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Thema: Eisbär Knut - So war sein Leben / The Knut Diary Bewertung:  |
Guten Abend, liebe Knut-Freunde!
Heute war ich nach einer Woche arbeitsbedingter Pause wieder mal im Zoo. Und damit nicht genug, ich konnte sogar meine Familie überzeugen, mich zu begleiten.
Heute war es in Berlin regnerisch und kühl. Deshalb war der Zoo trotz des Feiertages noch angenehm leer. Vor Knuts Gehege allerdings drängten sich die Besucher. Außer den treuen Fans waren auch viele andere Besucher da.
Gianna war die meiste Zeit im Wasser. Knut blieb zwar noch auf Abstand, ließ sie aber nicht aus den Augen. Wenn Gianna an Land kam und sich ihm näherte, ging Knut auf Abstand.
Gianna ist sehr selbstbewusst. Das drückt sich schon in ihrer Haltung aus: immer den Kopf und damit auch die Nase hoch.
Man konnte die Beziehung der beiden mit „leben und leben lassen“ beschreiben.
Eine Besucherin erzählte uns, dass Gianna heute schon Knuts Sandhaufen in Besitz genommen und sich dort nett geschminkt hätte. Zum Beweis zeigte sie ein Foto von einer hübschen Karamell-Bärin, die große Ähnlichkeit mit Knut hatte.
Das blieb aber nicht lange so, denn Gianna zog es immer wieder ins Wasser.
Die Eisbärenfütterung hatten wir heute verpasst; aber die Eisbären wollten wir natürlich trotzdem ansehen. Heute bot sich ein besonderer Anblick. Während die drei Eisbären-Damen dösten bzw. relaxed auf den Felsen herumwanderten, tollte Lars ausgelassen im Wasser herum. Er sprang und tauchte, machte Rollen und Kopfstände. Einfach so, aus Spaß an der Freude, wie ein Kind.
Spaß an der Freude hatte auch Devi. Sie hing in der Felsenwand und wollte hoch hinaus. Plötzlich rutschte sie ab und knallte auf den Boden. Zum Glück war sie nicht tief gefallen, höchstens 50 Zentimeter. Obendrein war sie auf ihrem bepelzten Bärenhintern gelandet. Also keine Katastrophe. Aber Mutter Sutra lief trotzdem aufgeregt hin und her.
Dann gingen wir zurück zu Knuts und Giannas Gehege. Dort hatten sich die Besucherreihen gelichtet und ich erfuhr auch, warum. Um halb zwölf wird Gianna in die Höhle zurückgeholt und Knut hat die Anlage für sich. Bis zu seiner Fütterung ist er allein draußen. Aber kaum hat er den letzten Bissen verspeist, wird Gianna wieder herausgelassen.
Knut indessen lag unter seinem verkleideten Baum und döste vor sich hin. Von Zeit zu Zeit hob er den Kopf und betrachtete das Geschehen um sich herum.
Wir beschlossen nun, eine Runde durch den Zoo zu gehen. Wir besuchten zuerst die Seelöwen und dann die Seehunde. Die beiden Kleinen waren auch gut zu sehen und steckten ihre Köpfchen aus dem Wasser.
Das kleine Yak „Flocke“ ist ein ordentliches Stück gewachsen und bildet nun mit seinen Halbgeschwistern eine Jugendgang. Sie lagen heute so eng zusammengekuschelt beieinander, dass kann kaum unterscheiden konnte, wo der eine anfängt und der andere aufhört.
Die Nashörner Kito und Ine sahen wir leider heute nicht. Dafür war der Nashornbulle draußen und markierte sein Revier.
Wir gingen weiter zum Raubtierhaus. Bei den Ozelots gibt es Nachwuchs. Mutter und Kind (oder Kinder?) sind noch in der Geburtshöhle. Aber ein Monitor ist angebracht, so dass man die Mutter sehen konnte. Auch die Jaguardame Chiara ist Mutter geworden, aber das ist ja bekannt. Sie hat zwei kleine schwarze Kätzchen bekommen. Zwar war auch Chiara war nicht in ihrem Käfig zu sehen, aber auf dem Bildschirm konnte man die Mutter und den Nachwuchs gut beobachten.
Die Erdmännchen haben ja wieder Junge, aber die sind nicht mehr ganz so klein. Allerdings herrscht in der Erdmännchenhöhle immer noch ein wildes Gewimmel, besonders unter der Rotlichtlampe.
Bei den Löwen waren Paule, Amira und Jazira drinnen, das heißt, Aru und Aketi waren draußen. BaoBao war immer noch damit beschäftigt, sein Mittagessen zu verzehren, obwohl es schon halb eins war. Nur keine unheilige Hast…
Dann gingen wir weiter zum Affenhaus. Dort war ich schon eine Weile nicht mehr gewesen und ich war schon sehr gespannt auf Orang-Utan-Dame Bini und ihren Nachwuchs.
Leider sah ich die beiden nicht. Schade. Dafür sah ich Satu beim Kopfüber-Hängen von den Gitterstäben an der Decke.
Bei den Totenkopfäffchen gibt es Nachwuchs. Nun sind ja diese Äffchen sowieso sehr klein. Die Jungen, die sich an den Rücken ihrer Mütter festklammerten, sind geradezu winzig. Nicht viel größer als Mäuse. Ihr Name tut ihnen eigentlich Unrecht; sie haben absolut niedliche Köpfchen.
Sonst war bei den Affen Ruhe angesagt. Die Gorillas wussten anscheinend auch, dass Feiertag ist. Sie hatten sich in die Ecken verkrümelt und schliefen. Ebenso die Bonobos. Nur der kleine Kivu schaute neugierig aus der Hängematte auf die Besucher herab.
Fortsetzung folgt...
Seitdem ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere. (Arthur Schopenhauer)
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... und zwar hier!
Nach dem Besuch des Affenhauses gingen zurück zum Bärenrevier. Als wir bei den Zwergflusspferden vorbei kamen, sahen wir Debby und ihren Sohn nebeneinander im Wasser stehen. Nur die Köpfe guckten hinaus. Beim Sohn waren es nur noch die Nase und die Ohren.
Mein Mann fand die beiden entzückend und wollte sie fotografieren. Sofort tauchten beide ab und waren unter der Entengrütze nicht mehr zu sehen.
Von den großen Flusspferden konnten wir nicht viel sehen. Sie hatten das Wasser so aufgewirbelt, dass nur noch große, graue Schatten zu sehen waren.
Dafür konnte man draußen die Nyala-Familie sehen. Das Jungtier ist absolut entzückend.
Lippenbärmädchen Devi hatte sich etwas Neues überlegt. Sie hockte dicht am Wassergraben und planschte mit den Vorderpfoten eifrig im Wasser herum. Was das sollte, weiß ich nicht. Devi schien es aber Spaß zu machen und das genügte uns.
Ich freute mich schon sehr auf die Nasenbärenfütterung und drängte meine Familie auf pünktliches Erscheinen. Kaum hatten wir uns strategisch günstig bei den Nasenbären platziert, als auch schon Herr Röbke mit der Schubkarre erschien. Aber anstatt anzuhalten, ging er eilenden Schrittes zu Knut. Nanu? Verkehrte Welt?
Jedenfalls nahmen wir die Beine in die Hand und kamen doch noch halbwegs pünktlich zu Knuts Fütterung. Dort wurden wir von Besuchern aufgeklärt: Knut bekommt in diesen Tagen sein Futter immer zuerst, damit Gianna schneller hinaus kann.
Knut bekam wieder eine Menge guter Sachen, so wie immer. Mehrere große Fische, Äpfel, Birnen und Salat. Einiges warf Herr Röbke ihm mundgerecht zu. Anderes warf er auf die Anlage, damit Knut noch etwas zum Suchen hat.
Bekanntlich mag Knut normalerweise Salat nicht sonderlich. Aber heute beeilte er sich, ihn zu verspeisen. Er war noch nicht ganz fertig damit, als Gianna herauskam. Knut beäugte sie kritisch, dann futterte er schnell seinen Salat. Nur nichts abgeben; wer weiß, was dann einreißt!
Auch jetzt war bei beiden Bären wieder das Verhalten vom Vormittag zu beobachten. Gianna ist sehr selbstbewusst und dominant, aber nicht aggressiv. Vor den Braunbären scheint sie sich ein wenig zu fürchten. Dann rennt sie zu Knut. Der erschrickt dann und weicht ihr aus.
Allerdings hat Knut durchaus Interesse an Gianna. Als sie ins Wasser sprang und schwamm, lief Knut oben immer neben ihr her und ließ sie nicht aus den Augen. Als Gianna einmal den Kopf aus dem Wasser steckte und einen langen Hals machte, schrak Knut vor ihr zurück.
Im nächsten Moment machte er einen langen Hals, um nach ihr zu sehen.
Oben auf dem Bärenfelsen verfolgten Herr Henkel und Herr Röbke das Geschehen. Knut stellte sich immer wieder auf die Hinterbeine und blickte zu den beiden hoch. Es sah aus, als ob er fragen wolle: „Wie gehe ich bloß mit dieser Frau um? Könnt ihr mir nicht helfen?“
Aber da muss er wohl allein durch. Er ist halt noch ein bisschen schüchtern, aber andere Besucher meinten, dass er schon etwas an Position gewonnen hat.
Wenn man bedenkt, dass Knut und Gianna erst 4 Tage zusammen sind, sieht das wirklich gut aus. Zwischen den beiden scheint die Chemie zu stimmen.
Weil es nun bei Knut und Gianna zurzeit unglaublich spannend ist, verpassten wir die Nasenbärenfütterung. Aber manchmal muss man eben Prioritäten setzen.
Unser Sohn setzte schließlich die Priorität, nach Hause zu wollen. Als gehorsame Eltern gaben wir nach, dankbar, dass er so lange mitgespielt hat.
Jedenfalls war es ein sehr schöner Tag im Zoo und ich bin zuversichtlich, dass zwischen Gianna und Knut alles gut wird.
@ Vielen Dank an alle Fotografen und Berichterstattern des heutigen Tages!
Ich wünsche Euch allen eine ruhige Nacht und morgen einen schönen Tag - vielleicht bei Knut und Gianna?
Viele liebe Grüße
Yeo
Seitdem ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere. (Arthur Schopenhauer)
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Eindrücke von heute






















Auch dieser Tag erneuerte die Hoffnung, dass die beiden Bären in Kürze miteinander bestens auskommen werden. Die Annäherungsversuche dauern länger und die Nachricht, dass Gianna längere Zeit gelegen hat ist mehr als beruhigend. Herr Henkel ist sehr zufríeden mit den beiden Schlingeln.
Doris
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As Knuti always says; when in doubt....garden! xo k-j
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@Monika
@Sylvia Micky
@Doris und Jessie Webb
@Hartmuth
Danke für die wunderbaren Aufnahmen von heute. Ist das ein süsses Paar, ich kann es schon nicht mehr erwarten. Doch nicht mehr lange, dann sehe ich Knuti und Gianna auch schon.
@Yeoman
Danke Dir für diesen schönen Zweiteiler. Der ist wie immer einmalig geschrieben. Es liest sich wie ein Buch.
Du beschreibst die Aktivitäten im Zoo immer so schön genau, als wäre man mit Dir dort unterwegs.
LG Elke
Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es.
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Guten Abend an alle Knut Freunde in Nah und Fern am Abend unseres Feiertages.
Auch ich war heute Nachmittag im Zoo und habe folgende Eindrücke mitgebracht...
Good evening to you all Knut friends around the world at the end of our big holiday. Thank to you all for your greetings.
I was in Zoo at afternoon too and here are my pictures ...
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Giovanna conquers Knuts sand pit / Giovanna erobert Knuts Sandkuhle



Who is Who ? / Wer ist wer ?

Our Sunnylady



Our Sunnyboy




The two Bears


Giovanna, I have one flower for you / Giovanna, ich habe eine Blume für Dich

She don´t like the flower / Sie mag die Blume nicht

Good night

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Damit wünsche ich Allen einen schönen Rest vom Tag und für später eine gute Nacht.
Wish you all a wonderful evening and a good night later
Greetings from Bearlin
Hartmuth
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www.knut-forever-in-our-hearts.de
The Knut diary / Das Knut Tagebuch
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Spendenaufruf: Ein Denkmal für Knut / A Memorial for Knut !
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Knutijudi, that is right. It is, however, also a sign of being calmed down when he starts playing with his plants.
Today, once again, he constantly watched where she was. Whenever he deemed her far enough away, he dosed a little or played with his plant. Gianna is a quick girl, she appears to swim calmly down below, he relaxes and all of the sudden she comes up on the back side of the enclosure. Knut jumps up, they walk around one another, always seeking eye contact and the one of them disappears. Either Knut or Gianna. Then the game starts over again. It is wonderful to see though, that she often runs over to Knut when she is frightened by the brown bears. In all, the two are making more progress every day although at any given time either one may "show the lip" and "flee"
Some more impressions from today



















To be continued
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Guten Morgen an alle Knut Freunde in Nah und Fern am Sonntag Morgen.
Es sind wieder die wunderschönen Knut Fotos die den Tag fröhlich beginnen lassen.
Ich wünsche jedenfalls Allen einen hoffentlich guten Tag.
Good morning to you all Knut friends in east and west, in north and south on Sunday morning.
Wish you all a good and happy day. Have a good time.
Greetings from Bearlin
Hartmuth
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Danke wieder für die Bilder und Berichte für die beiden.
In den kurzen Ausschnitten, die man im RBB sehen kann, macht Knut immer noch einen schüchternen Eindruck.
Er wird sich aber sicherlich noch (besser) an Gianna gewöhnen.
Einen schönen Tag wünscht
Uli
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Gianna traut sich ja was, pinkelt einfach auf Knuts geheiligten Sandhaufen Aber dass er sich dann dort trotzdem wieder niederlässt, werte ich als gutes Zeichen. Ich glaube auch, dass das wird mit den beiden. Für Knut ist das nun mal alles neu und da wäre ich an seiner Stelle auch sehr vorsichtig. Abgesehen davon, wer hat schon plötzlich gerne Fremde in seiner Wohnung, die sich dann auch noch häuslich einrichten. Aber so wie das bisher läuft, sieht es doch positiv aus.
Und ich erinnere mich, als Raspi nach Nürnberg kam, wollte Flocke ja erstmal nicht mehr ins Wasser, wenn er drin war und inzwischen toben die beiden da bis zum Umfallen und sind ein feines Team geworden.
Liebe Grüße, Ruth
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Bilder von gestern
Ron......

nyyyyyyyy

Gianna mag die Gräser nicht



Gianna


Muß mich mal wieder in Positur setzen




So groß ist Gianna

Ne, Moment mal

Grübel, Grübel

Ah, jetzt weiß ich

So groß ist sie

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KURZBERICHT AUS DER BÄREN WG VON HEUTE VORMITTAG
Knut zeigte Mut und schubste Gianna ins Wasser.
Gianna wurde heute erst um 10.00 Uhr rausgelassen und Knut schlief noch tief und fest. Gianna tänzelte ganz dicht um ihn rum und beschnupperte ihn, so als wolle sie ihn wecken. Knut schlief so tief und fest, dass er nichts bemerkte.
Herr Röbke rief Knut vom Bärenfelsen aus und warf einen Apfel runter, damit er wach wird. Das hat gewirkt. Total verschlafen sah er nun, dass Gianna schon da war.

Knut liegt schlafend links von Gianna



1. Attacke: Gianna schnappte nach Knut. Es kam zu einer kurzen Rangelei. Gianna brummte ihn an. Es sah aber trotzdem alles noch spielerisch aus.

2. Attacke: Knut schlich sich an Gianna heran

und dann stubste er sie mit der Nase an den Hals, so dass sie vor Schreck ins Wasser fiel.

Jessie war heute wieder als Kameramann unterwegs, und ich hoffe er hat die Szene gefilmt und wird sie uns auch hier zeigen.
Diese Lippe sahen wir heute wieder öfter

Knut richtete sich heute viel auf


und sie tat es schon wieder ! Gianna pinkelte auf den Sandhaufen und Knut schaute empört zu.


Soviel erstmal in Kürze. Weitere Fotos folgen später.
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Danke an Monika für den aktuellen Bericht und die Bilder. Ich freue mich schon auf die nächsten Fotos.
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