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Thema: ZOO BERLIN / Auch: Kritik der Süddeutschen Zeitung Bewertung:  |
Auch von mir noch einige Fotos aus dem Zoo von heute Nachmittag.
Zunächst die kleine neue Attraktion im Zoo: Ko Raya
(ohne Blitz aufgenommen). Bei den heutigen digitalen Fotoapparaten muss man am Tag keinen Blitz einsetzen. Schon gar nicht Tieren gegenüber. Aber das kapieren viele Erwachsene nicht. Leider.


Ko Raya wird auch das neue Foto der Woche
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Polarwölfe und Braunbären waren heute zusammen. Sylvia hat es ja schon geschrieben. Vielleicht sollten sie nach dem Tod der Wölfin ein wenig Abwechslung haben. Das nutzten sie aus und ärgerten die Bären. Siddy musste ran.
Wer jagt hier wen ?


Ob dieser Sprung von Siddy hilft ?

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Hartmuth
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www.knut-forever-in-our-hearts.de
The Knut diary / Das Knut Tagebuch
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Spendenaufruf: Ein Denkmal für Knut / A Memorial for Knut !
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Ko Raya heute. Draußen stürmt und regnet es, drinnen wird gebaut. Es ist laut und riecht nach Dieselabgas. Der Rest der Elefanten ist auf der Außenanlage und scheint es nicht so prickelnd zu finden. Ko Raya fühlt sich aber pudelwohl.





Doris
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Oma Kilaguni, Spitzmaulnashorn

Copyright: Markus Wächter
Kilagunis Zähne machen nicht mehr so richtig mit. "Sie brechen ab", sagt Jürgen Jahr, der das 35 Jahre alte Spitzmaulnashorn seit drei Jahrzehnten betreut. Und weil die Zähne nicht mehr so robust sind, lässt die Seniorin mit dem auffällig nach vorn gebogenen Horn hartes Brot inzwischen liegen. Die Pfleger im Zoo versorgen sie nun zunehmend mit weicheren Lebensmitteln. "Kilaguni bekommt von uns aufgekochte Haferflocken", sagt Pfleger Jürgen Jahr.
Die maroden Zähne sind aber nicht die einzigen Anzeichen ihres fortgeschrittenen Alters: Die ledrige Haut des Nashorns hat Pusteln. "Damit sie nicht austrocknet, reiben wir sie mit Paraffin-Öl ein, das wir mit Wasser verdünnen", sagt ihr Pfleger. Doch nicht nur körperlich hat sich die vierfache Mutter verändert. "Im Vergleich zu früher ist sie heute viel ruhiger und abgeklärter." Mit ihren 35 Jahren ist Kilaguni längst im Seniorenalter - in der Natur werden Spitzmaulnashörner maximal 25 bis 30 Jahre alt.
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.......und wann wird *Ko Raya* das erste Mal geschlagen? Naechste Woche??????
LG Gaby
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Ich habe noch nie gehört, dass im Zoo Elefanten geschlagen wurden.
Seitdem ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere. (Arthur Schopenhauer)
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Na dann im November 2008 in Berliner Tierpark! So anders ist das garnicht. Schliesslich ist es der selbe Boss, + er schwoert ja auf das Schlagen kleiner Elefanten um sie gefuegig zu machen! In anderen Worten ' um ihr Temperament zu 'brechen'.
LG Gaby
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Der Pfleger, um den es damals ging, ist nicht mehr im Tierpark. Und man kann über Dr. Blaszkiewitz sagen was man will - er liebt Elefanten heiß und innig!
Seitdem ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere. (Arthur Schopenhauer)
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Gaby_M,
die Elefanten im Zoo sind eigentlich ständig von Besuchern umlagert. Dafür gibt es mehrere Gründe: Elefanten werden von den meisten Besuchern gern gesehen, sie befinden sich gleich am Eingang und sind leicht erreichbar und außerdem haben diese Tiere viele Stammbesucher, die jeden Tag dort sind. Sie sind also ständig unter den aufmerksamen Augen ihrer Zuschauer. Ich bin ganz sicher, dass man im Zoo nicht so ohne Weiteres Tiere schlagen könnte ohne das jemand eingreifen würde.
Die Tierpfleger gehen liebevoll mit den Tieren um scheinen ein gutes Verhältnis zu ihnen zu haben. Es sind noch keine Vorfälle aus dem Zoo bekanntgeworden und ich rechne auch mit keinen. Einen kleinen Elefanten zu schlagen, der spielen will (wie im Tierpark geschehen) würde im Zoo zu einer Revolte der Besucher führen, da bin ich mir sicher.
Noch ein Wort zu den Elefantenpflegern im Tierpark: es war ein Pfleger, der das tat. Wenn man die anderen beobachtet, scheinen sie ihre Tiere und ihren Job zu mögen.
Doris
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Yeo,
Thomas Dörflein bekam eine Abmahnung vom Direktor weil er mit Knut spielte und ihm das gab, was der Bär brauchte, nämlich Zuneigung.
Der Elefantenprügler wiederum bekam keine Abmahnung sondern wurde in seinem Verhalten noch bestätigt.
Sollte dieser Pfleger wirklich nicht mehr im Tierpark sein, werden seine Kollegen, die gut mit ihren Tieren umgehen, ihn sicher nicht vermissen.
Die "Problemelefanten" wurden nach Halle versandt und sind dort nun kein Problem mehr. Allerdings werden sie dort auch nicht geschlagen.
Doris
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Die Rentner - Gang im Zoo Berlin
Bao Bao, Großer Panda

Copyright: Markus Wächter
Auf 115 Kilogramm Gewicht kommt Bao Bao schon lange nicht mehr. "Er hat jetzt 105 Kilo", sagt Tierpflegerin Nicole Marczalek, die den Panda seit nunmehr 15 Jahren im Zoo betreut. Mit seinen 30 Jahren ist Bao Bao der älteste Panda weltweit in Menschenobhut. "Man sieht, dass er alt ist", sagt seine Pflegerin. "Sein Kopf wird immer schmaler." Der Senior, der seit dem Tod von Panda-Bärin Yan Yan im Jahr 2007 allein lebt, sei immer noch gut drauf. "Und er frisst auch gut."
1980 war Bao Bao mit Weibchen Tjen Tjen aus Peking in den Zoo gekommen - als Geschenk der chinesischen Regierung an Kanzler Helmut Schmidt. Doch weder mit Tjen Tjen, die bereits 1984 starb, noch mit Nachfolgerin Yan Yan zeugte Bao Bao Nachwuchs. Auch ein Abstecher nach London verlief ohne Erfolg. "Bao Bao hat dem Weibchen dort nur ein Stück Ohr abgebissen", sagt Kurator Ragnar Kühne. Nun fristet der Bär seinen Lebensabend allein. Ziemlich minimalistisch: "Er frisst oder er schläft."
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