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Thema: Tiergarten Nürnberg / Aktuell: Eisbärennachwuchs Bewertung:  |
Flocke geht weg - Kritik am Tiergarten
5. Februar 2010 von uwo
Unsere «Flogge» verlässt Nürnberg bald. Mit dieser Entscheidung können sich manche Eisbären-Fans nur schwer anfreunden. Der Tiergarten steht bei ihnen in der Kritik, weil er angeblich sein Zugpferd gehen lässt. Und auch das «Marineland» in Antibes (Südfrankreich), wo Flocke eine neue Heimat finden soll, halten einige für keine gute Wahl. Was ist dran an den Vorwürfen?
Er verliert die Geduld nicht, wenn er immer wieder aufs Neue erklären muss, warum die beliebte Eisbärin nicht am Schmausenbuck bleiben kann: Der stellvertretende Zoochef Helmut Mägdefrau verteidigt die Entscheidung des für Eisbären zuständigen Koordinators im Europäischen Erhaltungszucht-Programm (EEP), dass Flocke und Rasputin an die Côte d’Azur ziehen sollen. Im EEP wird europaweit geplant – lokale Vorlieben für ein bestimmtes Zootier kann da niemand berücksichtigen.
flockerasputinAußerdem betont die Tiergartenleitung, dass sie es für eine sehr gute Lösung hält, wenn Flocke mit ihrem Gefährten Rasputin (beide auf nebenstehendem Foto) weiter zusammenbleibt, nachdem sich die beiden so gut aneinander gewöhnt haben. Dem Argument, Berlin hätte sich niemals von Knut getrennt wie Nürnberg nun von Flocke, weil man in der Hauptstadt auf eine solche Besucherattraktion nicht verzichten würde, hält Mägdefrau Folgendes entgegen: In Nürnberg hat Flocke zwar in ihrem ersten Jahr für ein Besucher-Plus von 19 Prozent gesorgt, im zweiten, als sie kein knuddeliges Baby mehr war, aber nicht mehr.
Mittlerweile kursiert über das «Marineland» das Gerücht, es sei eine Einrichtung, die mit enormem Energieaufwand betrieben werde. Dieser Zoo in Antibes hat sich auf Meeresbewohner wie Orcawale, Delfine, Robben, Haie, Pinguine und Seewasserfische spezialisiert. Kürzlich hat sich eine Frau aus Nürnberg verärgert an den Artenschutzbeauftragten des World Wide Fund For Nature (WWF) Deutschland gewandt: Ausgerechnet Flocke, die zur «Botschafterin für den Klimaschutz» auserkoren wurde, gehe in einen «vollklimatisierten» Zoo. – Hat der Tiergarten versäumt, sich vorher in Sachen Klimaschutz über die Einrichtung zu informieren?
«Nein», sagt Mägdefrau und holt ein wenig aus. Für Eisbären werde in Antibes gerade die europaweit einzige Meerwasser-Anlage gebaut. Die funktioniert so: Man pumpt Wasser aus der Tiefe des Meeres, das ganzjährig eine konstante Temperatur von 14 Grad Celsius hat, und leitet es in die Eisbären-Anlage. Die Innenställe der Bären werden laut Mägdefrau zwar eine Klimaanlage besitzen, «aber nur für den Notfall, zum Runterkühlen, wenn es mal zu heiß wird». Aus dem Zoo San Diego wisse man jedoch, dass dies unter ähnlichen klimatischen Bedingungen so gut wie nie nötig sei – die «Weißen Riesen» bleiben bei großer Hitze einfach draußen.
Entgegen der weitverbreiteten Meinung, Eisbären bräuchten es kalt, hat man in Nürnberg ganz anderes beobachtet: Flocke und Rasputin, ebenso wie Vera, lieben die Wärme. «Selbst in der brütenden Mittagshitze legen sie sich auf die heißen Felsen in ihrer Anlage und sonnen sich. Da sind sie wie die Deutschen in Rimini», scherzt Mägdefrau.
Zurück zur Frage des Klimaschutzes im «Marineland» Antibes: Dort sei vor einem Jahr eine neue Abteilung für umweltfreundliches Zoo-Management eingerichtet worden, erzählt der Tiergarten-Vize. Der Zoo habe begonnen, mit Photovoltaik zu arbeiten und lasse Hybridfahrzeuge über sein Gelände fahren.
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Hallo Uli S
Danke für die Informationen, ich hoffe, dass sich die Abreise der beiden noch ein wenig verzögert. Das sind bestimmt nicht die letzten Bilder von den beiden, da sie ja angeblich erst Ende Februar auswandern müssen.
Heute noch ein paar Bilder von Vera, Flocke und Rasputin vom letzten Wochenende



Flocke will mal wieder nicht ins Wasser und versucht, durch Rudern mit den Pfoten die Leckerbissen in Richtung Ufer zu bringen - da das aber nicht klappt wird sie immer ungeduldiger


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Rasputin wird wieder einmal geneckt



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Habe es grade im Flockeblog gesehen das die beiden vorbereitet werden mit der Kiste....
Ja es macht traurig.....
Aber ich hoffe wir hören hin und wieder von den beiden Bärchen...
Lg Birgit B
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Flocke mag auch Weintrauben, sie ist dafür sogar öfter ins Wasser gesprungen und hat die Träubel vom Grund geholt. Das hat sie teilweise bei anderem Futter nicht so ohne Weiteres gemacht, da hat sie meistens erstmal das Futter gefressen, an das sie ohne nass zu werden gekommen ist.



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Während Rasputin es eher ruhig angehen lässt ...


macht Flocke einen langen Hals um nichts zu verpassen


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rauf auf die Insel



und rein ins Wasser

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