#### In Memoriam * Hartmuth Wiedenroth († 03.06.2011) * ####
Ein großer Tier- und Menschenfreund
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Thema: Eisbär Knut - So war sein Leben / The Knut Diary
Bewertung:


Siehste, Knut, bleib cool und das *Zickentrio* bleibt dir fern Das lernst du noch...
Was mag im Kopf des jungen Bären vorgehen ? Plötzlich ist die Welt für ihn ganz anders...

Danke für die heutigen Berichte und Fotos (auch für die Videos).

Ich wünsche Allen einen hoffentlich guten Ausklang des Tages, eine gute Nacht und morgen einen guten Tag. Besonders für den Bärenteenager.

Hello to you all Knut & Co. friends around the world at the end of Monday. Thanks for your entries.
Enjoy the brand new pictures and reports from today.

Wish you all a good evening, a good night and I wish you also a good new day tomorrow. Have a good time.

Greetings from Bearlin

Hartmuth

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www.knut-forever-in-our-hearts.de
The Knut diary / Das Knut Tagebuch
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Spendenaufruf: Ein Denkmal für Knut / A Memorial for Knut !


Wir möchten ihn zurück haben, unseren kleinen "glücklichen" "verspielten" "entspannten" Knut!!! Diese geballte Frauen-Power macht ihm sein kleines Eisbären Leben ganz schön schwer, und irgendwie hat man den Eindruck, das unser Knut sehr sehr traurig ist! Wenn man bedenkt, was dieser kleine, liebevolle Knut schon alles, in seinem kurzen Leben, an Traurigkeit erfahren musste, da tut einem schon das Herz weh!!! "ALLES", woran sein kleines Eisbären Herz hing, wurde ihm genommen, ohne Rücksicht auf seine Gefühle! Oh, Entschuldigung, ich vergaß, Eisbären, und alle anderen Tiere, haben ja keine Gefühle, wie dumm von mir (Anne) Schaut in die Augen von KNUT, sie sagen Euch "ALLES"!!!

DIE WELT "OHNE" KNUT, IST WIE EIN HIMMEL OHNE STERNE!


Liebe Doris,

Vielleicht könnte man Deine Idee mit dem Vorschlag von Katharina verbinden, eine Fotoausstellung machen, die Aktionäre dazu einladen und mit ihnen über Spielzeug, Mulch, Hächselspäne usw. diskutieren?

Was da passiert, ist wirklich schwer zu ertragen. Die Tatsache, daß eine Besucherin aus Australien um die halbe Welt reist, um den berühmten Berliner Eisbären zu sehen, und dann weinend den Zoo verläßt, weil sie sieht, wie unglücklich Knut ist - das kann doch auch die Aktionäre nicht unberührt lassen.

Liebe Grüße,

Lily





Erstmal ein kurzer Bericht.
Heute früh lag Knut auf der vorderen rechten Ecke. Zur Fütterung bekam er wieder mal Bananen. Er ging etwas mehr nach rechts, so daß Frau Weckert ihm mit dem Eimer folgen mußte.
Die Großen hielten sich zurück. Nach der Fütterung schwammen alle drei Bärinnen im Wasser und suchten Reste. Als Tosca und Nancy Richtung Knut schwammen, ging er auf die Anlage. Er legte sich aufs vordere Felsplateau. Erst kam Tosca an. Sie beschnüffelten sich. Leider war mein Akku alle aber Doris und Jessie haben davon bestimmt Fotos gemacht.
Er blieb dort eine Weile liegen und ging dann zu der rechten vorderen Ecke, wo er auch noch lag, als ich gegen Mittag den Zoo verließ.
Nancy fand den kleinen Ball und beschäftigte sich damit, bis er vom Felsen runter kullerte. Da nahm Kati ihn und trug ihn in ihre Höhle. Tosca trug ein Beschäftigungszweiglein über die Anlage.




Heute früh


Langsames Erwachen






Warten aufs Futter


Er auch








Knut zog es vor ein Stück weiter zu gehen. Die Pflegerin mußte mit




Die geliebte Banane


Reste suchen




Während die Bärinnen im Wasser waren, legte sich Knut auf die Anlage


Oben Knut


Tosca und Nancy


Relativ entspannt




Nancy mit dem Ball




Kati trägt ihn in ihre Höhle


Tosca mit dem Beschäftigungszweiglein






Kati


Gegen Mittag lagen die Beiden wieder auf dem Felsen


Und Knut auf der rechten Ecke


Kati








Nach einem Arztbesuch und der gerade durchkommenden Sonne, haben wir uns entschlossen, ein Stündchen in den Zoo zu gehen.
Selten habe ich in einer Stunde nur 10 Bilder geknipst und noch nie habe ich sie betitelt - trostlos bei Knut.
Knut hat zwar sehr gut gefressen, ansonsten ruhen oder schlafen die Bären stundenlang, so wurde mir erzählt.
Es waren auch kaum Besucher da, spielende Bären ziehen die Leute an.
Doch wie sollen die Bären das anstellen, wenn sie nichts bekommen.
Was ich heute sehr niedlich fand, waren Tosca und Nancy.
Nancy benutzte Toscas Ohr als Nuckel.
Als sie genug davon hatte, ist sie sofort eingeschlafen.
Knut hat nur ab und zu kurz den Kopf gehoben, Katjuscha schlief in ihrer Höhle.
Die einzige, die aktiv war, war die Maus, die ihren Wintervorrat vergraben hat.













Marion



Hallo Spreewaldmarion!
Es sieht leider wirklich trostlos aus. Trotzdem danke für die Bilder.
LG



Guten Abend, liebe Knut-Freunde!

Wenn man denn schon Urlaub hat, muss man sich nicht überschlagen. Trotzdem war ich schon kurz nach zehn im Zoo. Unterwegs hatte ich noch drei Rosinenbrote besorgt, man geht ja schließlich nicht mit leeren Händen zum 46-Monats-Geburtstag. Als ich am Eisbärengehege ankam, waren die Vier auf der ganzen Anlage verstreut. Katjuscha hatte ihre Höhle wieder. Sie lag darin und schlief. Knut lag auf seinem neuen Stammplatz und döste ebenfalls. Nancy war im Wasser und Tosca guckte mäßig interessiert in Richtung Bärenhof.

Auch als Frau Weckert mit dem Futter kam, wurde das Interesse nicht viel größer, zumindest nicht bei den Eisbärinnen. Frau Weckert meinte, im Grunde könnte man sich diese Fütterung schenken, die drei Bärinnen hätten keinen rechten Appetit mehr. Es sei ja die Zeit, in der sie sonst in die Geburtshöhlen kämen. In der Tat aßen die drei Damen ziemlich mäkelig; sie sind eben richtige Ladies.

Auch Knut hatte heute keinen großen Appetit. Er nahm mehr gnädig als willig Fische, Brötchen und Bananen an, die Frau Weckert ihm in den Rachen warf. Naja, irgend ein Bär mag bestimmt auch Rosinenbrote…

Nach der Fütterung begann ich mit meiner Zoo-Runde. Sogar bis ins Erweiterungsgelände habe ich es geschafft! Die roten Riesenkängurus boten ein Schauspiel. Der Herr der Schöpfung war in Paarungslaune. Seine Auserwählte war es nicht. Immer, wenn er sich ihr nähern und zur Tat schreiten wollte, hüpfte sie mit großen Sprüngen davon. Er sprang hinterher und begann seine Annäherungsversuche von neuem. Sie flüchtete wieder. Das Spiel wiederholte sich mehrmals, bis er dann die Lust verlor und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Bei den Straußen hatte ich ein Problem. Den Straußenhahn erkennt man ja, das ist der Herr im schwarzen Frack. Die Damen erkennt man auch, die tragen dezentes Grau. Aber wer waren denn die drei schicken, braunen, schwarzgepunkteten Strauße? Zum Glück konnte ich einen Pfleger fragen und erfuhr, dass das die Jungtiere sind. Wer mal ins Erweiterungsgelände geht – die drei jungen Strauße sind wirklich sehenswert!

Bei den Ameisenbären war wieder nur einer draußen. Er oder sie? Leider konnte ich niemand fragen.
Heute hatte ich ohnehin einige Fragen, zum Beispiel wo man den Nashornbullen Jasper findet? Vor dem Gehege, in dem sonst Kito und Ine wohnen, stand ein Pfleger aus dem Nashornrevier. Also ein Fachmann. Auf meine Frage nach Jasper meinte er: „Da ist er doch! Zusammen mit Ine!“
Jasper und Ine waren zwecks Familienplanung zusammen auf der Anlage. Nach Aussagen des Pflegers sah es auch damit gut aus. Jasper hatte Lust, Ine auch. Allerdings hatten sie auch viel Zeit. Zumindest Ine zierte sich noch ziemlich. Offenbar waren ihr derlei Dinge unangenehm, solange Söhnchen Kito vom Nachbargehege aus zuguckt. Zwei Damen wollten abwarten, was passiert.
Ich wollte noch etwas vom Zoo sehen und ging weiter zum Raubtierhaus. Heute war drinnen nicht viel los, viele Tiere waren draußen. Zumindest die Großkatzen. Der Tiger stand vor der kleinen Glasscheibe und erzählte den Besuchern drinnen lautstark etwas. Der Ruf klingt immer wie „Awoum, awoum!“ Ein kleines Mädchen rief: „Dem Tiger tut was weh, er ruft immerzu Aua!“

Dann ging ich zum Affenhaus. Besonders niedlich fand ich heute den kleinen Siamang. Er ist schwarz, wuschelig, unglaublich possierlich und hätte von der Größe her gut in meine Tasche gepasst. Er tobte wie wild mit seiner Mutter durch den Käfig, während sein Vater im Hintergrund vor sich hindöste.
Bei den Mandrills gab es eine kurze Balgerei zwischen den Jungtieren, die aber schnell wieder beigelegt wurde. Orang-Dame Bini und ihre Familie waren heute ausquartiert. In ihrem „Wohnzimmer“ machten sich Handwerker an der Scheibe zu schaffen. Dafür waren die Gorillas drinnen; ihre Außenanlage wurde sorgfältig abgeharkt. Also nichts mit Gorillas vom Hochsitz aus betrachten.

Bei den Elefanten hatte Ko Raya etwas Interessantes gefunden. In dem kleinen Wasserbecken war zwar kein Wasser mehr, aber dafür viel toller Schlamm. Damit konnte man wunderbar herummatschen. Ko Raya langte immer wieder mit dem Rüssel in den Schlamm und warf ihn sich auf den Rücken. Allerdings nicht nur dort hin; die Besucher hielten respektvoll Abstand zum Gitter und zur schlammwerfenden Ko Raya. Sie hat übrigens immer noch die kleinen Stoßzähne.

Dann ging ich zum Flusspferdhaus. Auf dem Weg dorthin kam ich bei den Pekaris vorbei. Auch dort gibt es Jungtiere. Sie sehen so niedlich aus. Auch die ausgewachsenen Tiere finde ich hübsch. Kaum vorstellbar, dass sie so gefährlich sein sollen.

Vor der Glasscheibe im Flusspferdhaus drängelten sich die Besucher. Der Grund war sehr nett anzusehen. Das kleine Sternchen und ihr Vater Ede standen einander auf der Insel gegenüber. Sternchen stupste immer gegen Edes Schnauze, als ob sie mit ihm schmusen wollte. Er ließ sich das eine ganze Weile gefallen. Dann schob er sein Töchterchen ins Wasser zurück. Konsequent, aber langsam und sehr zärtlich. Als die Kleine dann im Wasser war, tauchte auch er ab.

Und schon wieder war ich am Bärenrevier. Devi machte heute einen recht mobilen Eindruck. Nachdem sie eine ganze Weile mit dem Vordertatzen im Wasser herumgeplanscht hatte, kletterte sie auf die Stämme und turnte, was das Zeug hielt.

Bei den Eisbären war Mittagsruhe angesagt. Knut lag auf seinem Stammplatz und schlief. Nancy und Tosca kuschelten oben auf dem Felsen und Katjuscha lag in ihrer Höhle. Ich sah den Bären eine Weile zu, dann ging ich weiter. Bei den Wölfen war heute das ganze Rudel zu sehen, sieben auf einen Streich. Das ist selten und dem entsprechend war der Platz an der Scheibe belagert.
Die Nasenbären machten sich rar. Ich suchte mit den Augen den Baum ab, aber dort sah ich niemand.
Nur ein einziger Nasenbär stand vor dem Baumstamm auf den Hinterbeinen und guckte die Besucher an. Noch ein kurzer Halt bei den Malaienbären. Die schliefen, jeder in seine Nische gekauert.

Vielleicht habe ich nicht alles aufgeschrieben. Aber ich habe heute wirklich den ganzen Zoo abgelaufen und wieder eine ganze Menge gesehen.

Vielen Dank an alle Fotoschaffenden für die Fotos der letzten Tage!

Liebe Grüße

Yeo



Seitdem ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere. (Arthur Schopenhauer)


Hallo Spreewaldmarion, mein Eindruck ist, daß die Bären nur bei der Fütterungszeit und kurz danach mobil sind. Und beim späteren reinlassen in die Höhlen.
Sonst liegen sie und schlafen. Was sollen sie auch machen. Sie haben ja nichts. Außer den kleinen Ball für vier Bären und ein paar Gräser zum zupfen.
Das ist das trostlose Leben, daß die Großen seit ca. zwei Jahren führen.
Danke Marion für die Bilder, und für die Berichte von Marion und Yeo.



Hallo Sylvia

Knut "schlägt" sich wacker mit den drei Damen, das hätte ich nicht so schnell erwartet, doch wird es für mich immer deprimierender, ihn so oft und lange auf dem Felsen ruhen zu sehen.
Der Vergleich hinkt vielleicht, aber meine Mutter hat im Pflegeheim auch oft und lange im Bett gelegen, damit die Zeit vergeht, wenn sie nicht beschäftigt wurde.
Wenn ich da war und habe mich mit ihr beschäftigt, ist sie aufgeblüht.
Früher bin ich, wie viele andere Besucher auch, nur zur Fütterung zu den großen Eisbären gegangen, die übrige Zeit haben sie größtenteils geschlafen und es war langweilig.
Ich hoffe nicht, dass es nun wieder so wird.
Obwohl ich mir die Zeitung sonst nicht kaufe, gebe ich ihr mit diesem Satz 100% Recht:
Auch der größte Publikumsmagnet Knut verblasst bei diesem langweiligen Gehege.

Liebe Grüße
Marion



Hallo Ihr lieben....
Habe mir die Fotos angeschaut.
Ich finde es so traurig....
Ja wie Yeo schon schrieb
das die Mädchen schon um diese Zeit in ihrer Wurfhöhle wären.....

Die Mädchen wissen auch im monent nicht was los ist?????

Sie liegen auch nur herum und Fressen kaum.....

Ich finde man müßte sie mal ein bisschen Aufheitern
mit SPIELZEUG.
Auch Knut wenn er sein Spielzeug hätte wäre er auch ganz anders?
Im Moment ist das nur in den Tag leben....so lustlos:::.
Das tut mir soweh.....

Ich hoffe das es auch mal den Pflegern leid tut . Sie machen auch nur ihre arbeit
Ich hoffe das sie mal den Big Boss mal was sagen.....

Ja Tiere können leider nicht reden oder weinen...
Lg Eure Birgit B
das mußte mal raus....




Spreewaldmarion
Ich denke oft an Lars. In Berlin lag er die meiste Zeit majestätisch auf den Felsen, außer der Paarungszeit. In Wuppertal spielt Lars, wie ein Kind.
Ludmila



Ludmilla, auch wenn das Gehege noch so klein ist, Lars wird sinnvoll beschäftigt und hat großen Spaß daran.
Ich kann mir im Moment keine Bilder von Lars, Gianna und Yoghi ansehen.
Ich freue mich für sie und gönne ihnen das schöne Spielzeug, aber mir tun unsere Vier so leid.
An den Pflegern im Berliner Zoo liegt das bestimmt nicht, die wollen auch das Beste für ihre Tiere und haben ganz sicher den Vergleich mit anderen Zoos. Da hat leider ein anderer die Hand drauf.
Dieser Andere bringt im Dezember ein Buch heraus und erzählt von seinen Erfahrungen, die er aus den 300 Zoos, die er besucht hat, gesammelt hat.
Weiter Kommentare spare ich mir.

Marion



Spreewaldmarion
Das ist mir auch bekannt. Mir tun auch die Bären leid. Die andere Tiere auch.



Guten Abend an alle Knut & Co. Freunde. Vielen Dank für die vielen heutigen Beiträge und Fotos vom Tag.
Wann sehen wir mal wieder Bilder von einem zufriedenen Eisbärenteenager ? Meine aufgenommenen Videos vom Sonntag Nachmittag zeige ich nicht, denn da sieht man einen ziemlich gestressten und traurigen Jungbär dessen Anblick wirklich die vielen Besucher an der Anlage schockierte.

Gebt den Tieren endlich Material damit sie sich beschäftigen können und wir werden wieder zufriedene Tiere sehen. Aber so ...

Ich wünsche Allen einen guten Abend und eine gute Nacht. Und für morgen wünsche ich Allen, auch den Tieren im Zoo, einen guten Mittwoch.

Hello to you all Knut & Co. friends around the world at the end of a day here. Have watched and read the brand new informations from Zoo today. To see a sad polar bear teenager make me sad too....

Wish you all a good end of the day, a good night and I wish you also a good Wednesday tomorrow.

Greetings from Bearlin

Hartmuth

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