#### In Memoriam * Hartmuth Wiedenroth († 03.06.2011) * ####
Ein großer Tier- und Menschenfreund
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Thema: Eisbär Knut - So war sein Leben / The Knut Diary
Bewertung:


@UliS.
... wir dürfen gespannt sein !
Vielleicht ist das so eine Art "Versuchsballon", um zu schauen, wie Knut & die Mädels überhaupt darauf reagieren bzw. mit umgehen...

*winke*

ConnyHH



Wow, das ist ja eine gute Nachricht. Danke für die Info ConnyHH.

Hartmuth

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www.knut-forever-in-our-hearts.de
The Knut diary / Das Knut Tagebuch
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Spendenaufruf: Ein Denkmal für Knut / A Memorial for Knut !


Conny HH - thank you for the quick information. How wonderful!!!!!

Hugs from Mervi



Hallo Monika, es gibt nichts wichtigeres als Knut
Wunderbar, daß Knut jetzt Spielzeug hat



Conny HH, danke für die gute Nachricht
Patrizia, danke für den Eintrag im Tagesspiegel


Der Rest der Fotos von gestern


Das zweite Beschäftigungsblättlein












Tosca


Nancy


Nach langem schwimmen, kam Knut aus dem Wasser raus






Und traf auf Tosca
























Zurück zur Ecke






















Gegen Mittag
Kati in der Höhle und Tosca lief wieder vor und zurück


Hinten rechts Nancy












Der Herbst zeigt sein farbenprächtiges Naturspielzeug für Zootiere ...


... ach, du hier ... schön ...


... schau mal, das ist Katis Höhle ... sie gefällt mir super gut ...


... sie ist gerade unterwegs ... dann darf ich rein ...




... ja .. dafür darf sie mal mit einem Blatt von mir spielen ... wenn ich 2 habe ...




hier gibt es so viel zu riechen ... sie wohnt ja schon ewig hier ...




... irgendwie muss ich sie ihr abschwatzen ...


... ist sie schon zurück ... nö ...


... dann geh' ich noch ein wenig riechen


... schau ... wie schön ich hier sitze




... sieht cool aus ... was ..


... na dann geh ich mal auf meine Stufe ...


... die Mädels schaffen mich nicht ... nönö ... aber meine Spielsachen vermisse ich so sehr ...



Uli




Ich habe mich gefragt, warum die Baumstämme im Gehege der grossen Eisbären nur so kurz interessant waren.

Die Zielsetzung einer gewissen Firma auf der anderen Seite des Globus ist Beschäftigungsmaterial für Eisbären herzustellen, das Geräusche von sich gibt, gedrückt und herumgeschleudert werden kann und - speziell für Eisbären - farblich interessant ist. Auch eine gewisse Grösse ist erfoderlich, denn Vergleichsobjekte sind die Beutetiere.

Eine der attraktivsten Farben für Eisbären in Zoos scheint blau zu sein. Das fand ich schon bestätigt durch die Aussage von Pflegern im Zoo am Meer. Die attraktivste Farbe für mich ist orange, aber ich will ja auch tolle Motive und nicht mitspielen.

Jetzt vergleichen wir einmal die Eigenschaften eines Baumstamms mit den oben genannten Beutetiereigenschaften. Nicht viel zu vergleichen was?
Dazu kommt noch, dass mit einem Baumstamm der Grösse eine der Lieblingsübungen von Eisbärn nur sehr bedingt ausgeführt werden kann: das Hochwerfen mit mehreren Tatzen vom Wasser aus. Das haben Tosca, Nancy und Katjuscha vermutlich nur einmal probiert. Baumstamm auf Eisbärkopf kommt nicht so gut.

Vermutlich werden wir heute etwas länger auf Fotos warten dürfen, weil unsere feuchtikeitsbeständigen Fotografinnen sich an Knut und seiner "Knotenkordel" erfreuen wollen.

Barbara
P.S.: Jessie danke für die Fotos ( und Uli für die Untertitel ) und Grüsse an Doris!
P.P.S. to our English speaking friends and readers: Please see my post at 14:48 in the enrichtment thread on the newly launched petition for enrichment at *Zoo Berlin* and *Tierpark*



Barbara, ich beeile mich ja schon, vorab erstmal 4 Bilder, der Rest folgt später.
Als ich um 10 Uhr am Gehege ankam, ruhte Knut, doch er hatte neben sich etwas weißes liegen und ich traute meinen Augen nicht.
Ein Tau und Knut bekann so schön damit zu spielen.
Nach der Fütterung kam Nancy runter begutachtete das Teil, nahm es kurz in hoch und ließ es als nicht essbar für Knut liegen.













Hallo Barbara,

zu Deiner Frage, den Baumstamm betreffen, fällt mir noch folgendes ein:
Als Knut allein war in seinem alten Gehege, hat er in den letzten Wochen intensiv mit einem Baumstamm gespielt. Wenn man ihm zusah, dann dachte man gleich: das ist jetzt Krafttraining, Muskelaufbau: Hochreißen, über die Schulter schleudern, niederdrücken... da möchte man lieber nicht "Beute" sein...Damit hat er sich stundenlang beschäftigt.

Was Knut von den anderen Bären wesentlich unterscheidet, ist seine Geschichte: er hat (zwar mit Unterbrechungen) aber doch fast immer etwas zur Beschäftigung gehabt. Dabei er hat er dann auch ein sehr differenziertes Verhalten entwickelt und erprobt, was man so alles mit einem Gegenstand anfangen kann. Sein Einfallsreichtum hat mich immer erstaunt.
Aber alles muß man lernen und üben - auch das Spielen.

Aber die älteren Bärinnen haben ja diese Verhaltensvielfalt gar nicht entwickeln können. Da müßten es wohl stärkere Reize sein.
(Ein etwas schiefer Vergleich: ältere Leute, die seit Jahren immer am Fenster sitzen und rausgucken, die steigen auch nicht von heute auf morgen aufs Rad und fahren durch den Park.)





Spreewaldmarion!
Vielen Dank für die Bilder. Ich warte schon ungeduldig.
LG



@ Spreewaldmarion

Es geschehen noch Zeichen und Wunder!





Na endlich Marion

seit 10:34 sitzen wir hier mehr oder weniger in Lauerstellung .... danke!

Wie schön für Knut, er hat wieder etwas zum Friemeln

Uli




Hallo Marion, vielen Dank für die Bilder. Ich habe auch schon sehnsüchtigst gewartet.

Mit den Sachen der Verwirrten und die von den Pflegern reingeworfenen Dingen spielten die Großen. Vielleicht sind Baumstämme nicht ihr Ding.

Im TV Thread hat Uli ein Video über Eisbären im Zoo eingestellt



Dann waren die Befürchtungen, dass es zu Streit kommt zwischen den Bären um ein Spielzeug, - Himmel sei Dank - also unbegründet.

Diese kleinen Taue sind nicht teuer und was spricht dagegen, wenn mal eine Handvoll davon, an die Bären verteilt wird.




Guten Abend, liebe Knutfreunde!

Gestern war ich im Zoo, bin aber nicht mehr zum Schreiben eines Zoo-Berichtes gekommen. Das habe ich nun nachgeholt.


Gestern hatten wir nochmal einen goldenen Oktobertag. Was lag da näher als ein Zoo-Besuch? Der Zoo zeigte sich wieder von seiner paradiesischen Seite. Das Laub der Bäume strahlte in den herrlichsten Gold- und Rottönen.

Ich ging zuerst zu den Eisbären. Es war noch recht früh, kurz vor zehn, aber am Gehege waren bereits einige Besucher. Unter anderem eine sehr nette Knut-Freundin aus Düsseldorf, über die ich mich sehr freute.

Im Gehege selbst war Ruhe angesagt. Die Eisbär-Damen interessierten sich nicht für Knut und der sich nicht für sie. Als der Pfleger mit dem Futter kam, wurde Knut lebendig. Er bezog Stellung und machte einen langen Hals. Sein Eifer wurde belohnt. Das Futter war recht reichlich und Knut ziemlich wählerisch. Fleisch, Bananen und Kartoffeln wurden gleich verputzt. Brötchen wurden so nebenbei beschlagnahmt: Tatze drauf – meins! Später wurden auch sie verspeist.

In der Zeit, in der ich dort stand, gab es keine nennenswerte Annäherung zwischen Knut und seinen Damen. Tosca und Nancy waren sich selbst genug und kuschelten miteinander. Nur Katjuscha machte einen langen Hals und guckte, was Knut so macht.

Als das Eisbären-Kleeblatt dann vor sich hindöste, riss ich mich von ihnen los. Ich wollte zum Raubtierhaus und mir die Fütterung der kleinen Löwen ansehen.
Die Fütterung machte gestern Herr Liebschwager zusammen mit einem anderen Pfleger. Ich fand es sehr rührend, wie liebevoll Herr Liebschwager mit den beiden Löwenjungs umging. Er schmuste, kuschelte und spielte mit ihnen. Kurze Zeit später kam Herr Grüßer vom Nachttierhaus noch dazu. Der größere der beiden Löwchen sprang ihm auf dem Schoß, als sei ein lang vermisster Lieblingsonkel gekommen.

Jetzt weiß ich übrigens, welcher wer von den Löwen ist: Der größere ist Nathan, der kleinere ist Miron. Nathan ist aber nicht nur der größere, er ist auch der lebhaftere und draufgängerische der beiden. Eine Dame meinte, sie würde nun an „Nathan, den Weisen“ denken, sozusagen als Eselsbrücke. Ich hatte eher ein anderes Wort im Sinn, eins, dass sich auf Nathan reimt.

Sehr beliebt waren auch gestern wieder die Futterschüsselchen. Beziehungsweise eine, nämlich die, die Miron gerade hatte. Die musste Nathan dann unbedingt haben. Er bekam sie auch, nachdem sie als Frisbee durch den Käfig geflogen war.

Natürlich gab es auch kritische Stimmen über den Sinn bzw. Unsinn dieser Zucht. Zumal im Käfig nebenan Aketi pausenlos nach Aru schrie, der im Nachbarkäfig döste. Man kann natürlich darüber diskutieren – es ist auch schon viel dazu gesagt worden.
Ich beschloss jedenfalls, mich jetzt einfach an den kleinen Löwen zu erfreuen. Sie sind super niedlich und können nichts für die Umstände ihres Entstehens. Es bleibt zu hoffen, dass sie wirklich einmal einen guten Platz in einem schönen Zoo finden.

Dann wollte ich nochmal zu den Eisbären. Unterwegs zogen die Seelöwen durch lautes Geschrei meine Aufmerksamkeit auf sich. Enzo lag mit einer seiner Damen und dem Jungtier auf dem großen Stein. Der Kleine nuckelte an Mamas Milchbar, seine Mutter guckte ziemlich hochmütig und Enzo sang den beiden lautstark etwas vor.

Bei den Eisbären standen immer noch diverse Besucher. Ich meinte, sie hätten im Raubtierhaus etwas versäumt; die kleinen Löwen seien wieder sehenswert gewesen. Daraufhin sagte man mir, dass ich wiederum eine Menge versäumt hätte. Knut sei viel im Wasser gewesen und geschwommen, völlig entspannt. Außerdem sei er oft an die Scheibe gekommen, um mit den Besuchern zu „kuscheln“. Manchmal ist es schade, dass man sich nicht zerteilen kann.

Lippenbärmädchen Devi machte gestern einen munteren Eindruck. Wahrscheinlich gefiel der sonnige Herbsttag auch ihr. Jedenfalls turnte sie auf ihren Stämmen herum. Bei den Malaienbären sah ich nur Maika. Bhumipol hatte sich gut versteckt.

Im Moment kommen Blumenfreunde im Zoo auch auf ihre Kosten. Die Blumenrabatten wurden mit hübschen, dunkelorangen Stiefmütterchen bepflanzt.

Am Löwentor gab es etwas Nettes zu sehen. Eines der Alpakas, das mit der weißen Punk-Frisur, trug ein großes, gelbes Ahornblatt im Maul spazieren. Es passte gut zu seinem braunen Fell und sah aus wie ein schickes Accessoire.

Zum Schluss ging ich noch kurz ins Affenhaus. Seit dem Tod von Herrn Opitz ist das für mich ein Muss.
Gestern hatte Orang-Junge Bagus seinen großen Tag. Mutter Bini war mit dem kleinen Bulan beschäftigt und Vater Manu döste im Käfig nebenan. So konnte der Sohnemann ungestört seine Show abziehen und mit den Besuchern herumalbern.

Auch der kleine Bonobo-Junge Kivu tobte herum. Er hatte die Reste eines Jutesacks beim Wickel und wirbelte damit die Holzwolle auf. Ich suchte die kleine Likemba, aber ihre Mutter hielt sie gut versteckt.

Zum Schluss noch einen Moment innehalten bei Fatou: Ich dachte daran, welch inniges Verhältnis sie zu Herrn Opitz hatte. Irgendwie sah sie traurig aus. Ob sie ihn wohl vermisst? Ich weiß es nicht.



Seitdem ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere. (Arthur Schopenhauer)
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