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Thema: Eisbär Knut - So war sein Leben / The Knut Diary Bewertung:  |
Ein knutes Wochenende wünsche ich euch und mir viele Besucher hier bei mir ....









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Ralph
du hast 100% meine Zustimmung. Genauso sehe ich das auch. Knut braucht kein Zuchtbär zu sein, der nur seine Pflichten tun muß. Er ist ein fröhlicher Bär, und das soll er auch bleiben!
Als Fernsehtipp für heute Abend:
Panda Gorilla & Co
In dieser Folge geht es u.a. auch um Max und Moritz. Bitte bei den Worten von Herrn Liebschwager genau hinhören.
http://www.rbb-online.de/_/panda/beitrag_jsp/key=8335258.html
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@ Ralph
Natürlich hast Du meine Zustimmung!
@ Uli
danke für diese feinen Fotos von Jessie. Was für
schöne Tatzen Knuti hat und wie anmutig er sich
bewegt!
@ Idefix
Dein Bild gefällt mir sehr gut. Ist es ein einfaches
Foto oder hast Du es bearbeitet?
@ Mervi
I did enjoy Knuti' s New Year's Resoltuions. I am
sure he will manage (unlike me...)
Ganz herzlichen Dank an alle Gräfinnen und Grafen.
Liebe Grüße,
Lily
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@ Lily
dieses Foto ist nicht bearbeitet.
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Guten Abend, liebe Knutfreunde!
Ich kam heute ziemlich spät im Zoo an, es war schon kurz vor halb elf. Natürlich wollte ich zuerst zu Knut. Aber zum Glück kam mir ein Besucher entgegen, der mir erzählte, dass Knut gerade schlief. Also konnte ich beruhigt zur Fütterung der großen Eisbären gehen.
Bei den Eisbärendamen war heute wieder Gruppenkuscheln angesagt. Wie immer in den letzten Tagen. Die Fütterung machte heute ein junger Pfleger. Ich habe ihn zwar schon gesehen, kann aber nicht sagen, wo er sonst arbeitet. Er machte eine gute Fütterung, passte auf, dass alles gerecht zugeht und dass auch die Damen ihren Anteil bekommen. Die Brötchen warf er weit in die Anlage hinein, um den Herrschaften noch etwas Bewegung zu verschaffen.
Heute war die große Glasscheibe nicht beschlagen, also konnte ich sehen, was die Eisbären mit den Wallnüssen veranstalten. Ich konnte immer nicht glauben, dass die Eisbären die Schalen wirklich ausspucken. Heute sah ich´s mit eigenen Augen. Die Nüsse werden zerschnorpst, dass Innere ausgelutscht und die Schalen werden dann ausgespuckt. Hinter der Glasscheibe sieht es aus, als hätte jemand Splitt gegen die Glätte gestreut.
Dann ging ich zum Flusspferdhaus. Familie Flusspferd war friedlich vereint, „Propeller-Öhrchen“ steckte gelegentlich sein Köpfchen aus dem Wasser.
Dann ging´s endlich zu Knut. Der war kurz zuvor erwacht. Nun stand er am Rand des Wassergrabens und patschte eifrig mit seinen Tatzen ins Wasser. Die Eisschollen hatten es ihm angetan. Sie sollten sich gefälligst zu ihm hinbewegen und das nach Möglichkeit, ohne dass Knuti ins Wasser muss! Er hatte sich nämlich schön geschminkt, halb schwarz, halb weiß. Auch das Gesicht hatte interessante schwarze Schatten, aber nur auf einer Seite.
Da durfte doch nicht zerstört werden!
Schließlich bekam er ein großes Eisstück zu packen, beförderte es auf die Steine und trat mit der Tatze darauf, dass es krachte. Warum dachte ich in dem Moment an einen guten Whisky? Knut jedenfalls dachte ans Eisessen. Stück für Stück wurde aufgefriemelt und verputzt. Die Friemelei beherrscht Knut inzwischen fast so gut wie Ernst. Vielleicht hat der es ihm beigebracht? Dann war das Eis verputzt und Knut machte sich auf die Suche nach neuem. Er packte eine große Eisscholle und wollte sie an Land ziehen. Aber die hatte ungefähr die Größe einer Tischplatte und wollte nicht mit. So begnügte Knut sich damit, kleine Eissplitter abzuknabbern. Unbefriedigend, das ganze. Knut ließ es, kletterte die Treppe hinauf, wobei er einmal bäuchlings wieder herunterrutschte. Aber dann erklomm er doch geschickt die Treppe.
Gern wäre ich bei Knut stehen geblieben. Aber ich gehe auch gern ins Raubtierhaus und zur Fütterung von BaoBao. Deshalb machte ich mich auf den Weg dorthin.
Löwin Jazira lag ausgestreckt auf dem Rücken und zeigte ihr flauschiges Bauchfell. Ich sagte ihr, dass sie eine ganz Schöne sei und wunderschöne Augen habe. Das muss ziemlich komisch ausgesehen haben, denn ein junger Pfleger guckte mich fragend an. Ich erklärte, dass ich Jazira erzählt hätte, wie schön sie sei. Da lächelte er und meinte, da hätte ich ganz Recht.
Die Fütterung von BaoBao machte heute wieder Herr Liebschwager, begleitet von eben jenem jungen Pfleger. Auch den anderen Besuchern fiel auf, mit welcher Liebe und Geduld BaoBao gefüttert wurde.
Dann ging ich zum Affenhaus. Da gibt es etwas Neues zu berichten. Die Mandrills haben ein Junges. Es wurde am 16. Januar geboren. Sehr viel habe ich aber noch nicht davon gesehen, die Mutter tut sehr geheimnisvoll. Heute war im Affenhaus Großputz angesagt, so waren statt der Affen die Pfleger auf der Anlage. Zum Glück aber nicht bei den Orang-Utans. So konnte ich sehen, wie die kleine Satu ihre Familie aufmischte.
Nach dem Besuch des Affenhauses besuchte ich die Elefanten, um mir die werdende Mutter anzusehen. Sie hat wirklich einen enormen Umfang. Hoffentlich geht alles gut und sie bekommt bald ein gesundes Elefantenkälbchen.
Die Elefanten sind auch immer sehr sehenswert. Es macht Spaß, ihnen beim Spielen zuzusehen. Die Elefanten hatten Äste zum Knabbern und Spielen bekommen.
Shaina Pali fand noch einen Tannenzweig und fegte damit die Anlage.
Nach den Elefanten besuchte ich die Giraffen. Sie waren heute drinnen. Das Giraffenhaus ist ja nun neu renoviert und sehr schön mit großen Grünpflanzen versehen. Ich freute mich, dass ich heute mal diesen Weg eingeschlagen habe.
Dann ging ich zu den Seelöwen. Lucy hatte den Stein für sich erobert und schlief darauf. Volker lag halb auf ihr und schlief auch. Ab und zu öffnete er ein Auge einen Spalt breit. Aber die Besucher waren nicht interessant, also schlief er weiter.
Die Otter hatten vor kurzem Futter bekommen. Sie hockten dicht beieinander und verspeisten Fische, weiße Mäuse und andere undefinierbare Köstlichkeiten. Unweit von ihnen wartete ein Reiher auf seine Gelegenheit, etwas von der Mahlzeit abzubekommen.
Heute war eine Spitzmaulnashorndame draußen. Kito und Ine habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Also kehrte ich um und ging zum Schweinehaus, mich aufzuwärmen und die kleinen Pekaris anzusehen.
Auch dort wurde geputzt. Mutter Pekari kuschelte mit ihren beiden Kindern und dem Rest der Bande in einer Box. War das ein Gewusel! Neo ist schon fast ausgewachsen. Ich konnte kaum glauben, dass der junge Halbstarke eben noch der kleine Neo war.
Fortsetzung folgt...
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Da ist sie!
Dann ging ich zurück zu Knut. Der war gerade am Wandern. Es war inzwischen kurz vor eins, das heißt, noch über eine Stunde bis zur Fütterung. Aber zum Glück fiel Knut bald etwas anderes ein. Er interessierte sich für seine Bälle. Vor der Glasscheibe schwamm der schwarz-rot-goldene Lederball. Knut holte ihn und schleppte ihn an Land. Der Ball wurde mit beiden Tatzen ausgepresst, das Wasser spritzte in kleinen Fontänen aus zahlreichen Löchern heraus.
Dann hatte der Ball die gewünschte Form, Knut nahm ihn ins Maul. Sein Kopf schnellte vor und zurück - und der Ball klatschte mir genau vor die Füße! Ich warf Knut den kalten, glitschigen Ball zurück, Knut versuchte, ihn mit dem Maul zu fangen wie sonst die Fische.
Mein roter Anorak war wohl die Signalfarbe. Knut hielt wieder auf mich zu, der Ball flog hoch und landete kurz hinter mir. Hätten nicht so viele Leute seinen Namen geschrieen und hätte Knut nicht noch eine andere rotbejackte Frau gesehen, hätte er wohl bis zur Fütterung mit mir Ball gespielt. Aber so verteilte Knut seine Gunst und seine Bälle auch auf andere Besucher.
Als Knut das Ballspielen über hatte, tobte er im Wasser herum, machte die tollsten Pirouetten und Kapriolen. Dann beförderte er einen Ochsenschwanz zu Tage, der schon wesentlich bessere Tage gesehen hatte. Der wurde an Land geschleppt und unterm Blechbaum ausgiebig benagt. Dann wurde auch das langweilig.
Knut sprang wieder ins Wasser – von der Eisschicht war nichts mehr zu sehen – und kam mit einem blauen Basket-Ball wieder. Der Ball hatte leider noch zu viel Luft, damit konnte man noch nicht spielen. Den musste man sich erst spielgerecht beißen.
Leider kann ich nicht sagen, wie die Geschichte zwischen Knut und dem blauen Ball ausging.
Es war kurz vor zwei und somit Zeit für die Nasenbärenfütterung. Dachte ich. Bei den Nasenbären tat sich nichts, kein Pfleger kam. Dafür drängelten sich vor der Glasscheibe bei den Wölfen die Besucher. Nanu? Ich beschloss vorsorglich, mitzudrängeln. Ein Glück, denn ich erfuhr, dass Herr Röbke im Winter immer die Wölfe vor den Wildhunden und den Nasenbären füttert. Das muss einem Dummen doch gesagt werden… aber nun weiß ich´s.
Die Wölfe bekamen heute ganze Kaninchen, Küken, aber auch große Stücke Fleisch mit Knochen. Aber sie hatten wohl nicht so den richtigen Appetit. Gnädig nahmen sie die Kaninchen entgegen.
Schließlich kam Herr Röbke mit der Futterkarre, begleitet von dem jungen Mann, der früh die Eisbären gefüttert hatte. Der junge Pfleger fütterte die Nasenbären. Die Fütterung gefiel mir, ich liebe die Nasenbären und sehe jede Fütterung gern.
Dann ging´s zu Knut und den Braunbären. Die Braunbären fütterte der junge Pfleger, Herr Röbke fütterte Knut. Ich hatte mich vorher einige Minuten mit Herrn Röbke unterhalten. Er hatte mir erklärt, dass die Fütterung von Knut nicht in erster Linie dessen Nahrungsaufnahme diente, sondern auch der Beschäftigung und der Motivation. Das ist natürlich plausibel.
Also warf Herr Röbke wieder einige Fleischstücke ins Wasser, damit Knut sie sich holen sollte, was er auch tat. Das Obst flog in hohem Bogen auf die Anlage. Knut würde sich damit noch lange vergnügen können.
Schließlich gab es von einer netten Spenderin einen herrlichen Lachs. Herr Röbke zeigte Knut den Lachs, Knut winkte mit der Tatze, als wolle er sagen: Her damit zu mir!
Aber Herr Röbke warf den Lachs ins Wasser. Knut guckte ungläubig hinterher. Aber da der Lachs schon tot war, konnte er nicht angeschwommen kommen. Knut musste ihn schon holen, was er auch gleich tat. Der Fisch wurde auf dem steinernen Tablett manierlich, aber schnell verspeist.
Herr Röbke blieb noch einen kurzen Moment bei den Besuchern stehen. Dann verabschiedete er sich mit den Worten: In zehn Minuten lasse ich die Malaienbären ´raus.
Wie? Was? Malaienbären???!!! Ich war ganz Ohr und erfuhr schließlich, dass Herr Röbke die Malaienbären kurz nach Knuts Fütterung ins Freie lässt. Zeit für die Malaienbären, Luft zu schnappen und für die Pfleger, die Malaienwohnung zu putzen.
Ich machte mich sofort auf den Malaienweg. In der Tat dauerte es nicht lange, bis Herr Röbke und der junge Pfleger erschienen. Sie hatten Sirupgläser dabei, deren Inhalt sie über die Stämme verteilten. Dann gingen die beiden wieder. Kurze Zeit später ging der Schieber hoch und die Malaienbären kamen herausgetobt. Meine lieben Malaienbären! Wie lange hatte ich sie schon nicht mehr gesehen! Und wie freute ich mich, sie wieder zu sehen! Ernst ist in den letzten Wochen noch ein Stückchen gewachsen. Aber er ist noch immer so hübsch wie früher. Und genau so frech. Er drängelte seine Eltern von den besten Sirupspuren weg und schleckerte, was zu schleckern war. Maika war am ersten aus dem Rennen und verzog sich in eine Höhle an der Wand, um dort ihren Rücken zu schubbern. Vater und Sohn schleckten weiter.
Eigentlich hätte ich gern noch viel länger zugesehen. Aber die Uhr war sehr unbarmherzig und mein Heimweg ist ziemlich lang. Also ging ich noch mal zurück zu Knut. Der war in der Tat damit beschäftigt, seine Anlage nach verborgenen Köstlichkeiten abzugrasen. Ziemlich erfolgreich, wenn ich an den Futterregen denke, der da niedergegangen ist.
Zwischendurch wurden immer wieder mal die Tatzen geleckt und geputzt. Sicher dufteten und schmeckten sie immer noch fein nach Lachs.
Der Abschied vom Zoo fiel mir wie immer sehr schwer. Aber ich werde bald wiederkommen.
Ich wünsche Euch allen einen schönen Abend
Liebe Grüße
Yeo
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Als ich heute bei Knut ankam, war er gerade wieder dabei mit den Besuchern Ball zu spielen...


bis die Pfleger mit den Mittagsmahlzeiten für die Tiere den Bärenhof verließen. Dann begann Knuts Hungerlauf


Los jetzt! Ich habe Hunger!


Was soll ich mit der Kartoffel? Ich warte auf den Fisch!


Endlich!

Wieder ein großer Lachs!


Guten Appetit Knut!

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@ Idefix
Jetzt kann ich es sehen. Danke für den Engel.
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Hello everybody!
I just want to inform you that there's been an 'accident' and all the stuff in Knuti's Weekly is gone. I'm crying - I have worked so hard with tha magazine and now everything seems to be gone. Well, I just have to start all over again.
Greetings from Mervi
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@Yeo
Danke für Deinen wunderbaren Zoobericht. Wieder einmal ein wahrer Lesegenuss. Wo bleibt Dein Buch?
@Gisela
Sag mal, hat Knut da meinen Ball vom 05.12. am Wickel? Sieht auf Deinen Fotos jedenfalls danach aus. Leider kann ich die Aufschrift nicht direkt erkennen. Sonst könnte ich das genau "feststellen".
@Uli Spenke
Danke für die wunderbare neue Fotogeschichte. Einfach süss, dieser Schlingel.
@Hartmuth
@Doris und Jessie Webb
@Sylvia Mickey
Danke für Eure wunderbaren Fotos.
@Mervi
I am so sorry about the lost Knuti Weekly Magazine Newspaper online. It was so hard work. I hope, you can make a restore of the magazine.
Liebe Grüsse Elke
Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es.
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hallo zusammen,
ich schließe mich da sehr gerne,elkes worten an .
besser kann man es nicht formulieren,liebe elke,du hast es genau auf den punkt gebracht.
nur die frage nach dem ball,is noch offen - wird sich bestimmt klären,oder knuti?!
vielen dank an alle & einen schönen samstag abend wünsche ich euch,ursel
Copyright,Meine i.d."World of Animals" verfassten Beiträge,Bilder ect.
dürfen in anderen Foren od. HP`s nicht ohne meine persöhnliche Zustimmung kopiert od. veröffentlicht werden.REGENBOGEN
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Nach einigen Tagen Abstinenz bin ich mal wieder zum Reinschauen gekommen.
Danke an Yeo für den Zoobericht und an alle Fotographen für die Bilder!
Einen schönen Abend wünscht
Uli
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Mervi
ich hoffe Du bekommst Knuti's Weekly wieder hin. Es ist sehr hübsch gemacht.
Yeoman
danke für den wie immer sehr anschaulichen Zoobericht. Auf das noch viele folgen.
Ich warte so

oder so

Hallo Ihr da

Na, ob die Flugrichtung stimmt?

kann hin hauen

Gulp

werde mich mal so hinstellen

hat sich gelohnt, es gab Lachs

alles meins

wie Lars

nach der Nachmittagsspeisung wurde geschwommen


wieder mit den Besuchern Ball gespielt

und zum Schluß gab es noch eine Rübe

noch eine nette Geschichte am Rande. Eine kleines Mädchen stand mit Ihrer Mutter neben mir und sagte:
Ich möchte bei Knut wohnen. Dann kann ich mit ihm kuscheln.
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