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Thema: Eisbär Knut - So war sein Leben / The Knut Diary Bewertung:  |
Guten Abend, liebe Knut-Freunde!
Heute war ich wieder im Zoo und leider wieder auf den letzten Drücker. Weil ich die Eisbärenfütterung nicht verpassen wollte, ging ich gar nicht erst zu Knut, sondern direkt zu den großen Eisbären, an den Malaien vorbei.
Hätte ich mich doch heute früh etwas beeilt! Bei den großen Eisbären erzählte mir nämlich eine Besucherin, dass Knut heute schon schön mit den Besuchern Ball gespielt hat. Auch mit ihr. Zwar war heute der abgeranzteste Ball dran gewesen, aber das macht nichts, Ball ist Ball. Ich glaube, ich wurde in dem Moment leicht grünlich vor Neid.
Die Eisbärenfütterung machten heute zwei junge Pfleger. Die Fütterung war gut, die Eisbären bekamen wieder reichlich weiße Mäuse als Appetitanreger. Lars´ Appetit war allerdings schon angeregt genug. Er rannte hinter den Fleischstücken hinterher, die die Pfleger kreuz und quer auf die Anlage warfen. Aber die Pfleger sorgten für Gerechtigkeit und so bekamen auch die Damen ihren Anteil.
Nach der Fütterung der Eisbären ging ich zu Knut zurück. Der hatte sich wieder toll geschminkt – rechte Seite schwarz, linke Seite weiß. Ein eisbärisches Yin und Yang. Aber mit Ballspielen war nichts mehr. Knut wanderte und kletterte auf seiner Anlage herum. Er hatte inzwischen allerlei hübsche Farben angenommen und sah aus wie ein Marmorkuchen. Als er sich zum Schubbern an den Felsen stellte, hob er sich kaum vom Hintergrund ab. Dann legte Knut sich hinter dem Blechbaum zu einem wohlverdienten Nickerchen nieder.
Ich ging zum Raubtierhaus. Die Löwen machten dass, was sie oft machen. Sie schliefen. Chiara und Shakira konnte ich leider nicht sehen, dort wurde nämlich geputzt. Aber die beiden Tiger waren drinnen und hatten eben einen Knochen bekommen.
Die Fütterung von BaoBao machte heute eine junge Pflegerin, die es schon öfter gemacht hat.
Sie warf das Futter durch den Schlitz verteilt auf die Anlage, so dass der alte Herr sich ganz schön drehen und bewegen musste, um an sein Essen zu kommen. Aber die Feigen fütterte sie ihm mit der Hand und kraulte ihn dabei unterm Kinn.
Danach ging ich zu den Affen. Die Totenkopfäffchen sind immer niedlich. Eines der Kleinen spielte ständig mit seinem Schwanz und wirbelte ihn wie ein Lasso herum. Das ist ja auch ein zu schönes Spielzeug und dann auch noch aus Naturmaterial! Die kleine Satu ärgerte die Großen. Aber ich glaube, die hat Narrenfreiheit und darf das. Bei den Bonobos herrschte ein wenig Eifersucht. Zumindest bei dem Kleinen. Seine Mutter ließ sich nämlich von einer Freundin das Fell untersuchen. Der Kleine versuchte ständig, sich da irgendwie zwischen zu drängen. Aber die beiden Damen ließen sich nicht stören. Schließlich hatte die Mutter ein Einsehen und nahm den kleinen Quälgeist in den Arm.
Dann machte ich noch einen Abstecher zu den Elefanten. Dort gab es zur Stunde aber noch keine Neuigkeiten. Phang Pha ist trächtig wie eh und je.
Auf dem Weg zurück zu Knut schaute ich ins Schweinehaus. Weil gerade wieder gründlich gereinigt wurde, waren die Pekaris in zwei Boxen untergebracht. Aber das war ihnen zu ungemütlich, sie lagen in einer Box zusammen und kuschelten. Die Kleinen sah ich heute auch, sie sind wohlauf. Ihre Mutter hatte sie fast ins Stroh eingegraben.
Erster Teil...
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Hier kommt der 2. Teil
Wieder zurück zu Knut. Der hatte anscheinend in der Zwischenzeit einen neuen Ochsenschwanz bekommen, den er eifrig benagte. Als Knut sah, dass wieder genügend Zuschauer vor seinem Gehege standen, wurde der Ochsenschwanz stolz hergezeigt. Dann wurde er gedrückt, geherzt und geliebt. „Wie eine Puppe“, meinte eine Besucherin zutreffend.
Zwischen eins und halb zwei war ich mit SpreewaldMarion und Bärbel verabredet. Als die beiden im Zoo eintrafen, schlug ich einen Spaziergang zu den Spitzmaulnashörnern vor. Es war ja heute in Berlin nicht mehr so kalt, vielleicht konnte man sogar den kleinen Kito sehen?
Wir gingen also hin. Kito sahen wir nicht, dafür aber ein anderes Spitzmaulnashorn. Ein männliches. Und noch etwas sah ich: Die offene Tür zu Adolphos ehemaliger Wohnung.
Ich riskierte einen Blick und sah Herrn Messinger im Innenhof. Schüchtern stellte ich die Frage, wie es dem kleinen Ameisenbärenbaby geht und ob man es vielleicht sehen dürfe?
Herr Messinger war sehr freundlich. Er öffnete das Tor und ließ uns eintreten. Die kleine Benita wohnt in Herrn Messingers Büro. Sie hat dort eine beheizte Schlafkiste mit einem Ball und verschiedenen Schnuffeltüchern.
Benita ist sooo süß! Sie ist vielleicht dreißig Zentimeter lang ohne Schwanz. Mit Schwanz also das Doppelte. Ihr Fell ist viel weicher als das von Adolpho. Sie ist auch schon selbständiger. Während Adolpho im gleichen Alter noch mit einer Spritze gefüttert werden musste, trinkt Benita schon aus dem Fläschchen.
Als wir Benita besuchten, hing sie gerade bei einem jungen Pfleger auf der Schulter.
Adolpho geht es übrigens auch gut, er hatte einen Schnupfen, aber jetzt ist er wieder gesund.
Wir bedankten und verabschiedeten uns und gingen zu Knut zurück.
Knut hatte sich in unserer Abwesenheit besonders schön geschminkt. Kopf, Rücken und Vorderbeine waren schwarz, der Rest weiß. Es sah aus, als würde Knut eine schwarze Jacke tragen. Der Ochsenschwanz war heute zu interessant. Er wurde immer wieder beknabbert, aufgenommen, herumgetragen und wieder abgelegt.
Zwischendurch wurde ein kleiner Zweig aufgehoben und herumgetragen.
Ich seilte mich ab, um die Fütterung der Nasenbären zu sehen. Weil heute ja Mittwoch ist, gab es keine Wildhunde- und keine Wolfsfütterung. Deshalb brauchten wir auch nicht lange zu warten. Kurz nach zwei kamen die beiden jungen Pfleger, die am Vormittag schon die Eisbären gefüttert hatten.
Für die Nasenbären gab es zunächst mal eine Enttäuschung: Die weißen Mäuse waren heute schwarz. Dementsprechend wurden sie kritisch betrachtet. Aber als sich herumsprach, dass das Schwarze auch nach Maus schmeckt, kamen die Nasenbären und verspeisten die Mäuse genau so anstandslos wie alles andere.
Knuts Speiseplan war heute wieder sehr reichhaltig. Zu den Sachen, die er vom Zoo ohnehin bekommt, bekam er noch eine schöne Lachsforelle, die ein Besucher mitgebracht hatte. Auch frische Brötchen wurden dem Pfleger noch zugereicht und von diesem gleich zu Knut hineingeworfen. Überhaupt war die Fütterung von Knut heute wieder schön und sehenswert.
Nach der Fütterung fragte ich, ob vielleicht heute noch die Malaienbären herauskämen?
Einer der Pfleger meinte, das könne gut sein, Herr Henkel hatte es zumindest vorgehabt.
Wir gingen also kurze Zeit später zu den Malaienbären, einige Besucherinnen schlossen sich uns an.
Bei den Eisbären gab es wieder ein schönes Bild: die drei Damen standen oben auf dem Felsen und machten Gruppenkuscheln.
Bei den Malaienbären war in der Tat schon der Schieber offen. Kurze Zeit später guckte Bhumipol heraus und bald darauf war die ganze Malaienfamilie draußen.
Sirup gab´s heute keinen. Aber das hinderte Familie Ernst nicht daran, an den Stämmen herumzufriemeln, als ob sie Gold suchen. Ernst fand schließlich einen kleinen Tannenzweig, den er stolz herumtrug. Überhaupt war Ernst heute einfach wieder wunderbar, so wie immer.
Während er wie ein junger Gott auf den Stämmen herumtobte und den Graben ´rauf und ´runter kletterte, stieg Bhumipol bedächtig im Rückwärtsgang die Stufen herunter.
Man musste unwillkürlich schmunzeln. Bhumipol wirkte wie ein behäbiger, älterer Herr, der von seinem frechen Teenager-Sohn zum Spielen animiert wird.
Dann schauten wir ins Flusspferdhaus, um zu sehen, was „Propelleröhrchen“ macht. Das Kleine war recht gut zu sehen. Zwar stand es im Wasser, aber Kopf und Rücken guckten heraus. Ab und zu steckten auch Mutter und Vater die Köpfe aus dem Wasser, um nach dem Nachwuchs zu sehen.
Nun noch ein letzter Abschiedsblick zu Knut. Er hatte eben die letzten Reste seiner Mahlzeit verspeist und machte nun Dehnübungen am Baum. Er schubberte sich auch wieder ausgiebig den Pelz. Ich sah Knut noch eine Weile dabei zu. Dann machte ich mich wieder auf den Heimweg.
@ Alle
Vielen Dank für Eure tollen Fotos der letzten Tage!
Ich wünsche Euch allen einen schönen Abend!
Liebe Grüße
Yeo
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Hallo Yeoman, Du weißt schon was jetzt kommt. Danke für den Zoobericht.
Mein lieber Ochsenschwanz. Schaut mal.

Mein schöner Zweig

große Kartoffel von oben

Kartoffel rechtsseitig

Kartoffel mittig

Bin schon recht groß

Wer kommt denn da? Ach so, ein Gärtner

Ob der Lachs hat?

Nö hat er nicht, da fällt mir ja gleich die Schauze zusammen

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Sylvia,
Knut legt auf dem letzten Foto eine sehr überzeugende Vorstellung von einen 'hungrigen, bedauernswerten' Bären hin.
Barbara
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Guten Abend an alle Knut Freunde. Spät bin ich nochmal online um auch noch einige Knut Fotos zu posten. Sie sind von Spreewaldmarion am heutigen Tag gemacht worden.
Vorher aber wieder der Dank für die heutigen Beiträge und Bilder.
Good evening to you all international Knutfriends. Here are the next little dose of Knut Knut pictures by Spreewaldmarion from afternoon today. Enjoy our polar bear kid.
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Thinking about ??? / Worüber denkt er wohl nach ?

Well roared bear / Gut gebrüllt, Bär

???


Big bear in Berlin Zoo / Großer Bär im Berliner Zoo


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Ich wünsche Allen einen ruhigen Ausklang des Tages und eine gute Nacht.
Good evening, good night to you all
Greetings from Bearlin
Hartmuth
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www.knut-forever-in-our-hearts.de
The Knut diary / Das Knut Tagebuch
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Spendenaufruf: Ein Denkmal für Knut / A Memorial for Knut !
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Knut hat am vormittag so viel herumgetobt, dass er heute seinen "Hungerlauf" verschlafen hat.
Er lag zusammengerollt, wie eine Katze, und schlief.

Ab und zu schaute er einmal hoch....

um dann gleich wieder weiterzuschlafen

Aber dann!
Nanu, da sind ja schon meine Fans !





Hey Leute, habt ihr Lust, mit mir ein bischen Eisbär-Yoga zu machen?

Ihr müsst mir alles nachmachen!


Wo gehört welcher Fuß hin?



Nur nicht einschlafen!


Habt ihr auch alle mitgemacht?

Was sagt ihr? Ihr habt nur zugeschaut?

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Im Juli 2007 verreisten die Brillenbären in den Tierpark – wie TD es damals ausdrückte- und Knut bekam endlich eine große Anlage. Knut war damals gerade mal 7 Monate alt und hatte noch sehr kurze Beinchen.



Knut ist auf dieser Anlage groß geworden und rennt die steilen Stufen an allen Seiten rauf und runter. Er springt vom höchsten Felsen ins Wasser.
In diesem Winter sind die Felsen sehr stark vereist und Knut hat auch diese Situation gemeistert.
War diese Anlage ein Problem für Knut, war oder ist er dort etwa unglücklich?


Knut lebt dort jetzt 18 Monate und bisher hatte an dieser Anlage niemand etwas auszusetzen. Im Gegenteil, sogar die kompetenten Zoologen sagen, dass für ihn und sogar eine Gefährtin dort noch mindestens ein Jahr Platz ist.
Die bisherige schöne Anlage ist für einen Eisbären völlig ungeeignet?
Da soll Knut, nur weil sie ein geeignetes Gehege hat, jetzt zu der 28-jährigen Aika in den Tierpark ziehen? Und wohin mit dem armen Troll ? Eine Partnerschaft nach 22 Jahren urplötzlich zu beenden wäre Tierquälerei und würde kaum von den Berlinern geduldet werden.
Seit Dezember 2008 steht fest, dass Knut in Berlin bleibt. Nun werden von einigen Wenigen händeringend Argumente gesucht um das zu verhindern.
Plötzlich ist alles schlecht, was bisher gut war?
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Hartmuth
Dann schlaf schön! Und alle anderen auch!

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Tja, Hartmuth, Knut hat Dir nicht verraten, dass er Power-Yoga macht. Deshalb sah es bei Dir anders aus. Schau' Dir bitte mal sein gutdefiniertes "sixpack" an. Auf Giselas Fotos gut zu sehen. Was für ein Bär!
Barbara 
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Zoo
Knut darf nicht zu Eisbärin Aika in den Tierpark
Donnerstag, 5. Februar 2009 02:32
Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz will das Eisbärenpaar im Tierpark Friedrichsfelde nicht trennen. Eisbär Troll und Eisbärin Aika leben seit 1997 zusammen.
"Troll wird den Tierpark nicht verlassen", sagte Blaszkiewitz gestern gegenüber der Berliner Morgenpost.
Er erteilte damit Spekulationen, Knut zu Aika umzusiedeln, eine Absage. Knuts Zukunft ist weiterhin offen. "Darüber entscheidet einzig und allein der Tierpark Neumünster", sagte Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz. Der Tierpark ist Eigentümer von Eisbär Lars und dessen Sohn Knut. Peter Drüwa, Chef des Tierparks Neumünster, hat sich bislang noch nicht festgelegt.
Er wartet auf eine Empfehlung aus Amsterdam. Dort koordiniert Janos Szantho das Europäische Erhaltungszuchtprogramm für Eisbären. Szantho ist seit Ende 2008 auf dem Posten und hat sich noch nicht geäußert. Drüwa verlangt außerdem eine Beteiligung an den Knut-Einnahmen des Zoos.
tal
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Da wird Knut aber sehr traurig sein!
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Guten Morgen an alle Knut Freunde an einem sonnigen Morgen in Knut City.
Das Eisbärenpaar im Tierpark wird nicht getrennt. Eine vernünftige Aussage. Bleibt die Frage, wer denn nun wieder die Spekulationen, das Knut in den Tierpark soll, an die Presse gegeben hat.
Wie bereits erwähnt: Es gibt keine Entscheidungen !
Ich wünsche Allen einen angenehmen Tag.
Good morning to you all Knut friends around the world on a sunny morning in Knut City.
Wish you all a good and sunny day. Wish u a good time
Greetings from Bearlin
Hartmuth
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www.knut-forever-in-our-hearts.de
The Knut diary / Das Knut Tagebuch
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Spendenaufruf: Ein Denkmal für Knut / A Memorial for Knut !
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