#### In Memoriam * Hartmuth Wiedenroth († 03.06.2011) * ####
Ein großer Tier- und Menschenfreund
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Thema: Ein Minibiotop, Tiere und Pflanzen in Spanien
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Und wie sie leben ...! Hab mich heute kringelig über sie gelacht!

Die erste Spatzenbrut ist flügge und ...

"...das ist die Geschichte vom Spatzenkind *Hans im Glück*, der auf einem Felsen im Teich ...



... eine Notlandung machen musste!":



"Da ich nicht weiss, wie ich von hier wieder wegkommen soll, nehm ich erstmal ein Sonnenbad!":



"Und noch gewährte der Frosch Gastfreundschaft ...!"



"Komischer grüner Typ da unten!":



"Wie heisst Duuu denn??", wollte Hans im Glück vom grinsenden Lauerfrosch wissen:



"Am besten, ich kletter mal runter zu Dir! Vielleicht können wir ja zusammen spielen?" Hans im Glück macht sich eifrig auf den Weg zum Frosch:



"Und der wird nun langsam hellwach und ...



... pirscht sich ran und ...



... springt nach Hans im Glücks Schwanzfedern!":



"Du oller Rüpel da unten ...



... Hans im Glück hoppelt, denn mit dem Fliegen will es ja noch nicht ganz so gut klappen, beleidigt / erschrocken auf einen anderen Felsen!":



"Nix für ungut!"





Herzliche Grüsse aus Spanien

Birgit

www.iberia-natur.com



Die Geschichte vom Spatzenkind *Hans im Glück*... einfach schön.
*Meine* Spatzen sind noch nicht soweit. Das wird noch ein bischen dauern. Bei den Kohlmeisen ist Nachwuchs da. Das Nest ist hinter einem Abflussrohr in einer Mauernische gebaut. Erstaunlich, wo die Piepmätze ihre Nester bauen.

Danke für die schönen Fotos. Auch von den Grinsefröschen

Viele Grüße nach Spanien

Hartmuth

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The Knut diary / Das Knut Tagebuch
-
Spendenaufruf: Ein Denkmal für Knut / A Memorial for Knut !


Mensch Birgit,
ich kann dem Hartmuth nur anschließen. Die Geschichte ist echt super Danke für deine Bilder und für den schönen Bericht, einfach genial

Liebe Grüße
Nici

„Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum.“


"Nix für ungut!" ..... ich lach mich schlapp!!! ......
Herrliche Geschichte, Danke fürs Zeigen und Kommentieren! *pruuuuust* ....

Liebe Grüße von Andrea, die immer noch vor sich hin kichert ...

"Kinder, Tiere, Pflanzen,
da liegt die Welt noch im Ganzen."
Christian Morgenstern


Hihi, ja die Situation war wirklich urkomisch!

So, und damit sag ich tschüss bis nächste Woche, denn es geht auf nach Extremadura zu den Ritterstörchen und allen anderen Vögeln dort!

Herzliche Grüsse aus Spanien

Birgit

www.iberia-natur.com



Hallo Ihr Lieben,

es waren einfach tolle, spannende, teilweise aufregende aber auch sehr lustige Tage in Extremadura. Wir haben viel gesehen und hatten eine Menge Spass! So nach und nach kommt der Bericht. Mit dem Wetter hatten wir grosses Glück, meist Sonne pur. Allerdings stiegen auch die Temperaturen derart an, dass die Bilder auf weite Distanz alle seeinggeschädigt sind. Aber das gehört nunmal in Extremadura (extrem hart) dazu!

Wir guckten uns die Augen nach den Grosstrappen aus, aber nichtmal die Kleintrappe bekamen wir zu Gesicht. Schwierig, die in diesem Riesenland aufzuspüren! Da ist das mit den Störchen wesentlich einfacher, denn von den ca. 13000 Brutpaaren, die es in Extremadura gibt, leben an die 8000 in der Provinz Cáceres. Und genau da waren wir!

So, es geht los mit den Bildern.

"Unser erster Besuch galt natürlich den Ritterstörchen!":



"Doch oh Schreck, es waren dreiste Raubritter in der Luft und ...



... brachten ein keusches Burgfräulein ...



... in arge Bedrängnis!":



"Doch die edle Storchendame wehrte die ungehobelten Angreifer entschieden und wenig damenhaft ab! ":





Herzliche Grüsse aus Spanien

Birgit

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"Auch die 70 - 80 Nester vor dem Hotel waren alle besetzt!":



"Winkewinke!":



"Vater Storch hatte richtig Mühe, diesen schweren Brocken aus was auch immer zu transportieren!":



"Eine stolze Storchenmama!":



"Und eine wütende Storchenmutter, die dem Schwarzmilan deutlich zu verstehen gibt, dass er Leine ziehen soll!":



Herzliche Grüsse aus Spanien

Birgit

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"Wo so viele Nester dicht beisammen stehen, kommt es natürlich auch schonmal zu Rangeleien zwischen den Nachbarn!":



"Mach, dass Du wegkommst!!!":



"Dieses Nest gehört mir und zwar schon seit Jahren!":



"Diese Mama Storch gibt ihren Kindern gerade Aufklärungsunterricht, was ...



... die Kleinen doch etwas beschämt!":



"In einem anderen Nest freut sich der kleine Storch diebisch über das leckre Abendessen, denn es gibt Schlange!":



Herzliche Grüsse aus Spanien

Birgit

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Wie die Störche haben auch die Rauchschwalben keine ruhige Minute, denn die Jungen betteln aufgeregt um Futter!

"Mama, ich habe Huuuunger!":



"Eeeendlich, da kommst Du ja!":



"Hmh, toller Insektencocktail!":



"Mama Rauchschwalbe startet sofort durch, während ...



... der Sohnemann mal eine halbe Minute ruhig sitzen bleibt, um ...



... dann sofort weiterzubetteln!":



"Und die fürsorglichen Eltern machen einen Anflug nach dem anderen, um alle Jungen satt zu bekommen!":



Herzliche Grüsse aus Spanien

Birgit

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"Die riesige, offene Landschaft hinter dem Hotel entpuppte sich ...



... als reines Vogelgucker-Paradies und so nach und nach lernten wir ...



... alle Bewohner kennen, wie diesen sehr scheuen Wiedehopf ...



... oder Herrn Flussregenpfeifer und ...



... sein kesses Töchterchen, das aber sofort ...



... von Frau Mama gerufen wurde, um sich ...



...flugs unter deren sichere Flügel zu verstecken!":



So süss diese Familie!

Später dann mehr ....

Herzliche Grüsse aus Spanien

Birgit

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Es geht weiter und zwar mit den für uns neuen Vögelchen, also welche, die wir noch nie gesehen hatten.

"Aha, dieser von Nisthöhlen durchlöcherte Hügel unweit des Hotels sieht doch schonmal vielversprechend aus. Wir blieben einfach im Auto sitzen und warteten ab, was da passieren würde:



"Und schon landete eine Blauracke!":



"Und weiter unten noch eine!"



"Wir waren hellauf begeistert, obwohl wir das ganze natürlich nur aus gebührender Ferne bewundern konnten!":



Herzliche Grüsse aus Spanien

Birgit

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Zwei holländische Vogelgucker trieb ich mit meiner Frage "Na, haben Sie was Interessantes gesehen" wohl in den Wahnsinn , denn sie stierten mich nur entgeistert an, bis dann endlich einer von ihnen stumm in einen Ginsterbusch direkt vor unserer Nase zeigte. Jesses ...

"... da sass von uns bislang unbemerkt ein Häherkuckuck!":



"Und er liess sich auch noch in aller Gemütsruhe fotografieren!":



Bei den Holländern, die dann endlich ihre Sprache wiederfanden =), revanchierten wir uns mit dem Tip, wo sie ...

"... die majestätischen Mönchsgeier, einen der grössten flugfähigen Vögel, finden würden!":



"Wirklich mehr als beeindruckend, so einen Riesengeier über sich zu sehen!":



Zwei wunderschöne Pirolmännchen sahen wir auch erstmalig, aber leider blieben die Jungs nicht eine Minute für ein Foto sitzen, sondern verschwanden sofort im dichten Laub.

Herzliche Grüsse aus Spanien

Birgit

www.iberia-natur.com



Wo sieht man nun in Cáceres Mönchsgeier? Nun, das verrieten uns zwei einheimische Vogelgucker, die wir an dem Löcherhügel der Blauracken und Bienenfresser - zu denen dann später - trafen. Eigentlich wollten uns die Spanier auf der Landkarte erklären, wie man zu einer Stelle kommt, wo man Blauracken näher sehen kann. Und auch Mönchsgeier. Als sie unsere grosse Begeisterung bemerkten, beschlossen sie kurzerhand, im Auto vorzufahren, damit wir diese entlegenen Plätze nun auch wirklich sehen würden. Sehr nett!

Aber aus der ruhigen Blaurackenbeobachtung wurde nichts! Die Spanier hatten uns von dem Riesenproblem erzählt, das die Stacheldrahtzäune - mit denen immer mehr Bauern ihre Felder eingrenzen- für die Vogelwelt darstellen. Und ein paar Minuten später sahen wir auch schon das Drama, das die folgenden Bilder wiedergeben. Aber ich schicke voraus, dass alles einen guten Ausgang hatte und der Schwarzmilan in ca. drei Wochen wieder in die Freiheit entlassen wird.

"So ein trauriges Bild. Der Milan käpmpfte aus Leibeskräften, um sich aus dem Stacheldraht zu befreien!":



"Die beiden Spanier sind wie wir Amateure und keiner von uns vieren hatte nun wirklich Ahnung, was genau gemacht werden musste. Ich erinnerte mich an das Handtuch in meinem Kofferraum, um dem Vogel den Kopf zu bedecken. Alles andere machten dann die beiden Männer.":



"Aber das war gar nicht einfach, so sehr hatte der arme Vogel sich mit dem Flügel verheddert. Das sah böse aus!":



"Schlussendlich gelang es den Spaniern dann, das arme Tier zu befreien und eilends machten wir uns auf den Weg zur Tierpflegestation, die etwa 30 Kilometer entfernt in Sierra de Fuentes liegt!":



Kaum dort angekommen, wurde der Schwarzmilan sofort vom Tierarzt untersucht. Gebrochen war gottlob nichts, aber die Fleischwunden mussten kuriert werden und man war sehr zuversichtlich, dass der Milan in drei Wochen wieder in die Freiheit entlassen werden kann! Uffffff!!!

Herzliche Grüsse aus Spanien

Birgit

www.iberia-natur.com



"Und wo wir schonmal auf der Pflegestation waren, lud man uns freundlich zu einem Rundgang durch die schönen Installationen und zu den Pfleglingen ein. Wobei nur die auf Lebenszeit pflegebedürftigen und inzwischen an Menschen gewöhnte Tiere gezeigt werden. Alle anderen, die wieder ausgewildert werden, leben völlig abgeschirmt von Menschen."



"Herr Graureiher und Fräulein Storch machten einen sehr zufriedenen Eindruck!":



"Diese arme Schleiereule kam ohne Augen auf die Welt, wurde von Kindern gefunden und zur Pflegestation gebracht, wo sie nun schon seit Jahren lebt und zutraulich auf die Hand der Betreuer kommt!":



"Auch dieser iberische Kaiseradler wird nie wieder ein Leben in Freiheit geniessen können, da sein rechter Flügel dauerhaft verletzt ist.":



"Aufmerksam verfolgt der wunderschöne Habichtsadler das Geschehen!":



"Der Gänsegeier kam sogar schnurstracks für ...



... ein Porträtbild angelaufen." Imposant, diese riesigen Tiere so aus allernächster Nähe zu sehen!":



"Und hier ein junger Schmutzgeier und ...



... ein erwachsenes Exemplar!":



"Links ein Rotmilan, rechts ein Schwarzmilan!":



"Nichts entgeht dem Schlangenadler!":



"Man wies uns daraufhin, dass beim Schlangenandler die Augen viel weniger seitlich sitzen als bei anderen Adlerarten und er beidäugig, wie der Mensch, fokussiert!":



Also der Morgen war ganz anders verlaufen, als wir geplant hatten, aber natürlich haben wir uns erstmal riesig gefreut, dass "unserem" Schwarzmilan geholfen werden konnte und es war natürlich auch sehr spannend, dieses Zentrum in Sierra de Fuentes und die netten, tierliebenden Menschen dort kennenzulernen!

Herzliche Grüsse aus Spanien

Birgit

www.iberia-natur.com



Liebe Birgit, an dieser Stelle schon Mal ein großer Dank für die Wahnsinnsfotos, die Du uns da aus der Extremadura mitgebracht hast. Man muss erstmal die vielen Eindrücke auf den Fotos verarbeiten. Wie muss das dann erst dann bei Euch gewesen sein, die Ihr das alles live erleben durftet.

Dramatisch natürlich die Rettung des Schwarzmilan. Jetzt verenden sie nicht nur zu Tausenden an Windkrafträdern, an Strommasten und Leitungen, an Giften, nun fangen die Bauern auch noch an Stacheldrahtzäune zu ziehen, an denen sich die Vögel verfangen

Dieser Schwarzmilan hatte unwahrscheinliches Glück das Ihr ihn zufällig gefunden habt. Hoffentlich heilen seine Wunden schnell und gut.

Bin gespannt, was wir noch alles zu sehen bekommen.

Viele Grüße nach Spanien

Hartmuth
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