| Autor |
Thema: Tiergarten Nürnberg / Aktuell: Eisbärennachwuchs Bewertung:  |
|
|
|



Zum Abschluss noch einmal Flocke mit ihrem alten Kanister. An dem hängt sie scheinbar mehr als an den neuen Kanistern. Aber irgendwann wird ihr alter Kanister wohl den Geist aufgeben, er sieht schon recht mitgenommen aus.

|
|
Uli,
danke für die Fotos. Ist das wirklich ein Kanister?
|
|
Hallo Lily
das war wirklich ein Kanister, und genau der steht bei Flocke sehr hoch im Kurs. Rasputin klaut ihn manchmal, Flocke holt in sich zurück und legt ihn meistens genau da wieder hin, wo ihn Rasputin vorher geholt hat.
Die beiden haben eine Menge Spielzeug, auch neue Kanister, aber Flocke hängt wohl genau an diesem. Sie nuckelt hin und wieder daran und lässt oft die neuen Kanister links liegen, ihr ist der alte lieber.
Bei unserem Besuch bei Flocke und Rasputin waren die beiden in Hochform. Allerdings wird schon deutlich auf Flockes Verabschiedung hingewiesen:

Aber erst einmal der Reihe nach.
Auch das Nashörnchen war total ausgelassen und ist richtig herum gesprungen. Das sah total lustig aus, hoffentlich kann man sich das auf den Bildern in etwa vorstellen. Allerdings hatte Mutter Nashorn nach einer Weile beschlossen, sich hinzulegen.
Dem Nachwuchs war das gar nicht recht, das Kleine versuchte die Mutter zum Aufstehen zu bringen, das klappte aber nicht. Also lagen dann am Ende beide da und ruhten sich aus.
Flocke und Rasputin sind wieder in ihrem großen Gehege, Vera ist auf der kleineren Anlage.
Die beiden Kleinen tobten fest herum, sogar Flocke war heute eine richtige Wasserratte. Mir kam es so vor, dass an den schwarzen Stellen an Rasputins Tatzen das Fell wieder zu wachsen anfängt, sicher sagen kann ich es aber nicht.
Bei der Fütterung gab es jetzt auch bei den Eisbären, so wie bisher bereits bei den Seelöwen, Erklärungen von einem Pfleger; dafür gibt es jetzt extra eine Lautsprecheranlage. Die Fütterung wurde vom Dach des Stalles aus vorgenommen.
Unter anderem wurde dabei auch auf die Folgen des Klimawandels und die Folgen für die Eisbären hingewiesen. Weiterhin gab es die Nachricht, dass Flocke und Rasputin im Frühjahr nach Frankreich umziehen. So lange wenigstens können wir sie dann noch in Nürnberg besuchen.
Flocke fraß bei der Fütterung im Gegensatz zu den meisten Fütterungen, die ich vorher gesehen hatte, ganz ordentlich.
Nach der Fütterung der Eisbären standen die kleinen Tiger auf dem Programm. Die schliefen zwar bereits, aber nicht in der Höhle, sondern oben auf einem Felsen im Raubtierhaus. Ihre Mutter saß davor und bewachte sie.
Die Brillenbären sind immer noch wegen Renovierung ihrer Anlage weg, die Buntmarder waren ebenfalls nicht zu sehen. Dafür aber die Wölfe.
Später gingen wir noch einmal zu den Bärchen. Die ließen es sich auf ihrer Anlage gut gehen und spielten u.a. mit einem Fass, das an einem Seil hing.
Rasputin versetzte das Teil mit kräftigen Schlägen in Bewegung und musste dann die Gesetze der Physik kennen lernen, nämlich das das Fass auch wieder zurück schwingt.
Das hat er dann an den Kopf bekommen und war dann so überrascht, dass er nach hinten von dem Baumstamm, auf dem er stand, herunter purzelte. Das löste bei den Zuschauern allgemeine Heiterkeit aus.
Allerdings hat er daraus gelernt, denn obwohl er das Fass immer fester anstieß, passte er jetzt genau auf und duckte sich entweder oder hatte die Tatzen oben.
Auf dem Weg zu Ausgang schauten wir noch einmal zum Nashörnchen. Das war schon im Haus, allerdings in einem Gatter, wo man es sehen konnte. Mutter Nashorn futterte und das Kleine ging an die Milchbar.
So ging dann ein schöner Zootag zu Ende.
|
|
|
|
|





Vater Nashorn tut etwas für seine Figur


|
|



Vera jetzt wieder auf der kleineren Anlage





|
|
|
|
|
|
|
|
|
|