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Thema: Eisbär Knut - So war sein Leben / The Knut Diary Bewertung:  |
Hallo Ulrike, hat ja das Teamwork mit Sylvia doch noch geklappt. Danke.
Marion, da warst Du ja wieder fleißig heute. Die Fotos, wo Tosca sich am Stein schubbert und Knut dahinter steht, finde ich klasse.
Als ich heute Mittag bei Knut war, lag er rechts am äußersten Rand des Felsens und Tosca ruhte auf der linken Seite. Ich finde, Knut sah heute nicht unbedingt glücklich aus. In den 3 Stunden als ich am Gehege stand, verließ Knut seine Ecke kaum. Er stand nur mal kurz auf um sich wieder zu wenden, oder wenn Tosca um die Ecke kam. Er brummte schon, wenn er sie von weitem sah. In der Zeit war Knut auch nicht im Wasser.
Auf mich wirkte Knut gestern viel entspannter als heute.
Auch am Mittag stand Fr. Weckert eine ganze Weile am Gehege und schaute nach den Beiden.







Knut hat Durst und geht zum Wasser.





Tosca schaut zu Knut

Kurz vor 14.00 Uhr hat sich wohl seine innere Uhr gemeldet, und Knut suchte ob er noch etwas zum fressen findet.

Er fand noch ein Brötchen


Tosca hat es aus der Ferne beobachtet, und kam näher.

Knut brummte sie an und Tosca wich zurück.Ein Schritt mehr und Knut wäre im Wasser gelandet.




Tosca sah immer wieder zu Knut. Sie kann wahrscheinlich nicht verstehen, warum sie ständig angebrummt wird.



Als Tosca sich wieder näherte, ging Knut brummend zurück.





Alle vier Pfoten hingen über den Felsen. Die linke Hinterpfote pendelte hin und her.



Tosca versucht eine erneute Annäherung. Knut hat sie schon entdeckt und brummte gleich wieder.



Daraufhin kam Tosca gar nicht erst näher und setzt sich wieder auf die linke Seite der Anlage.

und Knut hing wieder über den Felsen


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ich bedanke mich für die beruhigende Auskunft, eine Frau gegen 2 Eisbären, in Berlin reicht das auf jeden Fall.
Nur ängstliche Zoos rücken gleich mit der Feuerwehr an ...
Wie recht ich Dir gebe! Ob man das euphemistisch Gottvertrauen nennt?
Was ist eigentlich die neue Erklärung, warum Knut sein Spielzeug nicht haben darf, wo die erste inzwischen hinfällig geworden ist?
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Sylvia
Danke für die schönen fotos.
Da wo Knut so steht könnte man meinen
Nichts hören und sehen...
einfach schön wie er so steht....
Monika auch Deine Fotos sind auch sehr schön
auch die von Doris.....
und die auch von SW Marion
Tausend dank an Euch alle.....
Ja man muß halt den beiden erst die Zeit geben...
Lg Eure Birgit B
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Webbiene
die neue Antwort wg. des Spielzeugs kenne ich nicht, vielleicht hat noch niemand wieder danach gefragt. Vielleicht will man sich eine weitere unverständliche Antwort ersparen.
Es gibt schließlich keine vernünftige Antwort darauf, warum die Pfleger Knut sein Spielzeug verweigern. Er könnte es bei seinem Stress mit Tosca dringend brauchen.
Uli
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Das habe ich gefunden das wäre doch was für die lieben Eisbären!!!!
Lg Eure Birgit B
Riesen-Spielei
Beißfest und nahezu unkaputtbar ist dieses riesige Kunststoff-Spielei. Ihr Hund kann es nicht packen obwohl er es immer wieder versucht. Dabei rollt es durch die Ei-Form dauernd und unkontrolliert in alle möglichen Richtungen und so ist der Hund immer wieder angespornt. Ob allein oder zusammen mit anderen Hunden oder mit einem Zweibeiner – dieses Riesen-Spielei ist der Hit!
Größe: ca. 30 cm
Ich würde gerne welche kaufen wollen!!!
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Birgit,
so sieht das dann in Aktion aus

Du kannst gern welche kaufen, aber sei nicht enttäuscht, wenn Du sie dann nach Bremerhaven bringen musst.
Barara
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Das wäre doch schön wenn man die "Berlinereisbären" so spielen sehen würde ich finde es traurig...
gruss Birgit B
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BirgitB
kauf die Eier doch bitte, ich kann Dir die Anschrift von Lars geben, der darf mit Sicherheit damit spielen.
Gianna hat schon 3 von den Eiern, mit dem Blauen schläft sie sogar
Uli
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Barbara, danke für das Foto vom Zuchtbullen. Da hat Knut ja noch einen langen Weg vor sich ehe er so ein Zuchtbulle ist
Also wenn ich an Hand der Berichte und Fotos den Tag Revue passieren lasse, dann war das heute kein guter Tag. Tosca sieht wunderschön aus und sie versucht immer wieder sich Knut zu nähern, aber der ist heute sehr abweisend. Er wird heute totalen Stress gehabt haben.
Ich mag jetzt nicht daran denken wie es wird wenn die nächste Bärin auf die Anlage kommt. Es wird nicht einfach sein. Und wenn Knut garnicht erst ins Wasser geht ist das kein gutes Zeichen, denn wie sehr liebt er das Element.
Jedenfalls ist es nicht der ausgelassene Knut der letzten Woche und auch nicht der der ersten Tage alleine auf der Anlage. So ist meine persönliche Einschätzung.
Beschäftigungsmaterial (auch Spielzeug genannt) wurde für die Bären in Berlin in großer Anzahl besorgt. Leider nicht erwünscht. Also freuen sich jetzt andere Zoos darüber
Ich wünsche allen Knut Freunden eine gute Nacht und ich wünsche Allen morgen einen guten Freitag. Besonders für Knut. Und für Tosca natürlich auch, denn sie meint es sichtbar gut mit Knut.
Good evening to you all Knut friends at the end of the day, not a good day between Knut and Tosca. Knut isn´t in a good mood. Hope it will be better day tomorrow.
Wish you a good end of the day, wish you a good night and wish you a good friday tomorrow.
Greetings from Bearlin
Hartmuth
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www.knut-forever-in-our-hearts.de
The Knut diary / Das Knut Tagebuch
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Spendenaufruf: Ein Denkmal für Knut / A Memorial for Knut !
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Es ist wirklich nicht zu verstehen, warum Knut zum dritten Mal diese Folter durchmachen muß.
Kann sich da nicht mal der Tierschutz einschalten?
Bleibt zu hoffen, daß Knut durch die Erfahrung mit dem sensiblen Thomas Dörflein genug Urvertrauen hat, um auch diese Situation zu überstehen, ohne verrückt zu werden.
Lily
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Harthmut,
ich hoffe doch sehr, dass uns Knut als Eisbär erhalten bleibt.
Lily,
wie ich schon schrieb, hat Knut uns eine Menge zu zeigen.
Das fing bei der vertrauensvollen Mensch-Tier-Interaktion an und hört bei den vielen Vermenschlichungen, denen Tiere in Zoos ausgesetzt sein können, noch lange nicht auf. Denken wir nur an die Aussage Knut solle zunächst sein neues Gehege untersuchen und bekomme deshalb kein Beschäftigungsmaterial. Was ist natürlicher für ein Tier als Veränderungen in der Umgebung mit allen Sinnen wahr zu nehmen?
Barbara
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Drei furchtbare Situationen für Knut
1. Im Juni 2007 wurden ganz plötzlich und ohne Ankündigung die Spielstunden mit den Pflegern beendet, Knut wurde auf die winzige Bärenanlage verfrachtet. Dort schrie er herzzerreißend, tagelang nach seinem Menschen.
Nachdem er eineinhalb Jahre seines kurzen Lebens, täglich mit Thomas Dörflein zusammen war (anfangs auch nachts) , in täglichen Spielstunden mit reichlich Spielzeug und verschiedenen Pflegern jede Minute beschäftigt war, wurde er- ein kleines Kind - abrupt in eine Felswüste transportiert. Die einzige Gesellschaft waren Massen von Schülern, die seine Schreie nachäfften, bei der Akustik vor diesem Amphietheater aus Felswänden für seine empfindlichen Ohren die wahre Folter.
Erst nach zahlreichen Protesten kam er endlich auf die große Anlage. Leider gab es dort außer Stöckchen und Unkraut keine Beschäftigung. Das ging noch an, solange Thomas Dörflein anwesend war.
2. Als TD aber im August 2007 seinen wohlverdienten Urlaub nahm, war Knut so einsam und - auch hier - ohne Spielzeug, mit dem er sich von seinem Trennungsschmerz hätte ablenken können, daß er regredierte. Er nuckelte stundenlang so laut an seinen Tatzen, daß man es ein paar Gehege weiter hören konnte.
Seine Freunde schickten ihm zahlreiche Spielsachen, die er nicht bekam. Erst nach und nach begann man, etwas sensibler mit ihm umzugehen. Er bekam das Spielzeug, er begann, sich wieder wie ein glückliches Kind zu verhalten. Zudem bekam er von Herrn Dörflein ein Bett aus Rindenmulch, später aus Sand. Auch die Zoobesucher waren glücklich.
3. Nun wurde Knut zum dritten Mal umtransportiert, diesmal mit Narkose, er findet sich, noch benommen und desorientiert aus der Narkose erwacht, in einer Steinwüste vor, die schon durch ihre Größe gewöhnungsbedürftig ist. Ohne Ruheplatz und ohne einen einzigen vertrauten Gegenstand, der ihm etwas Halt und Sicherheit geben könnte. Diesen Halt könnte er bei der Begegnung mit drei fremden , ausgewachsenen Bärinnen wahrhaftig brauchen.
Nach all dem ist es ein Wunder, daß Knut sich noch halbwegs normal verhält. Wie wird er die Begegnung mit zwei weiteren unbekannten , großen Bären bestehen?
Lily
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Barbara,
Dein traumhaftes Foto von dem glücklichen Lloyd tut so gut. Das ist Lebensfreude wie man sie bei Tieren in Gefangenschaft selten sieht.
Lily
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Die Euphorie des ersten Tages mit Tosca ist sehr gesunken. Gestern und heute verhielt sich Knut sehr schüchtern. Als ich am Gehege stand ging Tosca nicht zu ihm hin. Heute früh saß Knut rechts unten auf einem Stein. Er wendete sich kurz und lag dann weiter dort.
Zur Fütterung kam Knut auf den vorderen Felsen. Er fraß dort ein Stück Fleisch und einen Fisch. In einer Felsspalte lag noch ein Fisch. Er versuchte ihn zu erreichen aber als er Tosca sah ging er auf die rechte hintere Seite der Anlage und blieb auch erstmal dort. Er fand noch zwei Brötchen.
Tosca war den ganzen Vormittag mit essen beschäftigt. Ich glaube, sie hat am Vormittag noch nie so viel bekommen. Ich gönne es ihr von Herzen aber Knut auch.
Als ich ging, lag Tosca links unten und Knut rechts oben.

Trinken am Pool

Futterzeit


Er verzog sich erstmal auf den hinteren Teil der Anlage


Er traute sich dann doch nach vorne und fraß Fisch und Fleisch

Und sah den Fisch und kurze Zeit später auch Tosca






Das Bild ist zu klein aber bei Vergrößerung sieht man, daß die Ballen abgelaufen sind. Eisbärballen sind nicht geeignet jahrelang auf Steinen zu laufen.

Für Tosca war es ein genußvoller Vormittag


Knut schaute sehr skeptisch

Tosca entdeckt Knuts Fisch



Tosca frißt immer noch





Und noch etwas gefunden

Als ich gegen Mittag den Zoo verließ lag Tosca, höchstwahrscheinlich sehr satt, links unten


Und Knut rechts oben




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Webbine, ja er hat die Anlage erkundet und hat trotzdem kein Spielzeug.
Uli, wen sollen wir denn fragen? Wir kennen doch schon die Antwort.
Währenddessen vergammelt das Spielzeug im Wasser bei den Malaien, die nichts damit anfangen können.
Völlig unverständlich das Ganze
Birgit B., und wenn Du tausend bunte Eier für die lieben Bären hier einstellst. SIE DÜRFEN SIE NICHT HABEN!!!!
Schicke sie zu Lars oder einen anderen Zoo, wo die Direktion moderne Zootierhaltung verstanden und umgesetzt hat.
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