#### In Memoriam * Hartmuth Wiedenroth († 03.06.2011) * ####
Ein großer Tier- und Menschenfreund
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Thema: ZOO BERLIN / Auch: Kritik der Süddeutschen Zeitung
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Uli

Es war nicht ersichtlich, warum die Mädels auf der kleinen Anlage waren. Lars war nicht dabei. Ich dachte ja, die große Anlage wird gereinigt. Ob das der Fall war, weiß ich nicht. Aber Sylvia hätte es heute sicher berichtet.
Vielleicht soll das eine Abwechslung sein. So wie Flocke und Raspi das Gehege mit Vera tauschen. Immerhin liegen zwei Baumstämme im Wasser. Man sieht sie wegen der Entengrütze nur kaum.

Hartmuth

Es kann einen wütend machen, wenn man sieht, dass die Großen keinerlei Spielzeug haben. Es wäre wirklich für einige eine schöne Aufgabe, sich einmal darum zu kümmern.



Hallo
Mama, ich hab Durst


Das Zoo-Phantom




Das Phantom ist so hübsch, es freut sich sicher über Eure Besuche.

Lg Uli




Hallo Uli, ich denke die Anlage der Großen wurde abgespritzt, deshalb waren die Eisbären auf der kleinen Anlage.
Heute war es weit aus kühler in Berlin. Mit ab und zu Nieselregen.










Mir wurde heute erzählt, daß von drei Küken nur eins überlebt hat.


Noch einer der gerne frißt und Eimer mag. Besonders volle.


Immer noch nicht viel größer.


Hallo Du da drin, geht's Dir gut?


Ja, Mama. Nur ein bißchen dunkel.






Jana's Abend

































Jana ist unsere älteste Braunbärin (geb. 1977). Bis sie in unseren Zoo kam, hatte sie ein schreckliches Leben. Sie war in einem ca. 10 qm großen Gehege untergebracht und somit erklärt sich ihr stereotypes Hin- und Herlaufen, das sie oftmals nach dem Winter monatelang zeigt. Da sie sich durch die schlechte Haltung vor ihren Zoojahren mit den anderen Bären nicht versteht, führt sie ein solitäres Leben. In den Wintermonaten muss sie leider drinnen verbringen. Wie schon im letzten Jahr, wird Jana jetzt wieder ruhiger und man kann sie, wie heute auch, endlich wieder normal herumlaufen und -sitzen sehen. Es ist ein gutes Gefühl zu sehen, dass sie fokussiert und zuhört wenn man sie anspricht.

Doris





Es ist doch ein schöner Erfolg für Euch, dass sie durch Eure Stimmen zur Ruhe kommt und sie in Eurer Gegenwart entspannen kann. Mit 31 Jahren wünsche ich ihr so viel schöne Jahre wie nur möglich.

Uli




"Rübe" auf Entenjagd



und in der Entengrütze






Als ich heute gegen 19.00 nach einem schönem Tag den Zoo verließ, stand dort ein älteres Ehepaar völlig entsetzt und fassungslos. Die Frau zitterte. Sie erzählten, daß schon am Eingang eine dermaßen laute Kindergruppe sich bei den Nashörnern befand, daß die Tiere voller Angst in den hinteren Teil des Geheges flüchteten.

Bei den Dromedaren hielt sich eine ca. zehnköpfige Kindergruppe im Alter von ca. 4-12 Jahren mit drei Frauen auf. Diese Kinder beschmissen die Tiere mit großen Steinen. Das Ehepaar ging sofort hin und riefen sie sollen dies sofort unterlassen. Die Gruppe zog dann weiter zu den nächsten Gehegen und schmissen dann größere Brocken in die Wassergräben und wieder Steine auf die Tiere.

Verzweifelt suchten sie einen Pfleger oder Aufsichtspersonal. Es war natürlich niemand zu sehen. Sie waren fassungslos, daß in dem Hauptstadt Zoo niemand zu finden war um Hilfe zu holen. Sie sagten, daß sie viele Zoos kennen aber so etwas haben sie noch nie erlebt.
Auch waren sie entsetzt darüber, daß in den Häusern den Tieren direkt in die Augen geblitzt wird. Und das hundertfach am Tag. In anderen Zoos stehen überall Schilder "Bitte Ruhe" und "nicht mit Blitz fotografieren".
Im Streichelzoo biß ein Mann von einem Apfel und spuckte den Rest den Gänsen hin.

Die Dame am Eingang hörte es sich an und lächelte. Das war’s.
Diesen Zoobesuch werden diese Gäste und nicht nur diese äußerst ungern in Erinnerung behalten.

Eine andere Besucherin erzählte, daß zwei Jungen bei den Murmeltieren Beeren von einem Busch abrissen. Sie erklärte Ihnen, daß diese Beeren giftig sein können. Die Jungen gingen. Auf dem Weg zum Ausgang schaute sie noch mal bei den Murmeltieren vorbei. Natürlich lagen diese Beeren im Gehege.

Dies sind keine Einzelfälle. Und wenn man etwas sagt, dann kann man froh sein nicht mit Schlägen bedroht zu werden.

Interessiert sich niemand in diesem Zoo für das Wohl der Tiere???

Der Zoo braucht DRINGENST Aufsichtspersonal. Besonders in den Schulferien und an Sonn/Feiertagen.





Heute






Mandrill


Die alten Damen Fatou und Gigi




Sylvia,

die Verärgerung über Tierquäler im Zoo ist praktisch alltäglich. Angestellte des Zoos fordern seit einigen Jahren, dass wieder Parkwächter eingestellt werden. Leider erfolglos. Sparmaßnahmen! Wohin das führen kann, sehen wir zur Zeit in Berlin mit der S-Bahn. Nur dass in diesem Falle keine unschuldigen Tiere misshandelt werden.

Parkwächter wären so wichtig für die Tiere und die Pfleger wären auch entlastet. Werden viele doch Tag für Tag zu Hilfe gerufen wenn den Tieren wieder einmal etwas getan wird. Aber nicht nur das: die schön angelegten Parkflächen werden einfach heruntergetrampelt, Mütter sehen beglückt zu, wenn ihre Kinder die Blumen pflücken oder einfach nur abbrechen, usw. usw.

Schaut Euch bei Eurem nächsten Rundgang mal das Gehege der Dromedare an. Der Zoo hat einen schönen Steingarten vor deren Gehege eingerichtet. Jeden Tag wieder kann man Steine im Gehege liegen sehen. Offenbar laden sie geradezu ein, sie auf die Tiere zu werfen.

Wann wird etwas geschehen?

Doris

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