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Thema: Eisbär Knut - So war sein Leben / The Knut Diary Bewertung:  |
Hallo Barbara
danke für den Bericht. Ich würde mir wünschen, daß die großen Eisbären und die anderen Bären Rückzugsmöglichkeiten und sinnvolle Beschäftigung hätten. Ich verstehe auch nicht das einerseits Eisbären auf der Liste der bedrohten Arten stehen und auf der anderen Seite Bären für viel Geld abgeschossen werden dürfen oder wie auf Island die Bären nicht betäubt werden anstelle erschossen zu werden.
Zu dem Bild: geschafft. Das ist nicht Knut. Das ist sein Body Double. Knut ist zu wertvoll. Er ist immer drinnen. Dieses Double wird aufgetankt wie ein Elektroauto. Sieht man ja am Kabel.
Liebe Grüße an alle Sylvia
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@Silvia Micky
Danke erst mal für die Bilder von Knut
Meine größte Hoffnung ist es das Knut und die anderen
Bären ein größeres Gehege endlich bekommen.
Es ist schon viel zu viel Zeit vergangen Knut braucht ein größeres Umfeld.In Freiheit legen Eisbären viele
Kilometer zurück in diesem Gehege von Knut paar Meter
pro Tag.
LG Fee
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Barbara,
Thank you for the report from ZooCheck.
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Eisbärbaby = Knut
Kurz hinter der niederländischen Grenze, in Rhenen ist der Dierenpark Ouwehands. Dort hat die Eisbärin Freedom, geboren 2001, im letzten Winter zwei Junge bekommen, die wir besuchen wollten. Ein Bärchen hat nicht überlebt, aber das andere männliche Junge, mit Namen Sprinter, wächst und gedeiht bei seiner Mutter.

Freedom mit Söhnchen Sprinter
Im sehr kleinen Gehege, umgeben von hohen Glas-, Beton- und Zaunwänden ist nichts außer einem festen Erdboden, kein Gras, Sand, Mulch, Baum, nichts. Kein Spielzeug, keine Äste, nichts. Dafür pralle Sonne, Hitze und kaum Luftbewegung, bedingt durch die hohen Absperrungen. Dafür aber Fliegenschwärme auf beiden Tieren.

einziger Schatten und mögliche Luftbewegung
Am Eisbärgehege riefen die Mütter ihre Kinder: kommt hier ist ein kleines Eisbärchen! Die Kids schauten aufgeregt durch die Scheibe und was riefen sie: Knut, Knuuut .......

Sprinter
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Sad news Ursula_Spenke of Freeborn and mother bear.
What a name "Freeborn". Does the zoo understand the word FREE?
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@Hallo Ursula Spenke
Das es so etwas gibt wo Eisbären so eingeengt leben
müssen mir fehlen mal wieder die Worte!!!!
Noch nicht einmal etwas grünes,eine Höhle wo Mutter und
Jungtier sich zurückziehen können.Welch ein Dasein für
die Eisbärenfamilie.Ich wünsche ich könnte ihnen helfen!!
LG Fee
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Hallo, liebe Knut-Fans!
Dieser Zoobesuch heute war ungeplant, aber so was von ungeplant! Ich hatte nämlich vormittags einen Zahnarzttermin, von dem ich dachte, er würde sich über den halben Tag erstrecken. Aber ich war um 10.30 Uhr schon wieder draußen und hatte außerdem meine Zoo-Card einstecken. Das genügte mir als Wink des Schicksals.
Kurz vor halb zwölf war ich im Zoo. Zwar war die Eisbärenfütterung schon vorbei und die Knutfütterung noch in weiter Ferne. Doch ich ging aus alter Gewohnheit gleich zu Knut. Der lag auf seinem Sandhaufen und schlief. Aber wie süß er dabei aussah! Er hatte sein Gesicht mit dem Pfötchen bedeckt. Seinen Jutesack hielt er wie ein Schmusetier im Arm. Knutis Fell hatte durch den Sand eine zart goldgelbe Farbe angenommen. Nachdem ich den süßen Schläfer ein Weilchen betrachtet hatte, drehte ich erstmal die Bärenrunde.
Bei den Malaienbären wurde ich für meine Treue belohnt. Eine ältere Dame, die dort stand, berichtete mir, dass Herr Dörflein heute die Malaien später versorgt hätte. Als ich ankam, waren sie gerade noch beim Futtern. Ernst hatte schon alles aus dem Stamm gefriemelt, aber er friemelte auf Verdacht weiter. Bhumipol hatte eine große Möhre beim Wickel. Die trug er in den Wassergraben, um sie aufzuweichen. Das brachte natürlich nicht viel. Also aß er sie so.
Danach ging ich zurück zu Knut. Der war erwacht und hielt hof. Er saß auf dem Felsen rechts unter dem Baum (wo der Graben eine Kurve macht) und zeigte uns die schönsten Posen. Es sah wirklich so aus, als zähle er die Besucher oder nähme eine Parade ab. Dann sprang Knut ins Wasser und holte ein Seil hervor. Ich glaube, es war das von seinem Kong. Er klemmte es zwischen die Zähne und warf es hoch. Die Besucher lachten und klatschten, als es auf seinen Rücken fiel. Da versuchte Knut es immer wieder.
Weil ich heute wirklich mal mit niemandem verabredet war und auch keinen näheren Bekannten traf, konnte ich den Zoo mal auf eigene Faust erkunden. Zuerst ging ich zu Kito. Auf dem Weg dorthin traf ich Herrn Fritzmann, den Reviertierpfleger vom Flußpferdhaus.
Weil ich Paulchen immer sehr gern hatte, sprach ich Herrn Fritzmann an und fragte ihn, ob er vielleicht wisse, wie es dem Kleinen gehe.
Er antwortete mir, dass er es auch nicht wisse. Er wisse lediglich, dass Paulchen angekommen sei, schätze aber, dass es ihm gut gehe. Paulchen habe ein Weibchen zur Gesellschaft. Ich bedankte mich für die Auskunft und wollte gleich verschwinden, um ihm nicht die Zeit zu stehlen.
Aber Herr Fritzmann war sehr freundlich. Er ging noch ein paar Schritte neben mir her und erzählte von sich aus einiges über Paulchen. Paulchens Gefährtin sei etwas älter als er. Aber könne er mit ihr vermehrungstechnisch noch nichts anfangen. Das sei erst in etwa 1 ½ - 2 Jahren möglich.
Beruhig über Paulchens Schicksal traf ich bei Kito ein, der gerade einen kräftigen Schluck aus Mutters Milchbar nahm.
Dann ging ich zum Erweiterungsgelände. Wer Ruhe sucht und abschalten will, ist dort sehr gut aufgehoben. Das Erweiterungsgelände war sehr spärlich besucht – wieso eigentlich?
Die Wasserschweine, die verschiedenen Känguru- und Straußarten sind wirklich sehenswert.
Die Anlagen sind schön und sehr großzügig angelegt.
Nachdem ich diese Runde gedreht hatte, ging ich zurück in Richtung Raubtierhaus. Die Löwen waren wieder getrennt. Vater Paule war drinnen, der Rest der Familie draußen.
Dann waren die Äffchen dran. Aber außer Kevin, der eingehend Fußpflege betrieb, waren die meisten Affen drinnen. Als ich mir die neu erbaute Affenanlage ansah, kam mir kurz der wehmütige Gedanke, dass auch die allerschönsten Zoos doch irgendwie Gefängnisse sind. Doch darüber ist schon so viel philosophiert worden, ich möchte es jetzt nicht ausweiten.
Ich drehte also noch mal eine großzügige Runde, an den Elefanten vorbei. Die kleine Shaina Pali stand vor dem Schwimmbecken. Sie betastete mit der Rüsselspitze vorsichtig den Schlamm und zog sogar Striche. Ein kleines Mädchen sagte darauf hin: „Mama, guck mal, der Elefant kann malen!“
Im Affenhaus konnte ich die fünf Orang-Utans auf einmal bestaunen. Djasinga (war das jetzt richtig?) turnte uns gekonnt etwas vor. Sie kletterte an dem Gitter an der Decke herum, ließ sich hängen und betrachtete die Welt verkehrt herum. Die kleine Satu versuchte es ihr nachzumachen. Es wurde eine Art Kopfstand.
So viel herum laufen macht müde und ich machte erst mal eine kleine Pause in der Waldschänke.
Dann wurde es Zeit für die Nasenbärenfütterung. Kurz nach zwei kamen Herr Dörflein und Herr Röbke. Sie wurden von einer jungen Praktikantin begleitet, die gleich zeigte, was sie kann. Sie warf den Wildhunden riesige Fleischknochen zu. Dann ging sie mit Herrn Dörflein auf die Nasenbärenanlage. Sie hatte auch ihre Hosentaschen mit Mäusen präpariert und wurde gleich dementsprechend von den Nasenbären angesprungen. Obwohl es doch eine ziemlich massive Attacke war, hielt sich die Praktikantin wacker auf den Beinen und machte auch sonst eine gute Fütterung.
Nach der Nasenbärenfütterung gings dann zu den Braunbären. Zuerst nahm Herr Dörflein den Eimer mit Walnüssen und schleuderte den Inhalt zu den Braunbären. Dabei rutschte ihm der Eimer aus der Hand und fiel in den Graben. Die Besucher lachten. Herr Dörflein fütterte weiter und drohte dem Bären im Spaß: „Wehe, du machst den Eimer kaputt!“ Aber der Bär (oder die Bärin?) steckte zuerst den Kopf in den Eimer. Dann sprang er mit beiden Tatzen ´rauf und verwandelte den Eimer in ein abstraktes Kunstwerk. Dann wurde der nunmehr verformte Eimer berochen und beleckt.
Ich fragte Herrn Röbke, ob der Eimer nicht gefährlich sei. Er meinte, die Bären wissen, dass das nichts zu essen sei, sie seien nicht dumm. Und wirklich ließ der Bär den Eimer bald links liegen. Sofort kam ein Wolf, schnappte sich den Eimer und rannte damit davon. Was dann daraus geworden ist, habe ich nicht mehr mitbekommen.
Anschließend wurde Knut gefüttert. Er bekam wieder mehrere Fische, Obst und Gemüse und sprang auch ordentlich danach. Leider konnte ich nicht mehr sehen – es war vor der Scheibe wieder brechend voll. Für diesen Tag hatte ich aber schon sehr viel gesehen. Zwar wäre ich gern noch etwas geblieben. Aber mein frisch behandelter Zahn zeigte mir inzwischen, was er so drauf hat. Und das war gar nicht so schön.
Also ging ich gegen 16.00 Uhr nach Hause.
@ Alle
Vielen Dank für alle eingestellten Fotos, Berichte und Links!
Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende!
Liebe Grüße
Yeo
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Das Ärgerliche an dem Dierenpark in Rhenen ist, sie haben ein schönes großes Gehege mit einem See in der Mitte und flachem Ufer für die Eisbärzwerge, mit einer großen Wiese, alten Bäumen die viel Schatten werfen. Darauf läuft die Eisbärin Huggy, die Mutter von Freedom, 30 Schritt hin und wieder zurück. Stundenlang. Huggy hat dem Zoo schon viele kleine Bärchen geschenkt und ein schönes Leben verdient, aber die anderen Bären auch.
Es wäre also möglich Huggy mit dem Eisbärmann oder
Huggy mit der Tochter Freedom und Sprinter auf diese schöne Anlage zu lassen. Die Anlage ließe sich aber auch leicht teilen ....
So verbringt der Eisbärmann seinen langen Tag

er läuft in die Nische

wendet auf der Hinterhand



er läuft noch vorbei an den Autoreifen, seinem Spielzeug, kehrt um und es geht zurück in die Nische. Damit er dies noch lange durchhält, bekam er zum Lunch Johannisbeeren, die er aber nicht fraß ....
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Eine Frage habe ich zu diesen Bildern die ein Schock für diese Tierwelt sind
Diese Länder gehören der EU an wieso gibt es keine Gelder dafür?
Für jeden Blödsinn wird Geld ausgegeben wieso dafür nicht!!!!
Tiere die vor uns auf der Welt waren!!!!!!
Fee
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Fee
das kann ich Dir nicht sagen. Nur noch dies, Eintritt pP € 18,--, das Auto € 5,--! Das wollten wir mit EC Karte bezahlen, aber vom Lesegerät wurde keine Karte akzeptiert, weder meine Karten noch die meines Mannes.
Die Kassiererin zog unwissend die Schultern hoch, nix verstehn, in der Reception wurden wir aufgeklärt: deutsche Karten gelten nicht!! Nur die Visa!
Haste noch Fragen zur EU?
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@Ursula_Spenke
Nee,danke reicht das sagt schon alles.
Mit dem Eintritt typisch!!
Werde diese Nacht nicht schlafen können,die Bilder der Tiere lassen einen nicht los.Meinst du Knut hat es etwas besser?
LG Fee
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Fee
ja doch ein wenig. Wenn ich die Johannisbeeren vor Augen habe und in Gedanken in den vielseitig gefüllten Futtereimer von Knut schaue ...
Ursprünglich wollte ich Jessie's Bilder als leichtes Aufwärmtraining von Knut posten, aber die Gedanken an die Eisbären von Rhenen ließen mich nicht los.
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@Liebe Ursula_Spenke
Das mit den Eisbärenbildern finde ich richtig,das sie hier gezeigt werden,bis heute denke ich habe ich so
etwas nicht gesehen.Glaube mir meine beiden Katzen
habe ein schöneres Leben wie diese armen Geschöpfe.
Fee
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Liebe Ursula,
danke für die Infos zum und Fotos aus dem Tiergarten. Ist schon erstaunlich, wo überall Eisbären unter schlechten Bedingungen gehalten werden. Ich war auf der Website des Zoos, leider nicht sehr informativ, und bei Google Earth war von den Gehegen auch nichts zu erkennen. Ist der kleine See im größeren Gehege, der nur einer Bärin zugänglich ist, das einzige Wasserbecken?
Sonja
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Sonja,
die beiden Betongehege, liegen nebeneinander und sind durch eine Wand getrennt. Links lebt der Eisbärmann und rechts leben Freedom und Sprinter. Der Besucher steht vor einer hohen Glaswand, dann kommt ein Wassergraben und dann die Betonplatte.

19B Eisbärmann, B Mutter und Kind, dahinter wohl Ställe und dahinter die schöne große Wiese mit See.
Der Wassergraben verbindet beide Gehege unterhalb des Wasserspiegels. Im linken Graben ist ein flacher Einstieg, rechts beim Baby Sprinter kann man nur ins Wasser springen und raus kommt das Tier nur über eine Leiter!
Nach unserem Rundgang war der Eisbärmann im Wassergraben, er tauchte eine Ewigkeit -wohl zu einer Gitter-Öffnung zum anderen Gehege- kam hoch, holte tief Luft und versank wieder in der Entengrütze!
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