#### In Memoriam * Hartmuth Wiedenroth († 03.06.2011) * ####
Ein großer Tier- und Menschenfreund
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Thema: Eisbär Knut - So war sein Leben / The Knut Diary
Bewertung:


Und noch einmal guten Abend in die Runde. Hier kommt nun meine kleine Dosis Knut. Einfach nur Knut, zum genießen.

Good evening to you all Knut friends around the world. Here comes my daily dose of Knut. Enjoy our polar bear teenager.

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Look and enjoy ! / Einfach nur ansehen und genießen !















Good ... / Guten ...



...evening ! / ... Abend !



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Den wünsche ich natürlich auch Allen und später eine gute Nacht.

Same to you all and a good night from Berlin

Greetings

Hartmuth

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www.knut-forever-in-our-hearts.de
The Knut diary / Das Knut Tagebuch
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Spendenaufruf: Ein Denkmal für Knut / A Memorial for Knut !


Guten Abend, liebe Knutianer!

Heute war ein ganz besonders schöner Zoo-Tag! Knuti war einfach entzückend!

Als ich heute kurz vor 10.00 Uhr bei Knuts Gehege eintraf, wurde ich schon von einer Besucherin mit den Worten begrüßt: „Ab, zu den Mädels der Ballriege!“ Wie bitte?
Vor Knuts Anlage standen vielleicht vier oder fünf Besucherinnen. Vorn, dicht am Rand des Wassergrabens, stand Knut. Er hielt seinen schon ziemlich abgelatschten, ausgefransten Fußball im Mäulchen, warf rhythmisch den Kopf in den Nacken und schleuderte den Ball mit hohem Schwung zu den Besucherinnen. Die Glücklichen, die den Ball fingen, jubelten begeistert und warfen den Ball zurück. Fiel der Ball ins Wasser, stürzte sich Knut platschend ins Wasser, dass hohe Fontänen spritzen. Dann schnappte er sich den Ball, presste mit den Vordertatzen das Wasser aus und das Spiel begann von Neuen.

Ich reihte mich natürlich sofort in die „Ballriege“ ein. Einige Besucherinnen hatten den Ball schon mehrmals zu fangen bekommen. Ich musste mir das bei Knuti erstmal verdienen. Aber schließlich flog das nasse, triefende Ding auch auf mich zu. Ich bekam zwar eine komplette Dusche, aber da es Knutwasser war, war es mir natürlich eine Ehre. Ich warf den Ball zurück und traf Knut am Allerwertesten. Er guckte sich ziemlich verblüfft um.
Aber er muss es mir nicht übel genommen haben. Knut warf mir den Ball noch mehrmals zu.

Einige Male jedoch warf Knut zu kurz. Der Ball knallte gegen das Gitter und kullerte bis vor die Scheibe. Ein junger Mann kletterte über das Gitter und warf den Ball wieder zurück. Aber er kletterte nicht sofort wieder zurück, sondern blieb stehen, falls seine Dienste noch gebraucht würden. Knut brüllte ihn daraufhin an. Ich muss hinzufügen, dass der Junge eine schwarze Jacke trug.

Nur schweren Herzens trennte ich mich von Knut, um zur Fütterung von Lars zu gehen. Vor dem Eisbärengehege war ich die Einzige. Als Lars mich sah, hob er neugierig den Kopf. Er sagte ihm, dass ich nur zum Gucken und nicht zum Füttern käme. Lars muss mich verstanden haben. Er gähnte herzhaft und machte sich wieder auf seinen Felsen lang.

Aber dann kamen doch noch einige wenige Besucher und schließlich kam Frau Weckert mit einem gut gefüllten Futtereimer. Lars erklomm sofort wieder seine Insel und fing das Fleisch mit dem Maul, wie er es immer macht. Mir ist aber heute auch aufgefallen, dass Lars nicht mehr so heißhungrig futtert wie im Sommer. Zwar verputzte er zügig das Fleisch, aber Brötchen und Möhren, die er heute bekam, wurden zunächst ignoriert. Später aß er allmählich alles auf.

Ich ging zu den Malaienbären, aber die waren vormittags noch nicht zu sehen. Auch auf der kleinen Eisbärenanlage war niemand. Also ging ich zum Schweinehaus. Die kleinen Pekaris sind jetzt draußen bei ihrer Familie. Neo hatte eine neue, große Plüschrobbe bekommen und fegte damit seinen Käfig aus. Bei Familie Pinselohrschwein sah ich nur die Mutter, die ließ sich das Rotlicht auf den Bauch scheinen. Wo war das Kleine? Nun, dem Geheimnis konnte ich später nachgehen. Erstmal drehte ich eine – vergebliche – Adolpho-Runde. Dann ging ich wieder zurück und machte einen Zwischenstopp bei den Seelöwen.

Dort stritten sich die Damen wieder lautstark. Volker sprang nonchalant auf den Stein, posierte für´s Publikum und ließ – typisch Mann – die Weiber schreien.

Fortsetzung folgt...



...da ist sie!


Ich ging zu Knut zurück. Die anderen Besucher berichteten, dass Knut die ganze Zeit über Ball gespielt hatte! Als ich kam, war Knut mit dem blauen Gummiball zugange. Mit dem konnte man die Leute noch viel nasser spritzen! War das schön! Zwischendurch wurde der Ball immer wieder zusammengeknautscht und in einer Felsspalte versteckt.

Dann wurde das langweilig. Knut tauchte und kam wieder hoch mit einem Jutesack auf dem Kopf. Nachdem er damit genügend posiert und ausreichend Beifall bekommen hatte, streifte er das Teil ab. Knut tauchte erneut und brachte sein „Nackthuhn“ zu Tage. Das wurde herumgeschleudert und mit Zähnen und Tatzen bearbeitet. Als Knut sah, dass das Ding nicht klein zukriegen war, ließ er davon ab und machte sich im Graben auf die Suche nach etwas Neuem.

Er fand sein Surfbrett, „surfte“ eine Weile damit und drückte es schließlich an die Mauer, um den zweiten Knut zu betrachten, der ihm von dort aus entgegen sah. Für Nicht-Berliner: Das Holz hat eine glatte Oberfläche, in der Knut sich spiegeln kann, wenn es nass ist.

Schließlich ließ Knut von dem Brett ab und planschte in seinem Graben herum, genau dort, wo links die Kurve ist und man nicht hineinsehen kann.

In dem Moment erschien Herr Henkel auf der Lippenbärenanlage. Er hatte ein schönes, großes Kastenweißbrot in der Hand und versuchte mit Rufen und Pfeifen, Knuts Aufmerksamkeit zu erregen. Dann warf Herr Henkel das Weißbrot zu Knut in den Graben. Knut hatte aber leider nicht mitbekommen, was da Schönes für ihn im Wasser unterwegs war.
Als Herr Henkel das bemerkte, verließ er die Anlage und kam nach einer Minute mit einem wunderschönen, nagelneuen, rot-weißen Lederfußball wieder zurück. Den warf er ebenfalls in den Graben, dorthin wo schon das Brot schwamm.

Knut hatte indessen das Wasser verlassen und wanderte auf seiner Anlage herum. Er hockte sich oben auf den Felsen und erledigte ein Geschäft, bei dem uns die Augen tränten. Nichts geht über Bärenmarke… Als er endlich den Ball sah, wollte er ihn haben. Aber er traute sich nicht, von der Klippe herunter zu springen.
Also machte er einen großen, aber bequemen Umweg. Im Graben kam ihm schon das Brot entgegen. Knuti schleppte es auf seinen Tisch, wo es im Handumdrehen verspeist wurde.

Dann holte er sich den Ball. Zuerst wurde mit den Zähnen ein Fetzen abgegnaupelt, denn irgendwie muss man das Ding doch transportieren. Als Knut den Ball endlich auf seinem Tisch hatte, biss er herzhaft hinein. Der Ball antwortete mit einem lauten „Pffffff“. Dann wurde er noch mit den Tatzen bearbeitet. Der Ball hatte genau zwei Minuten gehalten.

Aber nun war er erstmal richtig brauchbar. Knut weichte den Ball ein, damit er Gewicht bekommt, gut fliegt und wir schön nass werden. Dann knautschte er den Ball in die richtige Form, nämlich frisbee-artig. Und schon ging das Ballspiel weiter.

Ich versprach Knut beim nächsten Besuch Weintrauben, wenn er mir den Ball auch mal zuwirft. Knut war bestechlich und ich erhielt den Ball zugeworfen, Dusche inbegriffen.

Inzwischen war Bärbel gekommen, mit der ich verabredet war. Sie war von Knuts Ballspielen ebenso entzückt wie wir alle. Deshalb beschlossen wir, bei Knut stehen zu bleiben und ihm zuzusehen. Er war heute wirklich ausgesprochen gut drauf. Knut bedankte sich für Bärbels Interesse, indem er ihr auch den Ball zuwarf.

Wie gesagt, wir kamen heute von Knut nicht weg. Als SpreewaldMarion etwas später kam, wurde sie auch von Knut mit Ballwürfen ausgezeichnet. Knut kennt eben seine treuen Fans.
Knut spielte noch lange mit den Besuchern Ball. Doch endlich hatte er genug. Er stieg aus dem Wasser, verkrümelte sich auf den hinteren Teil seiner Anlage. Schließlich wurden seine Augen immer kleiner.

Es war inzwischen kurz vor zwei, Zeit für die Fütterung der Nasenbären und Frau Weckert kam mit der Schubkarre. Als wir mal in die Karre spinksten, meine Frau Weckert im Spaß, die Mäuse seien gezählt. Wir scherzten zurück, dass wir uns gerade eine Maus nehmen wollten. Daraufhin meine Frau Weckert, das sei okay, eine Reserve-Maus hätte sie noch.

Wir verzichteten auf die Maus, sondern sahen lieber zu, wie sie an die Nasenbären verfüttert wurden. Vorher hatten die Wildhunde zwei riesige Fleischknochen erhalten, die Frau Weckert mit Bravour hineinschleuderte.

Dann ging es zu Knut. Dort war es wunderbar leer, wahrscheinlich wegen des Regens, der kurz vorher eingesetzt hatte. Jedenfalls hatten wir einen guten Blick auf eine schöne Fütterung. Knut war heute nicht so sehr für´s Fangen. Es ging immer nach dem Motto, dicht daneben ist auch vorbei. Aber es geht ja nichts verloren. All die leckeren Dinge wurden aus dem Wasser gefischt und verspeist. Es gab Fleisch, Fisch, jede Menge leckerer Äpfel und Birnen. Auch Kartoffeln, Möhren und Brötchen standen auf dem Speiseplan.

Nach der Fütterung von Knut fütterte Frau Weckert die Wölfe, wir sahen natürlich dabei zu.
Inzwischen hatte der Himmel eine ziemlich dunkele Färbung angenommen. Wir wollten eigentlich gern nach Hause, die Duschen, die uns Knut verpasst hatte, genügten uns.

Aber ein Blick ins Schweinehaus musste noch mal sein. Als wir bei Knut vorbeikamen, saß der auf seinem Sandhaufen und machte die niedlichsten Posen. Muss der Kleine bei dem schlechten Wetter so unglaublich süß sein, dass man am liebsten von ihm nicht weg möchte?

Im Schweinehaus lüfteten wir endlich das Geheimnis des kleinen Pinselohrschweinchens. Es lag die ganze Zeit über an die Wand gekuschelt, hinter Mutters Kopf versteckt. Dort kann man es nicht sehen, so klein ist es.

Auch Elfriede, die Hirscheber-Dame, war drinnen und ließ sich kraulen. Neo steckte wieder seine „Steckdose“ durch´s Gitter und schleckerte an meinen Fingern herum.

Das Schweinehaus war die letzte Station des heutigen Zoo-Tages. Wir gingen dann nach Hause und fanden den Tag sehr gelungen.

@ Bärbel

Es war ein schöner Nachmittag, ich freue mich,dass wir ihn zusammen verbracht haben.

Liebe Grüße

Yeo




Yeo, Deinen ausführlichen Bericht habe ich gerade mit großem Vergnügen gelesen. Ich glaube Knut hat jetzt eine neue Beschäftigung für seine Besucher gefunden. Schließlich kann man von den Besuchern auch ein bischen Action verlangen und nicht nur Gucken und Fotografieren ...

Hartmuth


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@Yeo

Du bist zu beneiden. Ich möchte auch mit Knuti Ball spielen, vielleicht macht er das ja, wenn ich komme.

Dein Zoobericht ist wieder einmalig geschrieben. Vielen Dank für diese wunderbare Geschichte.

LG Elke

Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es.


Wow, Yeo, Ballspielen mit Knut ... jetzt bin ich ganz blaß geworden vor Neid. Das würde ich auch gerne ... Schön Dein Zoobericht.




Hallo Yeo,

da hattet Ihr aber einen tollen Tag. Als ich eben am Spiegel vorging, bemerkte ich einen grünen Schimmer. Woran das wohl lag? Neid? Sage doch immer, Arbeit verdirbt das ganze Leben (mit Knut)

Schau mal, was Knut Dir und SpreewaldMarion jetzt sagt


Schönen Abend
Doris



Eine süse Aufnahme. Knuti, das macht man nicht!
Streckst Du mir evtl. auch die Zunge raus, wenn ich komme? Eigentlich hast Du Dich immer gut benommen.

LG Elke

Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es.


Liebe Elke, selbstverständlich nicht! So lange musst Du natürlich nicht warten!



Erledigt?

Sweet dreams baby



Lieber Knuti,

ja, erledigt. Du bist ein braver Bär. Schlaf schön.

Doris, danke für diesen bezaubernden Bären!

LG Elke

Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es.


Hallo Gisela, habe gehört Du hast heute Geburtstag. Du wirst 39?
HUURRRTS!!! (hat Jessie mir gesagt)


Hahaha


Doris sagt es heißt HAPPY BIRTHDAY!


Habe ein Blümchen für Dich, kannst Du einpflanzen


Fang mal!


Alles, alles Gute und viel Glück





Good morning! Guten Morgen!

I've had so much fun reading Yeo's zoo report and watching all the wonderful photos of our Knutie boy. What a ball artist he is!

Gisela, My belated Happy Birthday wishes to you, young girl!

I wish you all a pleasant Hump Day!

Mervi



Guten Morgen

@ Yeo
danke für Deinen tollen Zoobericht. Ja, es war wirklich ein sehr schöner Tag. Ich bin so begeistert von Knut und auch überzeugt, dass es auf der ganzen Welt keinen Eisbären gibt, der mit seinen Zuschauern Ball spielt und so genau treffen kann. Man muss es gesehen haben und dabei gewesen sein- zu schön
Einen angenehmen Tag
Bärbel




Gisela, herzlichen Glückwünsch zu Deinem Geburtstag auch aus NRW und ein dickes Handbussi durch Knuti




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Liebe Grüsse





Guten Morgen an alle Knut Freunde ins Fern und Nah.

Zuerst aber möchte auch ich Gisela recht herzlich zum Geburtstag gratulieren. Alles Gute weiterhin. Ich wünsche Dir einen besonders schönen und sonnigen Tag.

Allen anderen wünsche ich ebenfalls einen guten Tag.

Good morning to you all Knut friends around the world. Wish you a good and happy day. Wish you a good time.

Greetings from Berlin

Hartmuth

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