen Aufnahmen so aus.

@Yeo

nachträglichen Dank für Deinen wieder wunderbaren Zoobericht. Ich habe ihn sofort verschlungen.

Liebe Grüsse

Elke


Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es.


Noch ein paar



























Blackfoot










































Doris




Upps, es ist ja schon wieder weit nach Mitternacht. Guten Morgen an alle Knut & Giovanna Freunde am Sonntag Morgen.

Es sind ja wieder wunderschöne Fotos eingestellt. Beide Bären sind in jedem Moment sehenswert.

Danke für die gestrigen Beiträge hier im Forum. Ich schließe mich Yeos Anmerkung an und spreche unseren polnischen Besuchern und Lesern des Forums ebenfalls mein Mitgefühl aus.

Ich wünsche Allen einen, nicht nur wettermäßig, guten und ruhigen Sonntag.

Good evening to you all Knut & Giovanna friends at Sunday morning from Knut City. It was a cold and rainy day in Knut City.
Wish you a good rest of your day and wish you all a wonderfull Saturday night.
Wish you also a good and sunny Sunday. Have a good time.

Greetings from Bearlin

Hartmuth

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www.knut-forever-in-our-hearts.de
The Knut diary / Das Knut Tagebuch
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Spendenaufruf: Ein Denkmal für Knut / A Memorial for Knut !


Sylvia, tolle Seifenblasen? Hat Knut sie gesehen?

Ludmilla,

Doris



ElkeFrank:

Doris, ist in dem Wasser von Knut schon wieder grüne Grütze drin?


Nicht schon wieder, da gruselts einen ja aus der Ferne! Vielleicht sollten die Zuständigen sich von solchen, die wissen wie:

http://www.zoo-wuppertal.net/4-tiere/s-raubtiere-baeren-eisbaer-reinigung.htm


mal zeigen lassen, wie es richtig geht!?

Viele Grüße von
Brit

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
Antoine de Saint- Exupéry



30.03.10«

Für alle, die Knut und Gianna heute sehen möchten:

Beide Bären toben schon seit Vormittag im frischen Wasser. Offensichtlich hat die Reinigung der Anlage, wider Erwarten des Zoopersonals, nicht so viel Zeit beansprucht wie anfangs angenommen.


Nun sind die Bärenkinder 12 Tage auf den frisch gereinigten Anlage und das Wasser ist bereits wieder grün ....

Da wurde wohl nur das Wasser im Graben gewechselt, aber nicht die Anlage gereinigt.

Man kann auch sagen, sie werfen das Geld mit beiden Händen in den Kanal ...

Uli





So sah das Wasser bei Knut am Mittwoch, 07.04. aus:



Allerdings sah es am Reinigungstag auch nicht besser aus:
Das frisch eingelassenen Wasser am 30.03.:




In einen Wassergraben, ohne Filter, nur 2x im Jahr das Wasser zu wechseln, ist unverantwortlich!
Das Wasser bei den großen Eisbären ist aber auch nicht viel besser. Der Schlamm wurde nur mehr verdünnt!


Das kostbarste Vermächtnis eines Lebewesens ist die Spur, die seine Liebe in unseren Herzen zurückgelassen hat.
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