#### In Memoriam * Hartmuth Wiedenroth († 03.06.2011) * ####
Ein großer Tier- und Menschenfreund
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Thema: Eisbär Knut - So war sein Leben / The Knut Diary
Bewertung:


@Barbara

Sind Sie der Meinung, dass im Berliner Zoo gegen das Tierschutzgesetz verstossen wird und dass den Tieren Leid zugefügt wird ?
Werden dort Tiere gequält ? Quälen im Sinne des Tierschutzes ?

Dies entnehme ich Ihrem letzten Beitrag und hoffe sehr, dass ich mich irre oder ihre Ausführungen etwas sehr emotional geraten sind.
Wenn Sie tatsächliche Anhaltspunkte haben,lassen Sie es mich wissen. Ich bin in einigen Tierschutzorganisationen und kann Verstösse zur Überprüfung melden.

Wenn dem so ist und es hat Hand und Fuß, dann sollten Sie etwas unternehmen.



Monika
Danke für Deinen Bericht
es hört sich so an wie bei
Romeo und Julia
sie konnten einander nicht finden...

aber er bleibt und läuft nicht mehr weg und das ist doch gut...

Gruss Birgit B



Kiwi:
Diese offensichtliche Angst erkenne ich auch darin, dass es Vermenschlichung wäre, einem Tier die Möglichkeit zum Spielen zu geben!

Kiwi,
darin können auch ganz andere Projektionen stecken. Etwa, was ich nicht gehabt habe....

Die Vermenschlichung der Tiere in den Zoos findet an vielen Stellen statt. Sind es nicht gerade menschliche Projektionen einem Zootier die Beschäftigungsmöglichkeiten zu entziehen, damit es sein Gehege untersucht?

Was steckt denn dahinter, wenn Familienplanung mittels Auseinanderreissen der Herde praktiziert wird, Sterilisationen vermieden und dieses Vermeiden durch hergeholte Scheinargumente ver"argumentiert" werden? Was steckt dahinter, wenn einem männlichen Tier, die weiblichen zur Paarung ausserhalb der natürlichen Zeit zugeführt werden? Weshalb wird ein Paar erwachsener Tiere zusammengebracht, obwohl im Nachbargehege noch das Jungtier aus der letzten Paarung auf Nachfrage aus anderen Zoos warten muss? Sind es wirklich die Besucher, denen zu Liebe permanent Jungtiere produziert werden oder muss da etwas Anderes zur Schau gestellt werden?

Ich warte auf die Zeit, in der es für jeden Zoo peinlich sein wird, die Familienplanung der im schutzbefohlenen Zootiere nicht hinzubekommen. Aber dazu muss, wie Lilys Beitrag impliziert, das weibliche Prinzip in den Zoos mindestens gleichberechtigt zum Ausdruck kommen.

Barbara




Heute Vormittag











Kinder erschrecken













Fütterung





















Er ging auf die Insel, und wartete, ob vielleicht noch etwas kommt.



Als nichts mehr kam, sprang er wieder ins Wasser.







Knut sieht Tosca kommen.



und verschwindet



Tosca staunt über die vielen Besucher.



Viele Begegnungen













































Tosca ist mit sich und der Welt zufrieden.





und Knut müde






eifelgirl: Keine Angst, mir bleibt nichts im Halse stecken; auch ich lebe vegetarisch!



Wenn Geldmangel der Grund wäre für die mangelnde Beschäftigung der Tiere, dann wäre man dankbar für die Geschenke, die im Zoo für Knut abgegeben werden. Knut hat immer alles Spielzeug von den Besuchern bekommen.

Stattdessen verschwinden viele Geschenke.

Lily





Eifelgirl,
hier und in den anderen threads wird darüber berichtet.

Barbara





Lily
Ich habe Knut letztes Jahr zu seinem Geburtstag einen Basketball mitgebracht denn habe ich bis heute bei Knut weder bei den Eisbären gesehen...

Lg Birgit b



Lily,
ich habe gerade in den Geschäftsbericht des Jahres 2009 geschaut. Der Posten "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks" betrug 39.443.749,08 €. Selbst von einem Teilbetrag von diesen 39 Millionen Euro kann eine Menge für die Tiere im Zoo getan werden.

Und jedes Jahr kommt frisches Geld hinzu. Vom Land Berlin, aus Erbschaften und Spenden und von den Zoobesuchern.Aus einer intelligenten Vermarktung von besonders interessanten Zootieren könnten weitere Summen für alle Tiere erzielt werden. Ich habe mich vor langer Zeit für den newsletter von *Respect Habitats Knut* eingetragen und bis heute genau Null newsletter erhalten.

Barbara



@Barbara

Mit so Worten wie Tierschutzgesetz zusammen mit Leid und Quälen wäre ich an Ihrer Stelle aber etwas vorsichtig.

Unmut über die Zooführung zu äußern ist eine Sache aber eine Vermutung über Gesetzesverstösse eine ganz andere.

Was soll denn die Welt außerhalb Berlins davon halten ?
Sie schaden doch ihrem Heimatzoo damit.




English translation of Monika’s report

This morning, Knuti was home alone, there was no sign of Tosca. We already rumoured that due to the lots she has been eaten during the last days, she has to stay inside the cave because of stomach pain. But no no, she was simply not in the mood to come out.
Knuti was sleeping at the right side, but looked up again and again to see where Tosca was. Later, he went into the water, but again with that searching look for her. Since there came no sign from her, he started to swim his rounds and came to the glass shield to greet the visitors.
When Mr. Robke arrived with the food bucket, Tosca was still in the cave and so Knut was fed alone. Knuti was eating all he could find. Later, Mr. Robke shook the buckets with the walnuts to lure Tosca, but she was conspicuous by her absence. Knuti continued looking around for “leftovers” and even cracked a walnut.
Then, finally Tosca came, looking around and probably still surprised that there were again so many visitors. When Tosca then jumped into the water, Knut was on the rocks and watched from there. Unfortunately, with regard to food, she could only find some walnuts and rolls.
Then she came out of the water and ran around the right rocks, where also Knuti was walking around. And they met. Knuti snorted and growled, but stayed. There were more of such encounters today. They were very close.
When Tosca was a few meters away from Knut, he growled again to her. And then, she “galloped” back to him as if she wanted to say: na, now you have a reason to do so. But it was never malicious. I think that Tosca just wanted to play and she tried it again today. Today, Knuti was for most of the time on the front stone plateau and did not hide in the corner. Tosca is very patient with him and will give him sufficient time to learn to trust her.
When I left, both were sleeping soundly.





Dear Monika, your pic of Knut with tapirlippe (just the one above "Tosca is zufrieden ....") is according to me summarizing the whole situation. Oh my, when I saw that one, I could help but laughing. GEWELDIGE FOTO!!!!
Little question though: do I see this correct, but when I see them together on pics, I have the impression that Tosca is not that much bigger than Knut, and that they are almost the same size.
Regards,



Monika - I think the situation is a bit better today than the previous days. At least I think I see some good signs in your pictures.

Patricia - Thank you for the translation of Monika's report. By the way - I was thinking the same, Knut and Tosca seem to be of the same size. Is that a fact or an optical error?

Greetings from Mervi




Patricia und Mervi, ich meine, Knut und Tosca haben fast die gleiche Größe. Tosca ist etwas fülliger und Knut hat höhere Beine.




Zitat: "...Gottseidank scheint das der Berliner Zoo genauso zu sehen,...dass Knut eine Handaufzucht war und deshalb besonders sorgfältige soziale Eingliederungsmaßnahmen braucht..."


Eifelgirl,

Sie vergesssen die ersten Jahren von Knut!
Man ließ ihn in seiner Kindheit mehrere Jahre lang völlig allein und isoliert in einem Gehege leben. Er schrie damals herzzerreißend oft nach Gesellschaft.

Auf die Frage, warum der Berliner Zoo eine Handaufzucht wie Knut nicht schon in den jungen Jahren mit Artgenossen aufwachsen lassen, damit er sich an Eisbären gewöhnt und später kein Problem bekäme, antwortete der Bärenkurator Dr. Klös: „Es gibt weltweit keine Artgenossin in seinem Alter!“.
Kurze Zeit danach kam Gianna nach München. Sie ist genau so alt wie Knut.
Waren die Verantwortlichen vom Berliner Zoo wirklich ahnungslos oder halten sie die Öffentlichkeit für dumm?

Mehrere Jahre sind vorbei. Knut gewöhnt sich inzwischen an das Alleinsein und die Einsamkeit, wird nun gezwungen, mit mehreren erwachsenen Eisbären in einem Gehege zu leben. Die Situation ist grotesk.

Sorgfältige soziale Eingliederungsmaßnahmen sieht etwas anders aus.


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