#### In Memoriam * Hartmuth Wiedenroth († 03.06.2011) * ####
Ein großer Tier- und Menschenfreund
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Thema: ZOO BERLIN / Auch: Kritik der Süddeutschen Zeitung
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Halli Hallo !
Unser Held Pedro


Mama ist ne prima Lehne




Wenn ich den *Pedro* so betrachte, meine Hand wuerde ich da aber nicht in den Kaefig tun! Ausserdem ist er ja hinter Gittern + hat ein voellig anderes Benehmen als frei ohne Einschraenkungen, stelle mir vor, so wie ein Hund an der Kette.......

LG Gaby




Nun haben Pedro und der Zoodirektor was gemeinsam: jedem fehlt nun ein Finger. Dem Pedro der linke Kleine und dem Zoodirektor der große Rechte.



Das kleine Barasingha sieht aus wie Bambi





Pedro wundert sich über die vielen Besucher seit Montag







Auszug aus dem Thread "Ein Foto und seine Geschichte"

Ich habe diesen Auszug hier eingesetzt, weil ihn vielleicht sonst nicht alle lesen. Er passt genau zu der Geschichte von Pedro und dem Zoodirektor. Das Ganze ist im oben genannten Thread zu lesen, wo es außerdem noch viele schöne Geschichten gibt.

Sie brauchen unsere Liebe
Jane Goodalls Herz schlägt für die Schimpansen

Ganz vorsichtig streckte Jane Goodall ihre Hand aus, auf der eine leckere Frucht lag. Sie konnte den Blick des alten Schimpansenmännchens nicht deuten, dem sie den Namen David Greybeard gegeben hatte: War es Scheu, sprach da die Neugier, oder wollte das Tier sie angreifen? Der Schimpanse saß vor ihr und starrte sie mit seinen großen Augen an. Er hob den rechten Arm, nahm behutsam die Frucht aus ihrer Hand – und ließ das Geschenk fallen. Dann nahm er zärtlich die schmale Hand der fremden Frau und hielt sie ganz sanft in der seinen. Das Tier sprach mit Jane Goodall in einer Sprache, die viel älter ist als die Worte, die wir Menschen kennen. “Diese Geste sollte mir sagen: ‚Ich vertraue Dir’“, erinnerte sich die Engländerin. „Das war ergreifender als jede Liebeserklärung.“


Nun kann sich jeder seine eigenen Gedanken über den Vorfall am Montag machen.

Vielen Dank an Uli und Brit für diese schönen Geschichten!



@ Gisela
@ Idefix
@ Silvia Micky

Vielen Dank für Eure tollen Fotos! Ich bin hin und weg von Aru. Das ist ein wunderhübscher junger Löwe. Mit Sicherheit wird er mal ein außerordentlich schöner Löwenmann werden.

Viele liebe Grüße

Yeo


Seitdem ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere. (Arthur Schopenhauer)


Und im gedruckten Tagesspiegel von morgen, Samstag den 13.06.2009, erscheint dieser Kommentar, der mit einem gewissen Augenzwinkern zu lesen ist:

My BERLIN

Gib dem Affen Finger!



Beim Eisbär Knut ging es um Leidenschaft, Geld und verschmähte Liebe, beim Schimpansen Pedro auch um Schmerz. Höchste Zeit, den politischen Tieren die gleiche Aufmerksamkeit zu schenken wie dem Berliner Zoo.

Auszug:

.... Aber es gäbe Knut natürlich gar nicht, wenn Blaszkiewitz (damals noch mit zehn Fingern) nicht entschieden hätte, dessen Leben zu retten und Thomas Dörflein zu Knuts Adoptivvater zu machen. Vor allem wäre Knut kein internationaler Geldautomat geworden, wenn die Boulevardpresse Berlins ihn nicht zum Helden gemacht hätte. Verletzbar, von der Mutter verlassen, ständig hungrig und hoffnungslos abhängig vom Applaus wurde er zur vierbeinigen Version eines Boulevardreporters. Kein Wunder, dass die „BZ“ sich Knuts annahm. Wäre Knut in Neumünster geboren, das kann man sich leicht vorstellen, hätte er es vielleicht auf Seite 14 des Lokalblättchens geschafft – zwischen der Anzeige der Goldenen Hochzeit von Herrn und Frau Klopstock und einer Werbung für doppelverglaste Fenster. Niemand wäre auf die Idee gekommen, Neumünster in Knut-City umzubenennen....


Copyright: Tagesspiegel / Online und Printausgabe / 13.06.2009

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Yepp, ich hätte mir den Begriff *Knut-City* doch patentieren lassen sollen ....

Zu spät, nun haben ihn die Medien entdeckt. Aber, lieber Tagesspiegel, nicht die Springer Presse hat *Knut City* "erfunden". Der Ursprung liegt hier, im Forum der *World of Animals*


Hartmuth

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www.knut-forever-in-our-hearts.de
The Knut diary / Das Knut Tagebuch
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Spendenaufruf: Ein Denkmal für Knut / A Memorial for Knut !


Wieder mal munteres Treiben heute auf der Eisbärenanlage


Am 11.06.09 ist ein Tapir geboren worden.
Die Mama wurde heute von der Pflegerin lange, liebevoll gestreichelt.












Während Pedro oben auf seinem Baumstamm saß, und die ganze Sache beobachtete, versuchte Soko mit einem langen Stock Blätter durch das Netz zu ziehen. Was für intelligente Tiere diese Schimpansen doch sind.
















Neben mir stand ein nette Stammbesucherin, die sich damals auch sehr für Bokito eingesetzt hat, daß er nicht nach China abgeschoben wird. Es tat ihr auch sehr leid, daß Kevin oben auf dem Dach in einem Käfig leben muß. Sie erzählte mir, daß Kevin seine Besucher sehr mochte. Er kam immer an die Scheibe, wenn er gerufen wurde. Sie rief ihn und nach kurzer Zeit kam er auch ans Gitter. Das Foto ist nicht sehr gut, aber besser gings nicht.





Zoo-Geschichten

Finger weg von den Schimpansen

Samstag, 13. Juni 2009 04:00

Ruhig, gelassen und intelligent - so sei Pedro, sagt Reimon Opitz. Opitz ist Obertierpfleger im Zoo. Pedro ist der Menschenaffe, der es diese Woche in die Schlagzeilen schaffte - zusammen mit Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz.

Denn Blaszkiewitz hat, vom Affen gebissen, den rechten Zeigfinger verloren. Der Chef liegt im Krankenhaus. Der Affe sitzt weiter auf seinem Ast.

Nur zwei Prozent der Erbanlagen unterscheiden Mensch und Affen: Schimpansen sind unsere nächsten Verwandten. Sie sind schlau. Sie hangeln mit Stöcken nach Bananen, sie benutzen Steine als Nussknacker und zerkaute Blätter als Schwämme. Forschungen von Wissenschaftlern wie Jane Goodalls, David Premack, Roger Fouts und Frans de Waal zeigen das Menschliche im Affen: Schimpansen gehen planmäßig vor, denken und erinnern sich. Trotzdem gelten die aus Afrika stammenden Tiere als stark gefährdet.

Pedro ist es nicht: Seine Beißattacke, heißt es im Zoo, soll keine Konsequenzen haben. Harmlos ist keiner der fünf Zoo-Schimpansen. Pedro und Karel, genannt Kalle, kämpfen immer um die Vorherrschaft über Guste, Lilli und Soko. - dabei hat Pedro übrigens seinen linken kleinen Zehfinger verloren. Guste ist mit 30 Jahren die Älteste. 30 ist jung - Tarzans Cheeta hat im vergangenen Jahr mit 76 noch seine Memoiren schreiben lassen. Affig - wer da wohl Geld brauchte? Furore machte der Schimpanse 'Ham', als er 1961 für die Nasa ins Orbit flog.

Guste fliegt auf keinen. "Sie ist wütend", sagt Opitz, "seitdem wir ihr 1994 während einer Grippewelle im Affenhaus das Jungtier weggenommen haben". Es hatte hohes Fieber und starb. Guste suchte tagelang den Käfig ab und trauerte.

Oder nehmen wir Soko, die Opitz von Hand aufgezogen hat. 1991 sollte sie mit einem Käfig-im-Käfig-System in die Gruppe integriert werden. Eines Morgens hörten die Pfleger Geschrei, rannten zu den Käfigen und fanden Sokos Finger zerfetzt vor. Pedro, Kalle, Guste oder Lilli - oder alle - hatten ihren Arm so weit aus dem Käfig gezerrt, dass sie ihn nicht zurückziehen konnte. Die Tierpfleger mussten Soko freisägen. "Erst als sie geschlechtsreif wurde, haben die anderen sie akzeptiert", sagt Opitz. Das Mitleid darf sich in Grenzen halten. Soko selbst ist schon ausgebüchst und einer Tierpflegerin nachgejagt - nicht, um zu schmusen. "Sie mag keine Frauen", sagt Opitz. Er hat ein gutes Verhältnis zu Soko. "Aber ich kann sie nicht durchschauen, so wenig wie die übrigen Schimpansen. Man muss aufpassen." Man beachte das Schild am Außengehege. Darauf steht: "Gruppenfremde Artgenossen und auch Feinde werden zuweilen regelrecht ,bekriegt'. Schimpansen töten nicht nur zum Zwecke des Nahrungserwerbs - eine bedrückende Ähnlichkeit mit den Menschen.

Tanja Laninger berichtet wöchentlich über Zootiere.

Weitere Kolumnen unter www.morgenpost.de/kolumne/laninger




Sylvia,

das kleine Tapir-Baby ist ja süß. Schön, dass man es schon so früh sehen kann und Du es für uns fotografiert hast


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