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Thema: Eisbär Knut - So war sein Leben / The Knut Diary Bewertung:  |
Monika, Sylvia
Danke für den Bericht und die Bilder. Ich hoffe die Kehrmaschine hat alles gekehrt und kommt nicht wieder.
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My heartfelt thanks to all the skillful Photographers for the new photos and reports from Knut's of today and yesterday.
Good night to all...
Patrizia
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Guten Abend, liebe Knut-Freunde!
Eigentlich sah das Wetter heute früh nicht so toll aus. Ich rechnete damit, auf dem Weg zum Bahnhof noch eine Dusche zu bekommen. Aber zum Zoo wollte ich trotzdem unbedingt! Zum einen war ich verabredet. Zum anderen hatte ich bereits Entzugserscheinungen.
Kurz nach zehn traf ich am Eisbärengehege ein. Bei den Eisbären war Ruhe angesagt. Knut döste in seiner üblichen Ecke. Nancy saß auf der Ecke von Knuts „Balkon“ und ließ ihn nicht aus den Augen. Ganz so, als ob sie sein persönlicher Bodyguard sei.
Als dann Herr Röbke mit dem Futter erschien, kam endlich Bewegung in die Sache. Die Damen bezogen Position. Nur Knut döste weiter. Aber Herr Röbke wollte ihm das nicht durchgehen lassen und rief mit lauter Stimme Knuts Namen. Da reckte Knut den Kopf und stand gemächlich auf.
Wir Besucher waren gespannt: Wird Knut auf seinen Namen hören? Wird er nach vorn kommen, wie es von ihm erwartet wird? Oder wird er liegen bleiben und auf den Zimmerservice warten?
Aber Knut kletterte den Felsen hinauf und wanderte vorn zum Ufer. Sofort wanderten alle Besucher mit, natürlich vor der Anlage.
Herr Röbke verteilte inzwischen das Fleisch. Weil Knut nun in der ersten Reihe stand, bekam er einige ordentliche Stücke. Dann gab es noch Rosinenbrote. Dabei ging es ganz gerecht zu, jeder bekam eins.
Ich verrate mal ein Geheimnis: Morgen gibt’s wieder welche. ;-)
Nach der Fütterung entschlossen wir uns zu einem Rundgang durch den Zoo. Man konnte heute übrigens nicht ganz dicht ans Gehege der weißen Wölfe heran. Es standen Gitter vor der Scheibe. Aber die Wölfe machten einen recht entspannten Eindruck. Wenigstens, soweit ich das beurteilen kann. Heute konnte ich auch zwei Nasenbären sehen, die auf den Bäumen herum kletterten.
Wir gingen weiter, vorbei an den Yaks. Dort gibt es ja einige Jungtiere, die alle im vorigen Jahr geboren wurden. Wir freuten uns, dass die Kleinen gemeinsam aufwachsen können.
Dann gingen wir ins Raubtierhaus. Zuerst natürlich zu den kleinen Löwen. Der eine schlief, der andere spielte mit einem Sack, der im Käfig hängt. Erfreulicherweise haben die beiden verschiedene Sachen zum Spielen, die sie offenbar auch nutzen. Zumindest sieht alles sehr benutzt aus.
Heute waren beide Tiger drinnen, aber voneinander getrennt. Einer schrie ständig dieses für Tiger typische „Awoum, awoum!“ Später erfuhr ich, dass es das weibliche Tier war.
Bei den Ozelots drängelten sich die Besucher. Auch Presseleute waren da, erkennbar an den riesigen Kameras. Wir fragten, was es denn da Interessantes gäbe? Eine Besucherin klärte uns auf: Die Ozelot-Mutter hatte zwei Kinder bekommen, die heute der Presse vorgestellt wurden. Das war natürlich interessant!
Die Ozelot-Mutter saß friedlich in der Ecke im Stroh, ihre beiden niedlichen Kleinen vor sich. Der eine schlief. Man sah nur seinen Rücken und die Öhrchen, die sich ab und zu bewegten. Der andere war wach und betrachtete seine Besucher mit wachsamem Blick. Die kleinen Ozelots sind sehr niedlich, so wie wahrscheinlich alles Kleine auf dieser Welt. Ihr Fell ist heller als das ihrer Mutter, der Untergrund ist fast weiß.
BaoBao saß heute ganz dicht an der Scheibe, nur wenige Zentimeter weg, als wollte er mit uns Scheiben-Kuscheln veranstalten. So nah habe ich diesen hübschen Kerl noch nie gesehen.
Wir gingen dann ins Affenhaus. Dort machten die Pfleger heute Großputz. Gründliche Käfig-Reinigung mit Scheibenputzen und allem, was dazu gehört. Deswegen sahen wir auch nicht so viele Affen wie sonst. Dafür gab es von den Anwesenden niedliche Vorstellungen. Die Totenkopfäffchen hatten sich zu Bällen zusammengerollt und die Schwänze um die Hälse gewickelt. Sie erinnerten uns ein wenig an die Statuen der drei Affen „Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen“.
Bei den Mandrills macht das Jungtier Stimmung und sorgte dafür, dass es den Alten nicht langweilig wurde. Die Gorillas sahen wir leider nicht. Drinnen waren sie nicht und draußen auch nicht. Vielleicht hatten sie Stubenarrest?
Familie Bonobo saß geschlossen oben in der Hängematte. Zwei der Erwachsenen betrieben intensive Fellpflege. Eines der Kleinen – Kivu vermute ich – spielte auf der Hängematte Trampolin. Er hatte sichtlich Spaß daran, die ganze Chose zum Schaukeln zu bringen.
Nach dem Besuch des Affenhauses schlenderten wir nochmals zurück zu Knut. Aber die Eisbären hielten ihre wohlverdiente Mittagsruhe. Wir sahen ihnen eine Weile dabei zu. Dann gingen wir zum Ausgang.
Gegen Mittag wurde es etwas heller und auch wärmer, so dass schon ein Frühlingsahnen in der Luft lag. Ich freue mich jetzt schon auf den Frühling und auf viele Zoo-Besuche.
Ich möchte mich bei allen Fotografen für die Fotos der letzten Zeit ganz herzlich bedanken. Gerade, wenn man nicht jeden Tag in den Zoo kommen kann, freut man sich besonders darüber.
Ich wünsche Euch allen einen ruhigen Abend!
Yeo
Seitdem ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere. (Arthur Schopenhauer)
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Wie mir eine Knutfreundin erzählte war Knut heute früh an der Scheibe. Kati ging ins Wasser und Tosca hinter. Als Knut Kati sah, ging er in die rechte Ecke. Da war er auch als ich um halb zehn im Zoo war.
Als die Baumarbeiten im Tiergarten anfingen, lief Tosca wieder auf der linken Insel hin und her. Als Ruhe war, ging sie ins Wasser. Sie fand eine Kordel, die sie Knut brachte.
Kati lief von der Anlage um die Ecke rum Richtung Knut. Sie stand regungslos etwas von Knut entfernt. Knut bemerkte sie nicht. Tosca kam auch um die Ecke gelaufen und sprang dann mit einem Satz ins Wasser.
Das war der Anlaß für Kati auf Knut zu zuspringen. Der fauchte gewaltig und stellte sich hoch. Dann nahm er die Kordel ins Maul. Kati hatte einen Stock in der Schnauze. Sofort kam Tosca angeschwommen und lenkte Kati ab. Die ging dann nach oben auf die Anlage. Vom Krach angelockt, kam auch Nancy an.
Tosca schwamm dann von Knut weg und Nancy folgte ihr am Rand. Erst setzte sich Nancy auf die rechte Ecke und legte sich dort auch hin.
Zur Fütterung mußte Herr Röbke Knut laut rufen. Alle schauten zur rechten Ecke, wo immer noch Nancy saß. Derweilen ging Knut hinten rechts auf die Anlage und lief zum vorderen Plateau und ließ sich auch dort füttern.
Nancy wurde auf der rechten Ecke gefüttert.
Nach der Fütterung ging Nancy auf den Felsen, Tosca lag mit Zweiglein auf der linken Insel, Kati lief auf der Anlage hin und her und Knut lag auf der rechten, hinteren Ecke.
Tosca bringt Knut die Kordel



Tosca


Kati kommt

Regungslos

Knut sieht sie nicht

Tosca kommt


Und springt ins Wasser

Knut hat die Kordel im Maul

Tosca kommt an

Kati hat den Stock im Maul

Kati ist abgelenkt

Nancy sitzt auf der Ecke



Nancy

Jetzt legte sie sich auch noch auf Knuts Ecke


Knut lief derweilen aufs Plateau

Nancy wurde auf der Ecke gefüttert

Kati

Tosca


Kati

Hinten Nancy

Knut wollte rein


Geht gleich weiter
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Knut hat seine Ecke wieder


Tosca planschte nach Fleisch und fand noch welches


Kati wieder regungslos





Nancy

Und Tosca mit Zweiglein

Schönen Abend
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Knut kann es nicht fassen, seine Freundin (und Mutter) Tosca spielt mit Kati im Wasser.
Zum Trost nimmt Tosca kurz darauf das neue Seil vom Felsen und bringt es zu Knut, der ihr das sofort abnimmt.









Die Welt ist wieder in Ordnung
Marion
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Sylvia, SpreewaldMarion und Yeo, danke für Bild und Wort vom heutigen Tag.
Doris
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Yeo
Danke für den ausführlichen Bericht.
Sylvia, Marion
Danke für die Bilder. Das ist auch schön Katjuscha im Wasser spielen zu sehen. Die Ablenkung durch den Seil ist auch interessant.
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Noch ein paar Bilder von gestern
























Neues Loch gestanzt






Schöön langsam Knut




Nancy


Katjuscha

Tosca




Knut


Katjuscha

Tosca

Schönen Abend
Doris
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Wow, Action pur auf dem Eisbärenfelsen. Und Tosca brachte Knut das Seil... Das hört sich sehr gut an.
Vielen Dank an Sylvia und Spreewaldmarion für die Bildberichte und an Yeo für den Zoobericht
Ich wünsche Tier und Mensch eine gute und friedliche Nacht. Und ich wünsche schon jetzt Allen einen hoffentlich guten Mittwoch. Und für die Bären sowieso.
Action pur at the polar bear enclosure today. Take a look to the new pictures. They make your day
Good evening, good night to you all. Wish you also a good Wednesday tomorrow. Have a good time.
Greetings from Bearlin
Hartmuth
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www.knut-forever-in-our-hearts.de
The Knut diary / Das Knut Tagebuch
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Spendenaufruf: Ein Denkmal für Knut / A Memorial for Knut !
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Doris
Auf den 2 Bildern in der Mitte sieht es so aus, ob Knut Tosca hoch heben würde. Dabei grinst er auch.
Danke für die Bilder.
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Thank you very much, dear Doris, Marion and Sylvia, for the exciting photos of yesterday and today.
It is really beautiful and touching seeing our beloved Knut while he is playing with fun and joy with his Mum...
Greetings to all from Italy...
Patrizia
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Hallo, Doris,Sylvia,Monika,und Marion,
Ach wie ist das wunderbar nach 3 Tagen entlich wieder NutiBär und seine Mädels eurer wundervollen Fotos schauen es ist wunderschön Nuti Bär Entwicklung zusehen
und Nuti gehts gut
Herzlichen Dank an euch für die Dosis Medizin vom Eisbergehege
Yeo
vielen Dank für Deinen sehr schönen Bericht
es grüßt
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Sylvia, SpreewaldMarion and Doris: THANK YOU!
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