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Thema: Eisbär Knut - So war sein Leben / The Knut Diary
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Artenschutz: Die bedrohten weißen Riesen

16.03.2009 | 18:50 | Von unserem Korrespondenten GERD BRAUNE (Die Presse)

Der Bestand der Eisbären ist durch den Rückgang des Polareises gefährdet. Eine Konferenz der Anrainerstaaten in der norwegischen Stadt Tromsø berät über Maßnahmen zum Schutz der Tiere.

Tromsø/Ottawa. Der Klimawandel und die Öffnung der Arktis für Wirtschaft und Transport gefährden den Lebensraum des Eisbären. Heute, Dienstag, kommen Vertreter der fünf Arktis-Staaten, in denen die weißen Bären leben, zu einer dreitägigen Konferenz in der norwegischen Stadt Tromsø zusammen, um über den Schutz der Tiere zu beraten. Denn es wird eng für die Eisbären.

Ziel des Treffens ist eine bessere Zusammenarbeit beim Management des Eisbärenbestands. Teilnehmer sind die USA, Kanada, Russland, Dänemark und Norwegen. Die fünf Anrainerstaaten handelten 1973 das „Internationale Abkommen zum Schutz des Eisbären und seines Lebensraums“ aus. Umweltschützer fordern nun ein entschiedeneres Vorgehen gegen den Klimawandel, der für die Bären existenzbedrohend ist.

„Die fünf Staaten müssen eine Führungsrolle bei den Verhandlungen über ein neues Klimaschutzprotokoll übernehmen“, fordert Peter Ewins vom WWF Canada. „Das internationale Abkommen ist ein rechtlich bindender Vertrag, der zum Schutz der Bären und ihrer Umwelt verpflichtet.“ Der Eisbär ist wie kein anderes Tier das Symbol der Arktis. Der weltweite Bestand wird auf 20.000 bis 25.000 geschätzt, etwa zwei Drittel davon leben in Kanada.

Nur noch 100 Jahre?

Die Polarbären leben in 19 „Populationen“ in der Nordpolregion. Klimawandel und der Rückgang des Polareises gefährden den Bestand. Eisbären erlegen überwiegend auf dem Eis ihre Hauptnahrung: Robben. Da das Eis in mehreren Arktisregionen im Frühjahr früher schmilzt und im Herbst die Gewässer später zufrieren, haben die Tiere weniger Zeit zum Jagen.

Nach verschiedenen Berechnungen droht den Bären in einigen Regionen das Aussterben. Es sei unwahrscheinlich, dass Eisbären als Gattung überleben, falls es einen fast völligen Verlust des Sommereises gebe, heißt es im „Arctic Climate Impact Assessment“ 2004. Dies sei nur möglich, wenn sich der Eisbär an die Veränderungen anpasse, was angesichts der Geschwindigkeit des Wandels unwahrscheinlich sei. Experten der in der Schweiz ansässigen „World Conservation Union“ (IUNC) warnten 2006, dass Eisbären „binnen 100 Jahren im größten Teil ihres Verbreitungsgebiets ausgerottet sein könnten, wenn die klimatischen Trends anhalten“.

Als in den 1960iger-Jahren die fünf Staaten erstmals über den Schutz der Bären sprachen, stand die Einschränkung der Jagd im Vordergrund. 1973 wurde das „Agreement for the Conservation of Polar Bears and their Habitats“ ausgearbeitet. „Das Abkommen schützte die Eisbären vor allem dadurch, dass es die nicht nachhaltige Entnahme von Bären verbot. Jetzt ist offenkundig, dass die Hauptbedrohung für Eisbären der Klimawandel anstelle von Jagd oder internationalem Handel mit Bären und Bärenprodukten ist“, schreibt Nigel Bankes von der Rechtsfakultät der Universität Calgary in einer Analyse.

Kanada ist größtes Bärenland

Bei den Verhandlungen über den Vertrag war Klimawandel ein unbekanntes Phänomen, so dass dieser Begriff darin nicht auftaucht. Heute kann über den „Schutz des Lebensraums des Eisbären“ ohne Bezug auf Klimawandel nicht mehr gesprochen werden. Dies wird der kritische Punkt der Beratungen von Tromsø sein.
Die IUNC-Experten und das norwegische Polarinstitut legen Berichte über den Status des Eisbären, den Rückgang der Eisfläche und die Auswirkungen des Klimawandels vor. Auch Öl- und Gasförderung, die Öffnung der Schifffahrtswege, Infrastrukturprojekte und Tourismus werden besprochen. Die Konferenz soll entscheiden, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen und ob ein Aktionsplan für die ganze Nordpolregion erforderlich ist.
Für die Umweltschützer ist klar, dass es höchste Zeit zum Handeln ist. Besonders in Kanada, das bisher wenig gegen Treibhausgasemissionen getan hat, gibt es als wichtigstes Eisbärenland großen Handlungsbedarf.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.03.2009)






Jede Saison erschießen Jäger 700 Eisbären. Spätestens in 50 Jahren könnten die Tiere ausgestorben sein. Ab heute beraten Experten, wie die weißen Riesen gerettet werden können

Raubtier Mensch

B.Z. vom 17. März 2009 06.10 Uhr, Holger Jost

Sie ertrinken, weil das Arktiseis schmilzt. Sie werden zu Kannibalen, weil sie hungern. Und trotzdem werden sie noch immer bejagt: Die Situation der Eisbären hat sich dramatisch verschlechtert.

Ab heute geht es um ihre Zukunft - wenn sie denn eine haben. Bis Donnerstag beraten Experten der fünf Arktis-Staaten über Schutzmaßnahmen für die bedrohten Tiere. Auf ihrer ersten Konferenz seit 25 Jahren. Es ist höchste Zeit. Denn nach Angaben des WWF leben heute vielleicht noch bis zu 25 000 Polarbären und ihre Zahl könnte schon in den nächsten 50 Jahren um zwei Drittel einbrechen. "Es müssen endlich effektive Maßnahmen zu ihrem Schutz ergriffen werden", sagt WWF-Artenschützer Frank Barsch. "Der Eisbär kann nur überleben, wenn der Rückgang des Arktiseises gestoppt und der Trend bei den Kohlendioxid-Emissionen umgekehrt wird. Die Tiere haben keine Gelegenheit, sich anzupassen. "Die arktischen Sommertemperaturen liegen derzeit bereits um zwei Grad höher als vor 50 Jahren. 1,3 Millionen Quadratkilometer Eisfläche sind allein in den vergangenen vier Jahren geschmolzen. Dadurch können die Petze ihre Hauptbeute Robben nicht mehr ausreichend jagen. Allein in der kanadischen Hudson Bay sank die Bärenpopulation seit 1987 bereits um 22 Prozent.



Die weißen Riesen gelten nach dem Kodiakbären als größtes Landraubtier - aber gegen das Raubtier Mensch haben sie keine Chance. Denn sie sind nicht nur durch Klimawandel bedroht: Obwohl der Eisbär seit 2006 als gefährdet auf der Roten Liste steht, wird er immer noch bejagt. In vier der fünf Arktisstaaten, in Kanada, Grönland, Russland und den USA werden jährlich durch Menschen noch mindestens 700 Tiere legal erlegt. Nur in Norwegen stehen sie unter Schutz. Diese Jagd durch Inuit-Völker und sogenannte Sportler steht ganz oben auf der Tagesordnung des Arktis-Gipfels im norwegischen Tromsö.

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Fotostrecke aus SPIEGEL ONLINE

Eisbären: Überlebenskampf in der Arktis







Na, wer bist du denn?


Guckt mal ganz genau hin!


Mini Flußpferdchen macht das Seepferdchen




Hallo Mädels, schönes Wetter heute und ich bekomme gleich lieben Besuch ...


... neulich liefen doch hier ein paar Aliens frei herum, ihr wisst schon die ET's ...


... und nudelten wieder endlos ihre kaputte Schallplatte ab ...


... ich sei auf einer Anlage für Brillenbären ... das mag ja sein ... aber


... sie gönnen mir meine wunderbare Anlage nicht, auf der ich jeden Stein kenne ...


... es mir aber trotzdem gefällt. Papa, Mama und die Tanten würden sofort mit mir tauschen ...


... naja, manche begreifen nie was ... ob's hilft, wenn ich mir 'ne Brille aufsetze?


... ich empfehle ihnen einen Klöppelkurs ... denn von Eisbären verstehen sie nichts






Brillenbär ? Wo ?




Idefix, ich habe genau geguckt und "zwei" Braunbären beim Mittagsschläfchen gesehen!!

Das ganz neue Bild darf ich mir, hoffentlich, beim nächsten Mal ausleihen?




@Uli
zwei Braunbären?????



Als ich bei herrlichem Sonnenschein heute in den Zoo ging, lief Knut hin und her. Er hatte sich aber vorher im Wasser ausgetobt wie mir Zoobesucher sagten. Heute fütterte ein Pfleger den ich nicht kannte. Er machte es aber sehr gut und Knut fing auch fast jedes Stück. Zum Abschluß gab es noch ein schönes Rosinenbrot. Danach wurde wieder ausgiebig im Wasser gespielt. Gegen Nachmittag legte sich Knut auf seinen Sandhügel und döste mit seinem rot/gold/schwarzen Ball.

Herr Pfleger, ich habe Huuuunger


Es gab Fleisch, Fische, Obst, Salat, Croissant


Weintrauben


Rüben


und Rosinenbrot


erstmal das Wasser rausdrücken. Schlauer Bär


auf dem Sandhügel


und jetzt wird gedöst






Idefix, na klar Braunbären, Knut und Berni! Oder habe ich mich bei Berni verguckt?




Liebe Fotografen/finnen oder sagt man -gräfinnen?

Danke für die wunderbaren Bilder von unserem Knut, so ist man immer auf dem neuesten Stand und natürlich ein wenig neidisch, dass man nicht dabei gewesen ist.

Die Fotomontagen sind toll, eigentlich müßte von allen Fotos und den Untertiteln, garniert mit den Zooberichten, ein Buch gedruckt werden, welche tolle Dokumentation der Entwicklung eines jungen Eisbären in Obhut des Menschen.

Hartmuth, ich kann Deine Beobachtung der Fütterung durch Frau Weckert nur bestätigen, sie läßt sich viel Zeit und beobachtet Knut und füttert ihn sehr einfühlsam. Im Gegensatz zu meinen anfänglichen Beobachtungen, wo ich ihn auch zum ersten Mal habe Brüllen hören. Das macht er nun gar nicht mehr.



Guten Abend an alle Knut Freunde.

Ein im wahrsten Sinne stürmischer Tag geht langsam zu Ende.

Danke für die heutigen Beiträge und Fotos, die mir jetzt den Abend verschönen. Auch von mir gibt es noch eine kleine Ration Knut.

Ruti, stimmt, ganz am Anfang brüllte er Frau Weckert an und forderte auf diese Art sein Futter. Aber jetzt ist er ganz sanft.

Good evening to you all Knut friends. It was a very stormy, but sunny day at the end. I´m happy about the Knut pictures, posted today. Here comes my little dose of Knut. Enjoy our polar bear kid.

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What do I do now ? I know ... / Was mache ich jetzt ? Ich weiß ...



... dry up ... / ... abtrocknen ...



It is so good for me ... / Es tut so gut ...









... but is very strenuous ! / ... aber es ist sehr anstrengend.



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Damit wünsche ich Allen einen ruhigen Ausklang des Tages und eine gute Nacht.

Good evening, good night to you all.

Greetings from Bearlin

Hartmuth

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www.knut-forever-in-our-hearts.de
The Knut diary / Das Knut Tagebuch
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Spendenaufruf: Ein Denkmal für Knut / A Memorial for Knut !


Danke an ALLE für die schönen Bilder und Kommentare..Knut ist und bleibt ein gaaaaanz süßer Bär,in jeder "Lage" und "Farbe"...herrlich..einmalig,eben KNUT

Liebe Grüße Helga Sp


Na klar kenn ick det allet noch, Mensch, liebe Gisela, man fajisst dat nie! Will ick ja ooch nich!
Dat is imma wie Musike in meene Ohrn!

Scheene Griesse von Jaby aus Canada.




Hallo alle,

Please help to stop Trophy Hunting of Bears in British Columbia.

Link
http://tinyurl.com/d6967h





Guten Morgen an alle Knut Freunde. Blauer Himmel, Sonne satt über Knut City, ber es ist eisbärenkalt.

Ich wünsche Allen einen hoffentlich guten Tag. Vielleicht ja auch bei unserem Eisbären & Co.

Good morning to you all Knut friends. Blue sky, sun, but it is polar bear cold. Wish u all a good and happy day.

Greetings from Knut City

Hartmuth

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