#### In Memoriam * Hartmuth Wiedenroth († 03.06.2011) * ####
Ein großer Tier- und Menschenfreund
Seiten: Anfang ... 1359 1360 1361 1362 1363 ... Ende Zurück zur Übersicht
Autor
Thema: Eisbär Knut - So war sein Leben / The Knut Diary
Bewertung:


Aus dem Tagesspiegel von heute. Über Knut und die drei Eisbärinnen.

http://tinyurl.com/2wpxpjz



Tessi, es gibt kein Frischwasser auf der großen Eisbärenanlage. Das heißt, es gibt kein Wasser mehr zum trinken. Nur den geschmolzenen Schnee, wenn das Wasser abgelassen wird.



Hallo Ihr lieben...
Ich hatte die ganze Nacht das Video vor Augen.
Mir tut Knut so leid....
es ist nur gut das nichts passiert ist....
oder muß erst was passieren.....
ich mache mir so den Kopf was man machen kann....
aber alleine richtet man nichts aus.
Vielleicht wenn wir alle im Dezember bei Knut sind
das man sich was überlegt?
Das man den Tierschutz... Tierschutzbeauftragten
usw. es muß ja jemanden geben der über Herr B. steht...

oder ich hoffe noch das sich was von selbst bewegt...mit Spielzeug
vielleicht hat man ein einsehen...

Ich weiß es nicht mehr....
Lg Eure Birgit B

Wenn das so weiter geht bewegt sich Knut keinen schritt mehr vor angst...





Anne_Anke,
vielleicht wird in diesem Winter das Angebot angenommen Tränken für Frischwasser für die Bären gespendet zu bekommen? Einen neuen Versuch wäre es wert.

BirgitBorn,
wir mieten ein Flugzeug und lassen an kleinen Fallschirmen Beschäftigungsmaterial über dem Zoo abwerfen.

Und unten stehen alle unsere Fotografen und Filmer und dokumentieren, was die Zootiere damit machen.

Ich möchte Devi gern mal mit dem hier sehen

Quelle
Barbara



Guten Abend an alle Knut & Co. Freunde in Nah und Fern am Montag Abend. Ich hoffe der Tag war für Knut heute ein wesentlich besserer.

Zunächst einen Gruß an Knuts Außenstelle im Indischen Ozean. Hallo Birgit, vielen Dank für Deinen Beitrag und ein ganz besonderes Dankeschön geht an Dich für das Fotoalbum über Reimon Opitz. Das ist ein rührendes Andenken an den großartigen Affenpfleger.

Danke für die heutigen Beiträge.
Den Tagesspiegel Bericht habe ich auch gelesen.
Eine Sache muss ich richtig stellen: Die Aktion *Knut forever in Berlin* ist schon lange beendet, wir waren auch kein Verein. Dies nur zur Info, weil es immer irgendwie falsch rüberkommt (siehe Tagesspiegelbeitrag).

Es sind Knut Freunde und sehr viele (besonders auch auswärtige) Zoobesucher die sich sehr um den jungen Bären sorgen und ihre Eindrücke mitteilen.
Dr. Drüwa hat recht, warum erklärt kein Schild den momentanen Zustand auf der großen Anlage ?
Lieber wundert man sich darüber, das Besucher so reagieren. Es ist unter anderem alles eine Frage der Information und Kommunikation. Sorry, aber mir persönlich hilft es nichts, wenn der Zoodoc erklärt das es dem Bären gut geht....
Ich schreibe es nochmal: Ein zufriedenes Tier sieht in meinen Augen anders aus. Angelegte Ohren, zitternde Unterlippe usw. ( so wie gestern zu beobachten) gehören nicht zu einem zufriedenen Tier.

Ich wünsche Allen einen hoffentlich ruhigen Abschluss des Abends, wünsche für später eine gute Nacht. Und für morgen wünsche ich schon jetzt Allen einen guten Dienstag.

Good evening to you all international Knut & Co. friends at the end of the day. We hope it was a good day for Knut, but didn´t know yet.

Wish you all a good end of the day, a good night and I wish you also a good day tomorrow. Have a good time.

Greetings from Bearlin

Hartmuth

-

www.knut-forever-in-our-hearts.de
The Knut diary / Das Knut Tagebuch
-
Spendenaufruf: Ein Denkmal für Knut / A Memorial for Knut !


Retta aus den USA hat mich heute gebeten für sie den folgenden Beitrag zu posten:

"I am posting tonight because I am shocked, appalled, and saddened by the recent treatment of our Knuti!! He is suffering and, if this goes on much longer, he will be permanently damaged and will not fulfill the promise of his early years. The "teen" years are not a time for unnecessary stress and deprivation.

So, I am also angry!

I can't believe that, after his previous enclosure, he now has nothing....no mulch, no grass, no dirt, no toys, just nothing! To see him trying to rest on a tiny rock is heartrending. Katy's attack today, which frightened Knuti so much and forced him into the water, was awful! My heart cries for our dear bear. He has adjusted to so much over his lifetime, but his present treatment by Zoo Berlin is demeaning and does not bode well for his further development. He is like a well brought up human boy who is suddenly thrown into a poorly and meanly run orphanage. How can this be, after all Knut has meant for Zoo Berlin and for people all over the world??

This has gone on far too long!! What can we do for our bear?? Knuti's present situation is disgraceful. Shame, shame, shame on Herr Blaskiewicz !! He is either misguided, ignorant of current standards of animal husbandry, or vindictive.

Hoping we can band together to rescue our Knuti without further delay.

Retta

How can we help Knuti???"

-
Hartmuth
-

www.knut-forever-in-our-hearts.de
The Knut diary / Das Knut Tagebuch
-
Spendenaufruf: Ein Denkmal für Knut / A Memorial for Knut !


Guten Abend!

Nach einer Woche arbeitsbedingter Zoo-Pause musste ich doch das Versäumte gleich wieder nachholen. Zuerst wollte ich meine Zoo-Card verlängern. Von einem schlauen Zettel am Tor des Verwaltungsgebäudes erfuhr ich, dass es jetzt die Jahreskarten am Elefantentor gibt. Wegen der Renovierungsarbeiten.

Also drehte ich erst mal eine Runde, vorbei am Elefantenbullen Victor. Heute war in Berlin das schönste Herbstwetter mit strahlend blauem Himmel – ein goldener Oktobertag, so wie er im Buche steht. Allerdings war es auch ziemlich kalt, so dass ich am Affenhaus keinen einzigen Affen zu sehen bekam. Lediglich ein Pavian äugte aus seiner Höhle und schaute mich missbilligend an.

Allerdings ist es so früh am Morgen im Zoo unglaublich schön. Es sind noch wenige Besucher da und die Tiere sind wunderbar entspannt. Dazu kam heute noch das herrliche Wetter und die Bäume, die bunt gefärbtes Laub tragen.

Nach dem Erwerb des hochwichtigen Dokuments, das jetzt übrigens 60,- Euro kostet, ging ich zum Raubtierhaus. Ich wollte mir doch so gern die kleinen Löwen anschauen. Allerdings sah ich drinnen keine kleinen Löwen, sondern nur zwei große: Paule und Amira waren in ihren Käfigen. Auf meine Frage verriet mir eine freundliche Pflegerin, dass die Kleinen von 11.00 – 12.00 Uhr zu sehen seien. In der Zeit würden sie auch gefüttert.

Als ich das Raubtierhaus verließ, kam ich auch bei den Jaguaren vorbei. Ich sah außer der Mutter nur noch einen von den schwarzen Jungs. Der schrie allerdings kläglich. Den anderen sah ich nicht. Später erfuhr ich, dass der bereits an einen anderen Zoo abgegeben wurde.

Nun ging ich endlich zu den Eisbären. Dort war um diese Zeit noch Ruhe angesagt. Knut lag auf seinem Felsvorsprung und schlief. Tosca und Nancy kuschelten oben auf dem Felsen. Katjuscha lag in hinteren Höhle und hatte alles im Blick.

Die Fütterung machte heute ein junger Pfleger, der schon manches Mal im Bärenrevier gearbeitet hatte. Er heißt Ricardo, glaube ich. Er machte die Fütterung gut. Der Appetit der drei Damen hält sich ja nun in Grenzen. Katjuscha ergatterte ein großes Stück Fleisch und ein Brötchen – ein Menü wie auf dem Weihnachtsmarkt. Das Brötchen war wohl nicht mehr ganz neu; wir hörten das laute Krachen, mit dem Katjuscha es zerbiss.

Knut bekam heute nicht so wirklich viel zu essen. Etwas Fleisch, einige wenige Fische, Möhren, Kartoffeln – das war´s. Vielleicht ist auch sein Appetit zurzeit nicht der beste.

Zwischen Knut und Nancy gab es heute eine Meinungsverschiedenheit. Nancy fauchte Knut an. Knut machte seine Tapirlippe und verkrümelte sich wieder auf seinen Felsvorsprung. Später bedrängten ihn die drei Damen vor der hinteren Höhle und brüllten ihn an. Knut senkte demütig den Kopf. Dann ging Katjuscha auf Knut zu und gab ihm ein Küsschen. Von Tosca bekam er auch eins.

In dem Moment kam Herr Henkel und betrachtete die Bären. Ich meinte, es hätte Familienzoff gegeben. Darauf entgegnete Herr Henkel, das sei nicht das erste Mal und würde auch noch öfter passieren. Knut müsse lernen, sich zu behaupten und das werde er auch. Das mit Nancy sehe gefährlicher aus als es sei, denn „Nancy ist ein großer Feigling.“
Da war ich beruhigt.

Weil es inzwischen schon kurz nach elf war, ging ich zum Raubtierhaus. Vor dem Löwengehege ganz links herrschte ein großes Gedränge. Ich war wieder mal froh, nicht winzig zu sein, denn so konnte ich über einige Besucher gut hinweg und in den Käfig gucken. Drinnen lag ein Strohhaufen und darauf hatte es sich eine Pflegerin mit zwei Milchfläschchen bequem gemacht. Um sie herum tobten die beiden kleinen Löwenjungs. Sind die niedlich! Sie sind nur etwas größer als Hauskatzen, aber vom Körperbau her natürlich robuster. Und diese großen Ohren! Eben hatten sie zwei kleine, metallene Näpfchen als Spielzeug entdeckten und ballerten sie temperamentvoll durch das Gehege.

Schließlich bekam einer, der etwas Größere, Hunger. Er kletterte der Pflegerin auf den Schoß und nuckelte am Fläschchen. Da wollte der Kleinere auch. Er kletterte zu seinem Bruder. Aber weil die Pflegerin nur zwei Hände hat und der Kleine jetzt Hunger hatte, wurde fürchterlich geschrien.

Hinter mir wollten noch viele andere die beiden kleinen Löwchen sehen. Deshalb verließ ich das Raubtierhaus und ging nochmal zurück zu den Eisbären. Dort war Frieden eingekehrt. Jeder lag auf seinem Lieblingsplatz und schlief: Katjuscha in ihrer Höhle, Nancy und Tosca auf dem Felsen und Knut auf seinem Felsvorsprung.

Ich ging weiter, vorbei an Devi, die nur als schwarzer Schatten vorm Gitter zu erkennen war, bis zum Flußpferdhaus. Das kleine Sternchen lag auf der Insel neben seiner Mutter. Das Kleine ist schon ordentlich gewachsen, seit ich es das letzte Mal gesehen hatte.

Zum Schluss ging ich zu den Elefanten und sah Ko Raya zu, wie sie Löcher in den Sand grub. Dann verließ ich den Zoo.

@ Monika
@ Silvia Micky
@ Doris und Jessie Webb

Vielen Dank für Eure schönen Fotos der letzten Tage.
Ich musste mir aber erst mal einen anderen PC leihen; meiner lässt mich aus irgend einem Grund schon seit Tagen hier nicht ´rein.


@ Doris Webb


http://www.ekartenwelt.de/system/card_images/images/7944/original/7944.jpg?1275966580

Liebe Grüße

Yeo


Seitdem ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere. (Arthur Schopenhauer)


Das ist Nanuq!



Er ist, wie sein Bruder Arktos und auch Sprinter, ein Jahr jünger als Knut. Wenn man dagegen Knut sieht, kann man Angst bekommen. Die Pflegerin in Hannover hat über die drei Bären gesagt, dass sie alle um die 300 Kilo wiegen. Das kann ja nun nicht nur daran liegen, dass sie von der Mutter großgezogen wurden.

Knut ist zu dünn, er hat kaum Fell, aber was er hat ist Stress! Vor zwei Jahren sah er besser aus. Im letzten Jahr hatte er schon den Stress mit Gianna, nun mit drei erwachsenen Eisbärinnen.

Als Gianna wieder in München war, ging es Knut gut. Er war wieder glücklich allein. Hatte sein Spielzeug und seine Besucher. Das ist Knuts Welt.

Ein "Zuchtbulle" wie ein gewisser Dr. B. ihn bezeichnet, wird er vielleicht nicht werden. Das ist ja auch gar nicht schlimm!

Knut kann man mit einfachen Dingen glücklich machen, und wenn es dazu gehört, dass er lieber allein bleibt, dann ist das eben so. Seine Freunde werden ihn immer lieben.

Das kostbarste Vermächtnis eines Lebewesens ist die Spur, die seine Liebe in unseren Herzen zurückgelassen hat.


Guten Abend,

den Artikel im Tagesspiegel fand ich gut. Vor allen Dingen, dass Menschen dort angerufen haben, die sich um unseren kleinen Bären Sorgen machen und dadurch bewirkt haben, dass die Zeitung sofort einen Artikel über Knut's Zustand verfaßt hat.
Das Video mit Katjuscha und Knut fand ich sehr erschreckend.
Mein Mann sitzt gerade am Computer und verfaßt einen Brief an die B.Z. Vielleicht können wir so einiges in Gang setzen, wenn sich viele Leute an die Öffentlichkeit wenden.

LG Margret



Gisela
Wegen Knuts Aussehen hast Du recht.
LG



Es war ein sonniger, aber kalter Tag in Berlin. Es gab auch wieder eine kleine Konfrontation zwischen den Großen und Knut. Erst mit Nancy, die sich anschlich und sein T-Shirt stehlen wollte und dann kurz darauf vor den Höhleneingang von Nancy. Einige Leute interpretierten das Zusammentreffen als „Küsschen geben“. Das glaube ich eher nicht. Nachdem Knut sah, dass es keine Ausweichmöglichkeit gab, stellte er sich und blieb standhaft. Das war für das Trio langweilig und sie gingen. Knut blieb daraufhin mindestens zwei Stunden oben liegen und beobachtete die anderen. Später kam er hinunter und spielte kurz mit seinem T-Shirt.

Es ist und bleibt meine Überzeugung, dass keine körperliche Gefahr vom Zicken-Trio ausgeht. Eine psychische sehr wohl. Allerdings bin ich sicher, dass Knut auch noch lernen wird, dass er nicht weglaufen darf und hoffe inständig, dass es nicht zu lange dauert. Aber, und das scheinen viele Verantwortliche vielleicht doch außer Acht zu lassen, er ist eine Handaufzucht und tut sich eben ein wenig schwerer als wenn er mit anderen Bären groß geworden wäre. Sicher wäre es besser gewesen, man hätte ihm noch ein wenig mehr Zeit gegeben, und mehr Abwechselung für alle vier Bären wäre dringend angebracht.

Ansonsten war es wieder ein Tag der sehr gemischten Gefühle. Die kleinen Löwen sind reizend. Die Pflegerin tobt mit ihnen herum, lässt ihnen jedoch auch genug Zeit sich miteinander zu beschäftigen. Wie wird ihre Zukunft aussehen?

Traurig war der Abschied von einem der Jaguarjungen. Sie waren morgens getrennt worden und Chiara sowie auch beide Jungen weinten laut. Nachmittag bekam ich einen Anruf als man den Kleinen eingepackt und aus dem Gebäude genommen hatte. Die Klagelaute des anderen Jungen und der Mutter waren deutlich zu hören und ich musste das Gespräch abbrechen.















Schmusebacken








Nancy schleicht sich an


Das Objekt der Begierde


Katjuscha


Katjuscha und ihre Tapirlippe










Nancy


Sie schlägt nach ihm








































































Knut’s Spiegelbild bei blauem Himmel, Sonnenschein und glattem Wasser











Es ist ja erstaunlich, wie unterschiedlich dieses plötzliche Zuschnappen Katis interpretiert wird...manche halten das auch für eine Annäherung...

Mir fällt auf, daß sie wirklich sehr schnell zugeschnappt hat, Richtung Hals. Und ohne Vorwarnung. Blitzschnell. Wäre Knut nicht nach hinten gefallen, hätte sie womöglich noch einmal nachgesetzt.

Ich erinnere mich nicht, daß Gianna in dieser Weise nach Knut geschnappt hat. Sie hat ihn am Fell gepackt und herumgezottelt, aber war doch etwas anderes.



Katharina,
ich würde auch gern in einem Zoo, der Eisbären hält, nachfragen, ob sie dort die Körpersprache für mich erklären können. Aber wie das so ist, wenn ein Zoo etwas über eine Situation in einem anderen sagen soll, würde ich keine Antwort erhalen. Selbst wenn ich nur etwas über Eisbärensprache wissen will.

Mich wundert die positive Aussage von Dr. Drüwa über die "Erziehung" Knuts durch ältere Eisbärinnen. Ob er damit wirklich die "Erziehung" durch drei Eisbärinnen gleichzeitig gemeint hat?

Barbara





Das video im gestrigen Tagesspiegel ist erschütternd!

Sorry, Ihr alle, es ist doch offensichtlich, daß Knut leidet. Das ist keine Situation für einen Teenager. Er steht seit Wochen ständig unter Hochspannung, er fürchtet sich, und er ist viel zu dünn für sein Alter.

Was hat Knut den Verantwortlichen eigentlich getan?

Muß "Erziehung" so aussehen?





Lily:
Muß "Erziehung" so aussehen?


Wenn man Tiere vermenschlicht, dann meint man sie "erziehen" zu müssen. Wie Kinder. Oder man meint den Tieren das Beschäftigungsmaterial wegnehmen zu müssen, damit sie ihr Gehege erkunden. Wer wohl ein Gehege in Bruchteilen von Sekunden erfasst?

"Knut soll ein richtiger Eisbär werden" Sicher, und das "richtig" bestimmt wer?

Barbara

Seiten: Anfang ... 1359 1360 1361 1362 1363 ... Ende Zurück zur Übersicht


World of Animals ..... Die Welt der Tiere ..... www.worldofanimals.de ........