#### In Memoriam * Hartmuth Wiedenroth († 03.06.2011) * ####
Ein großer Tier- und Menschenfreund
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Thema: ZOO BERLIN / Auch: Kritik der Süddeutschen Zeitung
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@ Gisela
und wenn die Aktionäre dann noch selbst in die Hauptversammlung kommen und ihr Stimmrecht selbst ausüben, das wär's doch."Der besondere Service" der Zooverwaltung besteht ja darin, dass Aktionäre ihr die Stimmrechte übertragen können. Bis zu dreissig Stimmrechte kann jede Person ausüben, die von der Verwaltung im Saal platziert wird.

Hast Du schon einmal in einem Saal gesessen und abgestimmt, während der Geschäftsführer vorn auf dem Podium erklärte, er habe die Stimmrechte von 60 Mitgliedern übertragen bekommen? Und es sassen 40 Mitglieder im Saal? Oder der GEschäftsführer eine Busladung voll Vereinsmitgliedern eines völlig unbekannten Vereinsteils herangeschafft hat, damit sie seinen Vorschlag eines neuen 1. Vorsitzenden durchbringen? Meine Stimmkarte war hinterher nicht mehr wieder zu erkennen...

Und dann müssten die Aktionäre wissen, was es bedeutet, wenn in Zukunft ein Vorstandsmitglied die Gesellschaft ( den Zoo ) in Geschäften mit der Aussenwelt allein vertreten darf ( sollte es nur ein Vorstandsmitglied geben ). Das ist neu.

Neu ist auch, dass der Finanzsenator scheinbar von seiner Aufsichtpflicht entbunden werden möchte. Wie anders ist die neue Formulierung zu verstehen, dass der Kommissär ( in dem Fall der Finanzsenator ) den Aufsichtsratsitzungen nur noch beiwohnen darf, wenn ihn ein Aufsichtsratsmitglied, das an der Sitzung nicht teilnehmen wird, dazu ermächtigt?
In der alten Satzung stand dem Finanzsenator eine umfassende Prüfmöglichkeit aller internen Vorgänge zu.

Tja, was sollen wir uns dabei denken.... ?

Barbara





@Barbara

Man kann nur hoffen, dass möglichst viele der Zoo-Aktionäre selbst an der Versammlung teilnehmen. Das ist aber auch noch kein sicheres Zeichen, dass sie gegen die Anträge stimmen. Viele, vor allem ältere Aktionäre segnen alles ab. "Der Zoo wird das schon richtig machen", ist ihre Devise.
Die Presse muß aufklären!



Ohne Worte






Soko




Während die Hauptversammlung jetzt im Friedrichstadtpalast läuft, lasst uns einen Blick auf den Zweck werfen, den die Zoologischer Garten Berlin AG sich selbst gegeben hat und der in der neuen Satzung mit einer kleinen Änderung wieder aufgeführt werden soll:

§ 2 Zweck der Gesellschaft
(1) Die Gesellschaft fördert Tierzucht, Tierschutz, Bildung und Forschung und bezweckt die Erhaltung und Verbesserung des Zoologischen Gartens in den ihr vom Staat zur Nutzung überlassenen Flächen des ehemaligen Fasanengartens und des Tiergartens zu Berlin.
(2) Die Gesellschaft hat es sich insbesondere zur Aufgabe gemacht, die im Zoologischen Garten gepflegten Tiere nach dem neuesten Stand tiergärtnerischer Erkenntnisse zu halten, zu vermehren und eine sinnvolle Auswahl von Tierformen für pädagogische Zwecke zur Anschauung zu bringen. Sie will wissenschaftliche Forschung auf den Gebieten der Zoologie,der Tiermedizin und der Tiergartenbiologie betreiben und fördern und naturwissenschaftliche Kenntnisse in allen Bevölkerungskreisen verbreiten und vertiefen.

Darüber hinaus will sie den Artenschutz fördern, indem sie zur Erhaltung und Vermehrung bedrohter Arten beiträgt, die Verhaltensweisen und Lebensbedingungen solcher Arten im Rahmen der Tiergartenbiologie wissenschaftlich erforscht, mit anderen Institutionen gleicher Zielsetzung bei solchen Forschungen zusammenarbeitet und die Forschungsergebnisse der Allgemeinheit zeitnah zugänglich macht.


Ob es zur einer Diskussion kommt, in wie weit der Gesellschaftszwecks in der Vergangenheit eingehalten wurde? Der "neueste Stand tiergärtnerischer Erkenntnisse" begeistert mich natürlich. Jetzt muss ich nur noch herausfinden, wo steht, dass man den Tieren unfarbiges oder unsichtbares Beschäftigungsmaterial geben sollte.

Barbara



Barbara, diese wunderbaren Zeilen sollten wir - jederzeit griffbereit - aufheben. Es könnte ja sein, das sie zitiert werden müssen ...

Uli




Uli, genau das schwebte mir auch vor....



Barbara, Uli
"neueste Stand tiergärtnerischer Erkenntnisse" sehr schöner Text. Hoffentlich wird er auch gelesen!


Man sollte


Magermodells


verbieten




Zoo trotz sinkender Knut-Erlöse in Gewinnzone

Berlin (dpa/bb) - Der Zoologische Garten Berlin hat trotz deutlich gesunkener Marketing-Erlöse rund um Eisbär-Star Knut im Vorjahr rund 1,6 Millionen Euro Überschuss erzielt. Diese positive Bilanz bei einem Umsatz von etwa 16,2 Millionen Euro zog am Donnerstag bei der Zoo-Hauptversammlung die kaufmännische Leiterin Gabriele Thöne.

Vor mehreren hundert Aktionären würdigte der wegen der Operation nach einem Affenbiss verhinderte Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz in seiner verlesenen Rede die 2008 gestorbenen Tierpfleger Andreas Lochmann (49) und Thomas Dörflein (44).

Blaszkiewitz bezeichnete Knut-Ziehvater Dörflein als «beispielhaft und vorbildlich».

© Die Welt

erschienen am 18.06.2009 um 12:27 Uhr





und es findet sich auch diese Meldung

Gay Night at the Zoo - The Legend is back! Die erfolgreiche lesbisch-schwule Swing-Party findet am Mittwoch, dem 24. Juni 2009, wieder im Berliner Zoo statt.





Erfolgs-Story Knut-Erlöse sinken - Zoo macht Gewinne 18. Juni 2009 15.28 Uhr, dpa Knut ist in Berlin nicht mehr der ganz große Renner und Gewinnbringer. Trotzdem macht der Zoo Gewinne. Eisbär-Star Knut ist in Berlin nicht mehr der ganz große Renner und Gewinnbringer. Aber im Sog der Erfolgsstory um das samtweiße Knuddel-Baby, das Zoo-Chef Bernhard Blaszkiewitz (55) heute im 3. Bären-Lebensjahr als „stattlichen Halbstarken" bezeichnete, geht es dem Zoologischen Garten wirtschaftlich immer noch glänzend.

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